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Warum ein Hmmmm beim Abendessen durchaus schlank macht

Irgendwie ist es doch immer das Gleiche: morgens tappe ich müde ins Bad, dann habe ich einen langen Arbeitstag mit Büro und Praxis vor mir, am Feierabend steht noch einkaufen, Wäsche und der ganz normale Alltag auf dem Plan….
Das Abendessen soll dann einfach schnell gehen damit ich endlich zur Ruhe komme.
Also gibts Brote mit Käse, Wurst und Gürkchen, oder ein schnelles Schnitzel mit Kartoffeln, oder noch „gesünder“: wir geh´n ´nen Happen essen.
Weil dann für´s Kochen einfach nicht mehr der Nerv da ist… Glaube ich zumindest manchmal…..

Aber bin ich nach dem Essen wirklich genährt und warm und wohlig und zur Ruhe gekommen??? Mal ehrlich: meistens nicht! Meistens habe ich einfach nur ein pappsattes, schweres Bäuchlein. Und das verlangt dann auch noch mit Heißhungerattacken nach Schoki und Leckereien.
Als Therapeutin weiß ich: eigentlich schreit das Körperchen lediglich aus Stress und weil ihm wirkliche Nahrung und Ruhe und Entspannung fehlt.

Deshalb:  Abends spätestens bis 19.00 h  leicht und warm essen, möglichst ohne Kohlehydrate – so ist der Plan.

Hört sich wunderbar an…so nach schlank werden….und gesund leben…. und wunderbar schlafen können….und all dem.
Doch warum ist das eigentlich so?
Ayurveda mit seiner Ernährungslehre bietet da verschiedene Gründe auf die ich gerne mit Euch teile:Edda mit Gemüse_w Ayurveda gesunde Ernährung wohlfuehlinselwelt

  1. Essen das warm ist, muss der Körper nicht erst auf Verdauungstemperatur bringen und kann es deshalb viiiel leichter verdauen.
  2. Das Zubereiten und in Ruhe geniessen fährt mein System runter
  3. Durch ein leckeres und gesundes Abendessen wie feine Suppen oder leicht verdauliches Gemüse komme ich zur Ruhe, kann den Tag ausklingen lassen und mich entspannen
  4. Wenn der Darm in der Nacht nicht mit Verdauungsarbeit beschäftigt ist, dann kann sich der Stoffwechsel auf Reinigung und Entsäuerung stürzen und mein Körperchen seine zellerneuernde Arbeit tun.
  5. und das führt dann dazu, dass wir über Nacht nicht Gewicht zulegen, sondern vielleicht sogar abbauen *tata*

Das alles verbessert das eigene Befinden unmittelbar und macht einfach dass ich gut schlafe, mich besser fühle und morgens gut gelaunt aufwache.

Also – los: Gemüse schnippeln und sich selbst verwöhnen.

Womit???  Leckere Suppen sind DAS ideale Abendessen. Und da darf es alles sein. Ob eine Brokkolicreme-Suppe, ein Kohlrabisüppchen oder eine leckere Minestrone. Eine würzige Suppe mit Blattspinat oder eine Tomatensuppe mit einem kleinen Sahnehäubchen…. der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂

Wer jedoch gerne auch mal ein ayurvedisches Rezept probieren möchte:

Das hier gebe ich Euch gleich mal mit in die Küche:

wohlfuehlinselwelt.com gesunde Ernährung Rezept AyurvedaKhichadi

Khichadi  ist eine indische Speise, die das Verdauungsfeuer anfacht, leicht verdaulich und sehr sättigend ist.

Zutaten:
1/2 Tasse gespaltene gelbe Mungbohnen (aus dem Bioladen) man kann aber auch rote Linsen verwenden
1 Tasse Basmatireis
Gemüse nach Wunsch, Kühlschrank und Geschmack (Möhren, Zucchini, Brokkoli, grüne Bohnen oder oder oder…)
2 – 3 Tl. Ghee (das ist geklärte Butter) oder Olivenöl
1/2 Tl. Kreuzkümmel ganz im Mörser zerkleinert (gibts auch im Bioladen)
1 Lorbeerblatt
1 Stück frischer Ingwer klein gehackt
1 Prise Hing (Asafoetida) (auch im Bioladen zu finden)
1/2 Tl. Kukuma
1 kleine Zimtstange
2 Nelken
2 – 3 Kardamomsamen auch gemörsert
Salz nach Bedarf
und ca die 5-fach Menge Wasser

Mungbohnen und Reis wenn möglich eine Stunde vorher einweichen. (Bei den roten Linsen könnt ihr euch das sparen.)
Dann waschen bis das ablaufende Wasser klar ist.
Ghee/Olivenöl erhitzen. Kreuzkümmel, Kardamom und Nelken hinzufügen, kurz anbraten, danach die restlichen Gewürze und den Ingwer zufügen und glasig andünsten. Als nächstes das kleingeschnittene Gemüse mit in den Topf und etwas salzen. Wasser hinzufügen, aufkochen lassen anschließend Hitze reduzieren und köcheln lassen. Mit Mungbohnen dauert das ca. 35 – 40 Minuten bis sie weich sind.

Mit frischem Koriandergrün oder Petersilie servieren.

In Ruhe hinsetzen und genießen! 🙂

xoxo Renate

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Das war mal wieder schön…

am Freitag war es endlich mal wieder soweit. Eine Freundin von mir lud zu einem Frauen-Salon. Oh wie wunderbar !

