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7. Raunacht – Silvester, Räuchern und Zukunft deuten

Jetzt isses so soweit 🙂  Nachdem ich heute noch schnell das Nötigste auf Vordermann gebracht habe, kann es losgehen. Mit dem Silvester. Alten Bräuchen zufolge gibt es ja heute sooo viel zu beachten (oder eben auch nicht 😉  )

Da wäre zum Beispiel:

  1. Das Haus durchräuchern – damit die bösen Geister verschwinden
  2. Linsen essen (wahlweise auch Erbsen) – denn das bringt im neuen Jahr das Geld ins Haus
  3. NICHT Wäsche waschen und auch KEINE Wäsche aufhängen, da Frau Holle sonst der Meinung ist, man war das ganze Jahr über faul. Und was sie mit solchen Leuten macht, ist ja allseits bekannt.
  4. Unter den Obstbäumen einen kleinen Rest der Silvesterspeise ablegen, um mit den Gartengeistern zu teilen. Das freut die Gartengeister und bringt uns 2015 die Fülle.

Mein Herzallerliebster und ich, wir gehen heute sehr fein essen. Da käme es komisch, wenn ich mir ein Doggybag einpacken lassen würde 😉
Aber wie gesagt, mein Liebster hat ja heute ganz frische Krapfen gebacken und davon werde ich gleich ein winziges Stückchen unter die Apfelbäume legen.

Oggl_0609 - Kopie

Welche Bräuche / Rituale habt ihr, um das neue Jahr zu begrüßen und freundlich zu stimmen?
Ich freue mich auf eure Kommentare und Ideen.

Ich wünsche euch ein wundervolles, unfaßbar schönes 2015 !!!

XOXO Eure Renate

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6. Raunacht – Feten…. Feiern…. Knuspern

Nach den wunderbaren Trubel-Tagen von Weihnachten ist heute nochmal ein Tag zum Durchatmen bevor es morgen ein lecker Silvesterbuffet oder -fondue oder -raclette oder was auch immer gibt. Anschließend wird mit viel Halloo das alte Jahr verabschiedet bzw. das neue Jahr gebührend empfangen.

glutenfreie Rosinenkrapfen
Bei uns kommt an Silvester noch die Sitte dazu, dass mein Herzallerliebster (im früheren Leben Bäcker) für Alle im Umkreis am heimischen Herd frische, süße Krapfen bäckt. Meisterlich gefüllt mit selbstgemachter Marmeldade. Yummie…

Dieses Jahr nun muss das Ganze glutenfrei gemacht werden, da ich ja neuerdings auf Gluten verzichten muss. Wir sind ja schon soo neugierig wie das wohl wird 🙂
Das müssen wir dann ja auch gezwungenermaßen schon heute abend – sozusagen als Generalprobe – backen. Wir haben uns enschlossen in der Probe keine gefüllten Krapfen, sondern Rosinenkrapfen zu machen. So heiße, zuckrige Rosinenknusperkrapfen. Also hat mein Liebster einen leckeren Teig gemacht, gehen lassen, ab ins heiße Fett…..   und was soll ich sagen….

glutenfreie Rosinenkrapfen

ich war´s nicht..... ich war´s nicht.... hihihihi

ich war´s nicht….. ich war´s nicht…. hihihihi

Hier habe ich das Rezept für euch:

400 gr……….Mehl-Mix Universal von Bauckhof
40 gr…………frische Hefe (also etwas weniger als ein ganzer Würfel)
75 gr…………Zucker
1 Prise……..Salz
1………………Vanilleschote auskratzen
100 gr……….weiche Butter
1………………Ei
300 ml………Milch leicht erwärmen
100 gr……….Rosinen (kann man auch weglassen)

Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermengen. In die Mitte eine Vertiefung drücken. In diese Vertiefung die Hälfte der warmen Milch hineingeben und die frische Hefe reinbröckeln. Mit der Gabel vorsichtig verrühren und etwas von dem Mehl am Rand drüberstäuben. Abdecken und 20 Minuten stehen lassen.
Nach dieser Zeit Butter, restiliche Milch, das Ei und das Vanillemark dazugeben. Mit dem Knethacken der Küchenmaschine (oder Handrührgerät) 5 Min. zu einem Teig verrühren.
Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen, bis er sichtbar größer ist. (Muss nicht ganz doppelt so groß sein.) Dann mit einem Esslöffel Krapfen abstechen und in heißem Fett hellgold backen. Die Temperatur nicht zu hoch schalten. Bei meinem Ofen haben wir auf „5“ (von 9) gebacken. Zwischendurch drehen. Dann rausnehmen und in einer Mischung aus Zucker und Vanillezucker wälzen.

