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der beste Schokokuchen ever….

Schokokuchen glutenfrei

Ich kann es kaum glauben….. Das war jetzt soo lecker, dass ich an mich halten muss um nicht noch ein Stück zu verputzen.

Der beste Mann und ich waren vorgestern bei windigem, kalten Wetter los um unseren Hund und uns ein wenig zu lüften. Jetzt ist das bei so einem Wetter nicht gerade das Allerschönste, das man sich am Sonntag vorstellen kann. Es war nicht sonnig und auch nicht verschneit. Also so ein Nicht-Winter-Tag mit nur-kalt-und-windig-Wetter.

Wie wunderschön ist es nach so einem Ausflug es sich zu Hause gemütlich zu machen. Mit Kaffee und Kuchen. Jetzt ist es ja so, daß ich mit meiner neuen glutenfreien Lebensweise manchmal noch sehr am Ausprobieren bin, wie alte, gewohnte Rezepte jetzt als glutenfreie Version gelingen können. Und deshalb habe ich etwas – für mich – ganz Neues entdeckt: glutenfreie Mehlmischungen. Oder vielleicht sollte ich in meinem Fall sagen: Kuchenmischungen.

Nämlich die Mischung: Brownies von Bauckhof

glutenfreier Schokokuchen

Meine Güte ist das schnell und lecker!!
Für mich war es vorgestern das Tüpfelchen auf dem i nach nur einer halben !! Stunde rühren und backen so einen leckeren Kuchen Schokotraum mit dampfenden Kaffee und einem Buch zu geniessen.

Womit tut ihr euch was Gutes an solchen Tagen? Vielleicht kann ich ja was nachmachen??!   😉

XOXO Eure Renate

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Leseecke: Schöner Mist – Mein Leben als Landei

Schöner Mist
Schöner Mist – Mein Leben als Landei

von Irmgard Hochreither
Verlag: ullstein
Seiten: 206
ISBN 978-3-548-37373-7
Erschienen: Februar 2011

Klappentext:

In einem alten Bauernhaus zu wohnen und Eichblattsalat im eigenen Gemüsegarten anzupflanzen stand nie auf dem Wunschzettel von Irmgard Hochreither. Trotzdem verbringt sie seit kurzem fast jedes Wochenende auf dem Land, wühlt hingebungsvoll in der Erde und verteidigt Gemüse und Rosen gegen Giersch, Nacktschnecken und Wühlmäuse.

Ein Buch über kleine Fluchten in eine überschaubare Welt – erfrischend witzig und warmherzig erzählt.

Seitdem ihr Mann sie in ein Rundlingsdorf im Wendland geschleppt hat, ist stern-Autorin Irmgard Hochreither infiziert. Diagnose: Landlust-Virus. Bis dahin war sie ein überzeugter Stadtmensch: Sie kaufte ihr Basilikum im Supermarkt und war glücklich, ihre Wochenenden in der Hamburger City verbringen zu dürfen. Wenn Freunde dazu einluden, sie endlich einmal in deren ländlichen Refugien zu besuchen, keimte in ihr sofort der Verdacht: Die langweilen sich doch zu Tode… doch heute sehnt Irmgard Hochreither die Wochenenden und freien Tage herbei, um Kräuter, Gemüse und Rosen gegen Nacktschnecken und Wühlmäuse zu verteidigen. Langeweile? Ein absurder Gedanke! Ein Buch über kleine Fluchten in eine überschaubare Welt – und über das Doppelleben einer Stadtneurotikerin, die zum Teilzeit-Landei mit Teilzeit-Hund mutiert ist.