Diese Abende stehen unter dem Motto einer Frau die in irgendeiner Weise „besonders“ ist. Da gab es Abende über Coco Chanell, Alexandra David-Neel und anderen. Während dieser Frauen-Salons zaubert die fantastische Gisela Landesberger (schaut mal auf http://www.gisela-landesberger.de ) die Atmosphäre dieser Frauen in den Raum. Bei Alexandra David-Neel gibt es eben gesalzene Butter und Tee als Homage an diese große Tibet-Reisende und bei Coco ein Gläschen Sekt und Deko in Schwarz-Weiß. Kurzum es ist ein traumhafter Abend an dem die Welt dieser -manchmal mehr manchmal weniger berühmten- Frauen wiederaufersteht.

An diesem Abend hat Gisela von Alice Munro erzählt. Der Literaturnobelpreisträgerin aus Kanada die mit ihren Erzählungen an die angelsächsische Tradition der Short Story anknüpft. Es gab einen Einblick in ihr Leben und die Erzählung einer ihrer Geschichten. Und zwar „Die albanische Jungfrau“. Die Geschichten sind leicht und schwer zugleich. Tiefsinnig und irgendwie offen lässt sie mich zurück mit 1000 Gedanken im Kopf. Kein festgelegtes Ende…oder doch??… und nicht sofort sichtbar…auf dem Silbertablett serviert??

Wie auch immer…ich bin nach Hause mit einem Gefühl des „tiefer tauchen wollens“. Wenn jemand eine Erzählung so dicht weben kann, dann stösst es etwas in mir an.

Und es wurde mir mal wieder bewußt: ich darf mir ruhig erlauben mich aus dem Alltag raus zu nehmen und mir Geschichten erzählen lassen… Die Zeit verrinnt langsamer…wie in uralter Zeit…

Mein Resümee:                                                                 Eine feine Tasse Tee

1.)  mir mal wieder was gönnen!
Das kann sein: ein wundervoller Tee, ein schön gedeckter Tisch, Blumen die den Frühling ins  Haus bringen, ein Tag auf dem Sofa, ein Nickerchen mit meinem herzallerliebsten Hund an den Füßen, Stille geniesen …

2.) in meiner eigenen Geschichte kramen und nach innen hören
Das kann sein: den eigenen Gedanken zuhören, in alten Fotos kramen, in den alten Tagebüchern lesen, frühere Ideen wieder aufgreifen …

So, gehe jetzt lauter feine Dinge planen….

Alles Liebe

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Der Weg zu Klarheit im Chaos

Kennt ihr das auch: wenn Chaos – dann aber auch überall ??!
Man hat das Gefühl gar keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können und möchte eigentlich an 10 Ecken gleichzeitig mit verschiedenen Dingen anfangen. Ich ringe in solchen Zeiten immer um Klarheit und Ruhe…. und manchmal verliere ich… und Fräulein Chaos wirbelt mich völlig durcheinander und nimmt meinen letzten Nerv mit in die ewigen Jagdgründe….

Da fällt mir bei einer Tasse Tee ein:
Wenn im Kopf mal wieder Chaos herrscht, dann hat der Ayurveda ein Rezept:
Überprüfe den Gebrauch deiner Sinne!
Soll heißen: jede Krankheit und Disharmonie hat ihren Ursprung -auch- im falschen Umgang mit unseren Sinnen.

Ein bisschen Ayurveda-Philosopie  😉 : Die Sinne sind unsere Hauptpforten zur Außenwelt und „ernähren“ unser Bewusstsein.Der richtige Gebrauch der Sinne lässt uns gesund und glücklich sein – der falsche Gebrauch führt zu Störungen und Krankheiten.
Dr. David Frawley legt das in seinem Buch „Vom Geist des Ayurveda“ wunderbar dar. Einfach gesagt: Pflege deine Sinne und du hältst jedem Sturm stand.

Hört sich wirklich wunderbar an…. So einfach….    Und wo fange ich jetzt an ????

Also mache ich mich auf den Weg es umzusetzen. Bei mir als „Pitta-Frau“ findet ein wichtiger Teil dieser geistigen Ernährung über die visuellen Sinne statt. Heisst ganz simpel: mir ist wichtig, was ich sehe, nehme vieles über die Augen auf.

Und weil heute so ein wunderbares Frühlingswetter war, saß ich auf der Terrasse und sah mich mal bewusst um.
Vertrocknete Stängel und Blätter, altes Laub, Überreste von Balkonblumen, leere Blumentöpfe, der Couchbezug noch eingemottet………

Dann hab ich angefangen mit dem Garten Chaos.. denn wo ich anfange ist ja egal… Hauptsache loslegen 🙂

Collage

Und dann habe ich geschnibbelt, geräumt, gefegt und und und…
Je mehr ich getan habe, dest klarer wurde es in meinem Kopf. Wenn im Außen so ein Durcheinander herrscht, dann braucht es wirklich nicht viel, um Dasselbe in meinem Kopf zu haben. Aber: umgekehrt geht´s eben auch.

Ohne Titel-5_2
Ohne Titel-5_1

Terrasse-fertig

Das fühlt sich gut an  🙂   🙂

Deshalb schnapp ich mir eine heiße Tasse Cappuchino und schlender durch den Garten und das Haus und lasse meinen Blick schweifen über die Ecken, die meine Augen stören.

Und ich sage Euch… es gibt viel zu tun… morgen packe ich´s wieder an! Denn es hat wunderbar funktioniert – mein Ayurveda-Rezept.

Und wie ist das bei Euch?? Wie bekommt ihr einen klaren Kopf in solchen Situationen?

Ich freue mich auf Eure Tips und Erfahrungen.

Ganz liebe Grüße