Leecker.

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Damit muss ich jetzt auch den Bogen kriegen zu den Raunächten und Tagen 😉 .

Der heutige Tag steht für den Juni. Und bei uns zu Hause haben sowohl ich als auch mein Liebster im Juni Geburtstag. Und auch da wird – zumindest manchmal- kräftig gefeiert und geschlemmt.

Zwischen den (Weihnachts-) Feiern zu den (Sylvester-) Feiern ein bisschen Ruhe, Durchatmen, Erholen, Geniessen…..   So ein schöner Tag 😀

Und jetzt – jetzt werde ich mich auf den Weg in die Küche machen, zum Probieren…..

Wie schaut es bei Euch aus? Gibt es auch bei Euch besondere Dinge, die ihr an Sylvester backt oder macht? Etwas, das vielleicht jedes Jahr einen wunderbaren Abschluss macht? So wie… Wünsche auf die Raketen-Hölzer schreiben und in den Himmel schießen, damit die da oben auch ganz bestimmt wissen was wir uns wünschen *kicher* Was macht ihr so??

XOXO Eure Renate

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5. Rauhnacht – Liebe – oder was ??

Es gibt Menschen die ich liebe, Menschen die mir fehlen und dann gibts noch die Arschlochengel….
Mit einem Gläschen Glühwein und leckeren Keksen lasse ich meine Beziehungen in 2014 Revue passieren und freue mich auf Überraschungen die Manche bekommen….

Mittlerweile sind wir also im Mai angekommen. Dem Wonnemonat. Und das ist für mich der Monat, in dem nicht nur Viele heiraten, sondern der Monat für die Liebe und die Freundschaften.

Ich bin gesegnet mit Menschen in meiner Umgebung, die ich von Herzen liebe und mit denen ich reden, lachen und Blödsinn machen kann. Auch streiten ab und an ist mal möglich. Das ist ja schließlich die hohe Kunst. Streiten und (spätestens danach) weiterlieben 😉

Winterwelt

Die etwas anderen Engel

Jetzt gibt es aber in meinem Umfeld auch noch andere Menschen. Menschen, die es mir… na sagen wir mal…. etwas schwerer machen auch nur an Freundschaft mit ihnen zu denken. Das sind meine Arschlochengel. Ja, ja auch die gibts. Sehr wertvoll 😉 Denn durch sie kann ich wunderbar üben, in allen das Gute zu sehen. Und das Yoga-Prinzip des ahimsa (Wiki erklärt: Sanskrit, f., अहिंसा, ahiṃsā, wörtlich das Nicht-Verletzen)  zu üben. Das fängt ja schon in den Gedanken an….  Nach anfänglichen Träumereien über Tritte in den Allwertesten und ähnlichem, habe ich gelernt darüber (im besten Fall) herzhaft zu lachen oder einfach auf Durchzug zu schalten.

Den heutige Tag nutze ich, um mir zu überlegen welche Beziehungen ich einfach gehen lassen kann / muss / möchte. Zwischen der Höflichkeit, mit der ich allen Menschen begegnen möchte und einer, wie auch immer gearteten Beziehung, ist ein breiter Spielraum. Bringe ich es fertig, Einladungen dankend abzulehnen ohne Rechtfertigung und Erklärung? Gehe ich zu oft Konflikten aus dem Weg, nur um den Frieden zu wahren? Vielleicht muss ich auch gar nichts erklären. Nichts tun. Einfach nur lächeln und nett „Nein“ sagen. Das geht immer.

Und die Anderen?

Und dann gibt es ja auch noch die Anderen. Die Menschen, die ich gerne hatte und irgendwie, irgendwann einfach aus den Augen verloren habe. Immer wieder nehme ich mir vor: da rufst du mal an. Was ist wohl aus ihr / ihm / ihnen geworden. Und dann habe ich keine Zeit. Nur wegen 5 Minuten anrufen, dass lohnt sich nicht. Oder es ist schon zu spät / zu früh / falscher Zeitpunkt (Alle Ausreden beliebig austauschbar und kombinierbar 😉  ).

Heute kann ich bei einem gemütlichen Glühwein die Menschen Revue passieren lassen, die auf meinem Weg irgendwie verloren gegangen sind. Meistens ganz leise. Und dann kann ich mir überlegen, ob ich das nicht ändern möchte.