Textprobe:

Irgendwer ist immer schuld daran, wenn im Leben plötzlich Dinge passieren, für die es keine rationale Erklärung gibt. In meinem Fall trägt eindeutig der Mann an meiner Seite die Verantwortung. Seit er mich in ein Rundlingsdorf im Wendland geschleppt hat, bin ich infiziert. Diagnose: Landlust-Virus. Dabei wollte ich nie aufs Land. Ich habe nie von einem Bauernhaus mit angrenzendem Gemüsegarten geträumt. Im Gegenteil: Ich war eine hochzufriedene, glückliche Metropolenbewohnerin. Die längste Zeit meines bisherigen Lebens verbrachte ich in Großstädten. In der festen Überzeugung, nicht ohne belebte Straßenschluchten mit Kinos, Geschäften und Restaurants existieren zu können. Ich liebte unsere Wohnung im Herzen der Hamburger City, unsere mit strapazierfähigen Buchbaumkugeln begrünte Dachterrasse und die Gewissheit, dass ich nur einmal um die Ecke gehen muss, um von A wie Apfeltaschen bis Z wie Zitronengras alles besorgen zu können.

Meine Meinung:

Mitten in diesem Buch habe ich mich (als gebürtige Großstadt Münchnerin) dabei ertappt, im Internet nach dörflichen Wochenend-Immobilien zu surfen und mir lächelnd Bilder von Rundlingsdörfern im Wendland über Google auf den Bildschirm zaubern zu lassen. Das Buch beschreibt das ländliche Leben, wie es treffender nicht sein könnte und ich es teilweise von der Familie kenne.
Ich war begeistert von all den menschlichen Ticks, die so ein Dorf in bester Weise in sich vereint. Irgendwie wie bei Agatha Christie und ihren Landstudien. Zumindest was das menschliche Miteinander angeht. Denn ansonsten ist das Buch herrlich unaufgeregt und plätschert bei einer Tasse Kaffee morgens im Bett ganz wundervoll dahin.

Fazit:

Wer eine gemütliche Landpartie mit viel Humor machen möchte: unbedingt lesen!
Wer ohne Zeitdruck im Garten wühlen, ein Bierchen trinken und unter dem Apfelbaum liegen möchte: unbedingt lesen!
Wer die schrulligen und liebenswerten Macken seiner Mitmenschen mal als Essenz verdichtet (also im Dorfleben 😉 ) erleben möchte: …….

Mit hat das Buch Spaß gemacht und nach meinen Internet-Anwandlungen bezüglich Landhäusern werde ich jetzt schleunigst das Genre wechseln  😉

5 Inselchen von 5

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Landleben – Von einer, die raus zog

Landleben

Landleben – Von einer, die raus zog

von Hilal Sezgin
Verlag: DUMONT
Seitenzahl: 269
ISBN: 978-3-8321-6190-3
Erschienen: Februar 2012

Klappentext:

Früher war Hilal Sezgin eine Stubenhockerin: Großstadt, Bürojob, am Wochenende schlief sie gerne aus. Heute hat sie nicht nur gülleresistente Stiefel, sondern auch Schafe, Ziegen, Gänse, Hühner und Katzen. Und vor allem: ein Haus auf dem Land.

>>Hier macht jemand vor, wie das geht: sein Leben verändern.<< F.A.Z.

Hilal Sezgin nimmt den Leser mit auf ihre ganz persönliche Reise ins Glück. Sie berichtet von den erhofften Vorzügen und den unerwarteten Problemen des Landlebens; angefangen bei der Suche nach dem perfekten Haus über den Bau von Stallungen und das Einmachen von Obst bis hin zur korrekten Tierhaltung. Dem Verzicht auf gewohnte Bequemlichkeiten steht eine neue Form von Selbstbestimmung gegenüber. Aus dem Leben ohne ist vor allem ein Leben mit geworden: >> Ein Leben mit weitem Blick aus allen Fenstern, ein Leben mit den Jahreszeiten, ein Leben mit Tieren, ein Leben mit Schnee in Winter, Kuckucksrufen im Frühjahr, Faulenzen im eigenen Garten im Sommer und Pilzsammel- und Einkochorgien im Herbst.<<

Textprobe:

Am häufigsten fiel das Stichwort Mut. Was ich da vorhätte, sei aber sehr mutig, kommentierten Freunde. Den Mut hätten sie nicht, erklärten Bekannte, als wir einander auf einer Silvesterparty von unserenr Plänen fürs nächste Jahr erzählten. So oft war von meinem angeblichen Mut die Rede, dass das bisschen Mut, das ich tatsächlich besaß, immer weiter schwand.
Denn eigentlich bin ich ein Hasenfuß. In meiner Hausapotheke lagern Medikamente für sämtliche mir bekannte Krankheiten, und ich kenne viele, weil ängstliche Menschen wie ich die Apothekenrundschau lesen. Nachts liege ich oft wach und grübele über Dinge, die ich am Vortag vielleicht falsch gemacht habe, und bevor ich auf eine längere Reise gehe, kontrolliere ich, ob mein Testament auf dem neuesten Stand und für die Hinterbliebenen leicht auffindbar ist.
Also von Mut kann man wirklich nicht sprechen. Aber vielleicht hatte ich über die Risiken ausnahmsweise mal nicht nachgedacht. Fürs kommende Jahr hatte ich mir nämlich einen Umzug vorgenommen, von Frankfurt, wo ich fast mein gesamtes bisheriges Leben verbracht hatte, raus aufs Land. In ein typisch norddeutsches Haus aus rotem Backstein, am Rande eines 500-Seelen-Dorfs in der Lüneburger Heide. Wo ich keinen Menschen kannte.

Meine Meinung:

Das Buch ist witzig geschrieben und ich war drauf und dran mir auch gülleresistente Gummistiefel zuzulegen um dem Landleben zu frönen. Die Einfachheit des Lebens und gleichzeitig die Mühe kann man durch die Augen von Hilal Sezgin „live“ miterleben. Man freut sich über die Geburt von Lämmern und kann förmlich das weiche Fell der Schafe spüren, die Gänse hinterliesen bei mir ebenfalls -gedanklilche- blaue Flecken, und ich war auch bei der Hühnereinsammlung mit dabei. Das Buch zeigt auf ruhige Art und Weise wie ein „einfaches“ Leben gelingen kann. Und: es zeigt, wie jemand ganz neu anfängt. Und genau das fand ich spannend an dem Buch. Der Neuanfang mit all seinen Unwägbarkeiten und dem nicht wissen, ob es dann so wird, wie man sich´s wünscht.
Leider gibt es ab der Hälfte des Buches immer wieder sehr lange Passagen mit Gedanken zur Tierethik, Veganismus und Nutztierhaltung in unserer Zeit. Diese Gedankengänge habe ich zwar grundsätzlich als richtig empfunden, aber der belehrende Charakter dieser sich hinziehenden Kapitel gefiel mir nicht so gut. Aus diesem Grund gab es auch einige Seiten die ich einfach übersprungen habe.

Fazit:

Ein warmherziges Buch über einen Neuanfang auf dem Land, die Beziehung zwischen den Menschen und den Umgang mit den Wesen, die uns so nahe sind: den Tieren. Dieses Buch ist für Alle, die von Aufbrüchen in ein neues Leben fasziniert sind und sich vielleicht heimlich auch machmal selbst ein einfacheres (wenn auch sehr arbeitsreiches) Leben wünschen.
Wären diese langen Ausführungen zur Tierhaltung etc. nicht gewesen, hätte es 4 Inselchen gegeben.

So sind es 3 Inselchen von 5

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5 wirkungsvolle Detox Ayurveda Tipps zum Entschlacken und ein Rezept

Jetzt hat das neue Jahr schon wieder richtig Fahrt aufgenommen und die Schlemmertage sind bereits ein bisschen länger vorbei. Die letzten Plätzchen sind geknabbert (Gott sei Dank) und Fondue, Ente und Lebkuchen haben bei mir das Gefühl hinterlassen ein bisschen träge und schwer aus den Feiertagen ins Jahr hinein zu japsen.

Deshalb möchte ich mit Euch 5 Tipps aus dem Ayurveda teilen, mit denen ihr in den nächsten 14 Tage Stoffwechsel und Verdauung in Gang bringen und den Körper darin unterstützen könnt in eine gesunde Harmonie zurückzukehren.

Fenchel-Anis-Kümmel Tee

Im Ayurveda sind Reinigungsmassnahmen für den Körper seit Urzeiten bekannt und bewährt. In einer panchakarma-Kur sind es sehr tiefgehende Verfahren, während im Alltag einfach umsetzbare Anwendungen empfohlen werden.

Zeit für mich

5 dieser Anweisungen möchte ich dir heute vorstellen:

  1. Beginne den Tag mit einem Glas warmen Wasser
    Direkt nach dem Aufwachen trinke ein Glas warmes Wasser. Dazu kann man bereits abends heißes Wasser in einer Thermoskanne auf das Nachtkästchen stellen. Morgens ist es dann normalerweise immer noch gut warm.
    Dieses Wasser wirkt wie eine warme Dusche von innen. Die erste Reinigung für den Darm.
  2. Ölziehen und Zungenreinigung
    Nimm 1 TL bis 1 EL (je nachdem wie du es aushältst / gewohnt bist) Sesamöl in Bioqualität in den Mund und spüle damit deinen Mund 5 Minuten gründlich durch. Kaue, ziehe, spüle. Ziehe das Öl zwischen deine Zähne hindurch und durch die gesamte Mundhöhle. Schlucke es nicht hinunter! Nach Ablauf der Zeit spucke es in den Müll. Nicht in die Toilette oder das Waschbecken. Denn das Öl hat deine angesammelten Gifte aufgenommen und ist entsprechend toxisch.
    Nach dem Ölziehen benutze einen Zungenspatel oder – falls nicht vorhanden – einen normalen Teelöffel und schabe damit deine Zunge von hinten nach vorne ab. Du wirst feststellen, dass sich ein – mehr oder weniger – dicker weißer Belag von deiner Zunge lösen lässt. Schabe deine Zunge mehrmals vorsichtig ab, bist du das Gefühl hast, sie ist schön sauber.
    Anschließend spülst du den Mund mit heißem Wasser aus und putzt dir gründlich die Zähne
    ….
  3. 20 Minuten Bewegung
    Gönne dir in dieser Zeit – bestenfalls gleich morgens – 20 Minuten Bewegung. Der Ayurveda empfiehlt hier seine „Schwester“ Yoga. Ich selbst mache seit vielen Jahren Yoga. Immer mal wieder in einer Yoga-Gruppe unter der Anleitung einer Lehrerin. Aber ich versuche auch täglich meine 10 Minuten auf der Matte zu absolvieren. Jetzt. beim entgiften, dehne ich dieses Bewegen auf 20 Minuten aus.
    Das sind Übungen die ich dir dazu empfehlen kann (falls du sie nicht kennst, wende dich vertrauensvoll an (d)eine Yogalehrerin, die dir gerne die genaue Durchführung zeigt.

    1) kapalabhati – der Feueratmung aktiviert den Stoffwechsel und schenkt Energie
    2) 5 Runden surya namaskar – Sonnengrüßen wärmen durch bringen in´s schwitzen
    3) virabhadrasana 1 beide Seiten – Krieger I stimuliert die Verdauungsorgane
    4) ardha matsyendrasana – Drehsitz regt ebenfalls die Verdauung an
    5) navasana – das Boot stärkt die Bauchmuskeln
    6) shavasana – die Totenstellung zum loslassen und tiefen entspannen.

  4. Trinke über den Tag verteilt 1 Liter heisses Wasser in kleinen Schlucken
    Damit ist kein heisses Wasser vom Schnellkocher oder aus der Leitung gemeint.
    Dieses Wasser muss 10 Minuten sprudelnd kochen. Dadurch erhält es die Eigenschaft, die der Ayurveda sukshma – durchdringend nennt.
    Dieses heisse Wasser regt das agni – das Verdauungsfeuer an, durchdringt die Zellen und reinigt sie. Spült ama – unverdaute Stoffe aus unserem System und unterstützt die Ausscheidung wasserlöslicher Toxine aus den dhatus – Geweben sehr wirkungsvoll.
  5. ESpice Series - Fennelrnähre dich mit warmen, leichten und gut gewürzten Speisen
    Die nächsten Tage vermeide jedes kalte Getränk und jedes kalte Essen. Das bedeutet, bestenfalls beginnst du den Tag mit einem warmen Brei. Ob Guten Morgen Frühstücksbrei von Rapunzel oder ein selbst gekochter Griesbreis. Auf jeden Fall lecker gewürzt mit Zimt und Kardamom. Wer seinen Brei süßen möchte kann auf Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup zurückgreifen. Mittags und Abends gibt es auch liebevoll zubereitetes, warmes Essen. Idealerweise kochst du dir als Abendessen eine Gemüsesuppe oder ein khichadi.