Das gibt dann eine schöne neue Liste. Mit geplanten Einladungen oder Telefonaten oder einfach mal ´ne Postkarte schicken oder ein Päckchen mit Kaffe und der Bitte anzurufen, wenn er fertig ist 😉

Ja, das mache ich….. da freu ich mich drauf. 😀

Wer weiß, vielleicht bekommt ja DU morgen so ein Päckchen, oder eine Karte… Dann freu dich und melde dich, denn es denkt jemand an dich.

Wer eine Karte möchte: Wünsche werden gerne entgegen genommen.

Alles Liebe, schön dass es Euch gibt

XOXO Renate

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4. Raunacht – So tun als ob….

Der heutige Tag bietet sich an, um einmal „so zu tun als ob“. Und damit meine ich: ich zaubere mir mein Leben …

Was wir in unserer Vorstellung tun, das hat auch immer Auswirkungen auf unseren Körper und unser Leben. Der Ayurveda weiß um diesen Mechanismus und nennt es: Sankalpa. Willensäußerung, Entscheidung, Absicht.  Heute will ich genau diese Resource nutzen. 😀

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Die Hirnforschung hat diese Verbindung von Vorstellung und … wie soll ich sagen… Ergebnis im Leben erforscht. Um es abzukürzen: Nachdem Sportler „nur“ geistig bestimmte Bewegungsabläufe „trainiert“ hatten, wurde festgestellt, das damit ähnliche Gehirnareale aktiviert wurden wie beim „echten“ Training und es verbesserte sich zudem die Koordination und die Kraft. Es war also sehr wohl ein Unterschied feststellbar, ob ein Sportler geistig etwas „erschuf“ oder es eben nicht tat.

Wenn nicht das… was dann?

Der heutige Tag der Raunächte ist der „Tag der unschuldigen Kindlein“ und soll an Herodes erinnern, der die Kleinkinder töten ließ. Da dies ja nun wirklich eine Tat ist die man später bereut, ist der heutige Tag also Dingen geweiht, die man bedauert.
Für mich bedeutet das: Was hab ich letztes Jahr nicht getan, obwohl ich es gerne tun wollte? Was habe ich getan und es tut mir heute leid? Wo habe ich nicht durchgehalten obwohl ich es so gerne wollte? Kurz: was war doof und will ich im alten Jahr zurücklassen? Ich hab ja gar keine Lust ein schlechtes Gewissen ins neue Jahr mitzuschleppen 😉

Als erstes fällt mir ein: Meine abendlichen Knusperfutterattacken. Wie oft schon wollte ich die abstellen. Wenn ich also nicht mehr genascht hätte, was hätte ich dann getan? In meiner Vorstellung sehe ich mich also abends auf der Couch sitzen und……..

….meine Finger wandern nicht zu Chips und Co, sondern spüren wie seidige Wolle durch meine Finger gleitet und neue Granny-Squares fertig werden. Die Farben sind wunderschön und wenn ich die einzelnen Squares zusammenfüge dann kann ich das Gewicht der Decke richtig spüren. Dazu schmecke ich den leckeren Chai, der so wohlig warm macht. *seufz*  schöön. Ja, so hätte ich es gerne gehabt. Ich tue einfach so als ob. Ich träume mir eine andere Möglichkeit.
Also kommt auf einen Zettel: Knusperfutterabende.  Den schmeiße ich dann weg, oder verbrenne ihn oder….Auf jeden Fall lasse ich den Ärger darüber im alten Jahr zurück.

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Neues Jahr – neues Glück

Damit mein Kopf und mein Körperchen das Neue auch wirklich festhalten können und es sich verankert, mache ich es wie die Sportler: ich spiele mein Kopfkino immer und immer wieder ab. Sankalpa. Meine Willensäußerung. Das möchte ich. Da soll der Weg hingehen. Und ich tue einfach so als ob ich es schon längst getan hätte.
Das mache ich auch mit anderen Situationen und Dingen. Wenn ich mich immer noch ärgere, weil mich jemand verletzt hat, dann frage ich mich: was hätte ich mir stattdessen gewünscht? Da kann ich mir dann liebe Menschen dazu denken, die mir helfen und mich veteidigen. Oder Jemanden, der mich in den Arm nimmt. Was auch immer. Ich versuche es zu spüren und ganz und gar wahrzunehmen. Kopfkino. Und dann lasse ich den alten Ärger zurück. Denn auf einer anderen Ebene habe ich es ja verändert. Und das ist ja sowieso die einzige Ebene, auf der ich noch etwas verändern kann, das bereits geschehen ist. Damit öffne ich aber die Türe zu neuen Handlungsweisen für mich. Sankalpa – ich habe den Willen es anders zu sehen und Ärger zurück zu lassen.

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Glücklich sein

Ich träume mir mein Leben schön! Bin ich realitätsfremd? Nein, das glaube ich nicht. Ich versuche nur, meine neue Realität nicht mit altem Kram zu belasten. Denn ein neues, spannendes Jahr mit vielen neuen Geschichten, Begegnungen und Menschen wartet auf mich. Ich habe so Lust Neues zu erfahren und zu erleben.

Und: bevor irgendetwas auf dieser Welt existiert hat, hat jemand davon gesprochen.. und davor war es nur in ihren/seinen Gedanken… jede Erfindung – jede Entdeckung – alles hat im Kopf begonnen.

Du kannst in deinem Kopf kreieren was immer du möchtest! Dann kannst du drüber sprechen, dann…..

Yippieehhh – das Leben ist schön ! Wohlfuehlinselwelt.com   Oggl_0498

Was erträumst du dir neu?

Viel Spaß dabei!

XOXO Eure Renate

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3. Raunacht – Wünsche…Wünsche…

Mit diesem Tag der Raunächte sind wir im März angekommen und bei auch bei der Frage: was wünsche ich mir für´s neue Jahr ??
Der März bringt uns den Frühling und damit den Aufbruch. Es wird wieder neues Grün sprießen, einige Blumen werden sich wieder aus der Erde trauen und im Garten schaffe ich Platz für neues Wachsen.Blick von unserem Balkon
Und genau aus diesem Grund ist die Kraft des heutigen Tages ideal um mir zu überlegen: Was will ich denn nun im neuen Jahr????
Jetzt aber nicht im Sinne von: „Jetzt rauche ich nicht mehr, esse keine Süßigkeiten und gehe 5x in der Woche zum Sport….“ 😉 , sondern vielleicht mehr in Richtung…. was will ich säen (um Gartenbild zu bleiben 🙂 ) ??

Mit Zielen sicherer ankommen

Vor einiger Zeit habe ich einmal einen Bericht gehört, wonach Wissenschaftler festgestellt haben, dass nur 20 % !!! von dem, was wir den ganzen Tag tun, uns unseren Ziele näher bringt. Also dem, von dem wir immer sagen: „Das möchte ich gerne haben / machen / erleben“. Bei Menschen, die ihre eigenen Ziele wirklich definiert haben, sich diese Ziele auch immer wieder bewußt machen und sich Listen erstellen mit einzelnen Teilschritten, steigt die Prozentzahl signifikant an.

Und eigentlich ist das auch ganz simpel, aber wie oft überlisten wir uns selbst. Weil wir halt nicht drandenken. Oder geht es etwa nur mir so????

Also überlege ich mir, was ich mir denn für das nächste Jahr wünschen mag.
Und während ich das schreibe, fällt mir auf, dass das der schwerste Punkt ist. Was wiederum eigentlich ganz wunderbar ist, denn es zeigt, dass ich ein tolles Leben führe. Es gibt keine Wünsche die mir auf der Seele brennen, weil ich in der glücklichen Lage bin nicht hungern und frieren zu müssen. Wir sind alle gesund und dürfen in einem hübschen Haus wohnen. Ich lebe mit meinen Lieblingsmenschen zusammen und darf beruflich genau das tun, was mir so unfaßbar viel Freude bereitet.

Trotzdem möchte ich gerne für das neue Jahr in mein Herz hören bei welchen Wünschen es zu hüpfen beginnt.

Summerfeeling....

Auf den Weg zum Urlaub

Bei mir gehört neben meiner Ernährung (die weiterhin glutenfrei gestalte) zum Beispiel eine Urlaubsreise dazu. Einfach mal raus. Andere Sprachen hören, andere Düfte riechen, andere Lebensweisen kennenlernen und dazu noch das Rauschen des Meeres. Hach… da wird mir ganz kribbelig zumute 🙂

Wenn ich dann jedoch meine Urlaubskasse ansehe, dann klimpern mir im Moment leider nur ein paar einsame Münzen entgegen. Für mich heißt es also: Planen und sparen und evtl. ein paar Dinge umorganisieren.

  1. Planen: Wohin will ich eigentlich? Südsee oder Griechenland oder an die Nordsee nach Dänemark? Jedes Ziel hat seinen Reiz und ist wunderschön. Aber was will ich?
    Spätestens jetzt komme ich mir vor wie ein Kleinkind im Süssigkeitenladen. Hach – ist das Leben schön !!
  2. Feinplanung: wenn das Ziel feststeht: Angebote einholen. Ob übers Internet oder im Reisebüro – beides hat seine Vorteile. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann auch eine ungefähre Vorstellung was es kosten wird. Was mich sofort zu
  3. dem Organisatorischen führt: Aufbesserung meiner Reisekasse! Wo kann ich einsparen? Wie kann ich monatlich einen festen Betrag beiseite legen? Ist es vielleicht möglich meine Geburstagswünsche dafür zu verwenden? Und: falls ich feststelle, Südsee im 5 Sterne Hotel ist leider überhaupt nicht zu schaffen: Bin ich bereit, mein Ziel um 1 Jahr zu verschieben oder…tut es auch ein kuscheliges, wunderschönes kleines Hotel oder – auch eine Alternative –  nehme ich noch einen kleinen Nebenjob an? Wenn ich das auf meiner Liste erstmal geklärt habe, dann gönne ich mir noch kleine
  4.  ♥ Erinnerungsstupser ♥ mit Bildern und Ausschnitten am Kühlschrank / Schreibtisch / als Bucheinmerker… wo auch immer. So fällt es mir leichter, im Alltag nicht mal schnell zum Italiener zu gehen, weil mein kleiner Schweinehund zu faul zum kochen ist, das 736 Buch zu kaufen (das ich dann ganz bestimmt sofort lese), das sündteure Parfum mitzunehmen und der „Schnäppchenpulli“ wird auch erstmal überdacht. Ist eine neue Gardarobe das Ziel oder das Meeresrauschen 😉

toller Aufgang zu Big Buddha

Ein bisschen ist es wieder wie Weihnachten. Jetzt darf ich mir für das neue Jahr meine Wünsche zusammenbasteln. Damit ich eben nicht nur 20% in die Dinge oder Gewohnheiten stecke, die mir eigentlich wichtig sind.
Und es muss auch gar nicht der Urlaub sein. Vielleicht ist es für die Eine oder Andere von Euch auch eine Umstellung der Ernährung – weil du schon immer mal wissen wolltest wie es ist als Veganer zu leben? Oder: Endlich, endlich mit dem Italienisch anfangen – weil die Sprache wie Musik klingt?Sommer... Sonne... Strand...

Was auch immer es ist… heute ist ein guter Tag zum Aussuchen.

Ich wünsche Euch dabei unfaßbar viel Spaß

XOXO Eure Renate

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2. Rauhnacht… Bauchgefühl

Der heutige Tag steht für den Februar des neuen Jahres und ist der ideale Tag um…. Naja…. einfach ausgedrückt: Zeit um aufs Bauchgefühl zu hören :-).
Also der Tag um sich mit meiner eigenen inneren Quelle, meiner Verbindung zum Göttlichen (wie immer das aussieht) zu beschäftigen.

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Intuition und  Bauchwissen kommt tief aus unserem Inneren. Manchmal weiß ich einfach, dass etwas gut ist oder dass ich die Finger davon lassen sollte… Das kann ich nicht immer rationell erklären… Aber es besteht kein Zweifel: All das Hinundherüberlegen, Gedankenkauen und +/-Listen schreiben ist nicht annährend so effektiv wie: Mein Bauchgefühl.

Wir Alle haben es. Jeder! Ob nun überzeugter Atheist und Materialist oder tiefgläubiger Buddhist, Nonne oder Yogi. Dieses Wissen, oder besser gesagt Gefühl, das uns lenkt, haben wir Alle. Wir wissen: Darauf können wir uns verlassen. Manchmal verlangt es uns ein wenig Mut ab, dem Bauchweg zu folgen… aber eigentlich wissen wir: Fehler macht unser Bauch eher selten 😉

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Der Ayurveda hat für dieses innere Göttliche, diesen Kern auch eine Erklärung: den anandamayakosha, den Körper der Glückseligkeit. Nach der Vedanta-Philosopie bestehen wir aus 5 Hüllen oder Körpern. Vom annamayakosha dem Körper, der aus Nahrung gemacht ist bis zum anandamayakosha, eben diesem Glückskörper / Wonnekörper. Hört sich doch schon schön an, oder? Es gibt etwas in uns, das immer im Glück und Unversehrtheit ruht. Toll. Und über diesen Körper/Hülle bin ich mit dem großen Selbst verbunden.

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Hm, sehr philosophisch – aber: Alltagstauglich. Heißt nämlich übersetzt: Wenn du tief in dir ein Wissen spürst, dann kommt es aus einer höheren/größen Quelle.

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Also meine Standleitung zum Glück. Leider, leider bin ich manchmal zu laut, zu beschäftigt, zu sehr im Abwägen um auf diese leise Stimme aus der Leitung zu hören. Egal wie sehr ich weiß, wie richtig sie doch immer liegt.

Der heutigt Tag ist also ideal um diese Leitung mal wieder durchzuputzen! Fein!

Das steht also auf meinem „Plan“ für heute:

♥ auf welche Frage möche ich eine Antwort? Und dann: hinsetzen…. still werden…..
Zeit für Medtation und die Yoga-Matte

♥ was sagt mein Bauchgefühl zu….. ? Mit dem Stift in der Hand Clustern. Das macht auch noch rießig Spaß schaltet meinen „Ich-weiß-was-Verstand“ auf leise.

♥ meinen Götterwinkel wieder mal rausputzen. Dann kann er in´s neue Jahr strahlen.

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1. Rauhnacht

Ein Grund zum Feiern, Zurückblicken, Wünschen, Reinigen.
Die Raunächte sind die Tage und Nächte zwischen den Jahren… zwischen der Zeit.

Es gibt verschiedene Arten den Beginn und die Dauer der Raunächte zu zählen.
Ich selbst zähle, nach alter Tradition, beginnend mit der Nacht vom 24. auf den 25. bis zum 6. Januar.
Die Raunächte sind die Tage zwischen den Jahren. Wenn das alte Jahr schon zu Ende ist und das Neue noch nicht da.
In diesen Tagen ist der Schleier in die Anderswelt dünn und unsere Ahnen sind uns nahe. Daher fällt es leichter Zeichen für das kommende Jahr zu deuten und die Nähe derer zu spüren, die schon voraus gegangen sind und als Sterne in unser Leben leuchten.

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Welch wunderschöne Farben am Himmel

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Jedem dieser Raunächte und Tage wurden ganz bestimmte Qualitäten und Energien zugeordnet. Man nutzte die Zeit auch zum Reinigen und Räuchern. Damit das Alte ging und dem Neuen Platz machte. Auch heute sind in vielen Gegenden noch die Perchten unterwegs und treiben mit viel Lärm die Dämonen fort. Wir machen das immer noch mit unserem Silvesterfeuerwerk.

Der heutige Tag ist der 1. Tag der Raunächte.

Dieser Tag ist mit dem „woher komme ich?“ und „wo sind meine Wurzeln?“ verknüpft und damit auch mit der Basis meines Lebens und dem Leben überhaupt: Der Natur.
Außerdem steht dieser Tag für den Monat Januar im neuen Jahr. Das heißt die Zeichen können für den Monat Januar gedeutet werden. Manche ziehen Tarot-Karten oder Runen oder achten einfach auf die Qualität des heutigen Tages. Wie auch immer, manchmal gelingt es uns einen kleinen Blick zu erhaschen 😉

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Das steht auf meinem/unserem „Programm“ für die 1. Rauhnacht:

♥ Wir haben für unsere Lieben die bereits gegangen sind und für unsere gesamte Familie Lichter angezündet.
Wir denken an sie und es ist erstaunlich was für Geschichten einem dann wieder einfallen 🙂

♥ Mütterchen Natur und unseren Gartengeistern – in Form der kleinen Federkugeln, genannt Meisen, und der Blindschleichen, Kröten, Gastkatzen und ein paar anderen Gesellen – schenken wir Körnerkugeln, Räucherstäbchen und einen Teller Milch

♥ Heute Abend stellen wir für unsere Ahnen ein Licht auf die Terrasse und lassen es diese Nacht brennen.

♥ Dieses Licht stellen wir aber auch für Frau Holle raus. Göttin Holle… die Gute, die Holde… und hoffen dass sie uns auch im kommenden Jahr hold sein wird.

So, und jetzt werde ich mir einen Chai-Latte mit Maronen-Milch machen und mich ganz gemütlich mit meinen Lieblingsmenschen, meinem Schnuffelhund und einem Buch auf die Couch knödeln.

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Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Abend!

XOXO Renate

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