    Rezept für das khichadi:½ Tasse gespaltene gelbe Mungbohnen oder rote Linsen
    1 Tasse Basmatireis
    (Menge kann jederzeit variiert werden, das Verhältnis ist immer 1 Teil Mungo, 2 Teile Reis)
    2 – 3 Tl. Ghee – Butterschmalz
    1 Tl. Kreuzkümmel ganz
    2 Lorbeerblätter
    1 EL frischer geriebener Ingwer
    1 Prise Hing (Asafoetida)
    1 Tl. Kukuma
    1 kleine Zimtstange
    3 Nelken
    2 – 3 grüne Kardamomsamen
    Salz nach Bedarf
    5-fach Menge Wasser

    Mungbohnen und Reis gut waschen, wenn möglich 1 Stunde oder sogar über Nacht einweichen. Das ablaufende Wasser muss klar sein.

    Ghee erhitzen und Kreuzkümmel hinzufügen, kurz anbraten, danach die restlichen Gewürze zufügen und glasig andünsten. Salz hinzufügen. Das Wasser hinzufügen, aufkochen lassen, Hitze reduzieren und ca. 35 – 40 Minuten köcheln lassen, bis die Mungbohnen weich sind.

    Im Schnellkochtopf dauert es nach dem Hochkochen 12 Minuten.

    Zu dem Grundrezept kannst du verschiedene kleingeschnittene Gemüsesorten, wie Zucchini, Karotten, Erbsen etc. hinzugeben.

    Wenn das Khichadi fertig ist, einfach nochmal 1 Löffel Ghee dazu und genießen.

Freu dich auf die Zeit, in der du dir was Gutes gönnst. Die warmen Getränke und das warme, würzige Essen passen einfach wunderbar in die kalte Jahreszeit.

Was macht ihr, wenn ihr einfach mal ein bisschen entgiften wollt? Habt ihr besondere Tipps?

Schön, dass es euch gibt!

XOXO Renate

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Ein süßes Stück vom Glück

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Ein süßes Stück vom Glück

von Laura Florand
Verlag: Bastei-Lübbe Verlag
Seitenzahl: 348
ISBN: 978-3-404-16839-2
Erschienen: August 2013

Klappentext:

Eine Amerikanerin in Paris – und ein Chocolatier zum Anbeißen
Sylvain Marquis wusste, was Frauen begehrten: Schokolade. Und so hatte er auf dem Weg zum Erwachsenen gelernt, wie man die Begierden einer Frau befriedigte-

Als Cade nach Paris reist, um den weltbesten Chocolatier für das Süßwaren-Imperium ihres Vaters zu gewinnen, rechnet sie nicht mit dessen arroganter Abfuhr. Doch sie kann auch anders!
Jetzt will sie Sylvain das Geheimnis seiner Rezeptur entlocken – um jeden Preis. Wenn dieser eingebildete Fatzke nur nicht so unverschämt attraktiv wäre….

Textprobe:

„Draußen machte der November die Straßen von Paris kalt und grau. Aber in seinem Laboratoire erhitzte Sylvain die Schokolade, bis sie genauso war, wie er sie haben wollte: weich und delikat. Er verteilte sie auf dem Marmortisch. Mit einer geschickten Handbewegung strich er sie zusammen und breitete sie dann wieder aus, glänzend und dunkel.

Im Laden kaufte eine elegante Blondine eine Schachtel Pralinen. Sylvain sah, dass sie nicht widerstehen konnte und noch auf dem Weg nach draußen eine der Pralinen kostete, sah, wie ihre perfekten Zähne in die daumennagelgroße Praline sanken, ahnte den Moment voraus, in dem die Hülle nach einem leichten Zögern nachgab, wusste, wie die Füllung darin auf ihrer Zunge zerschmolz und spürte förmlich den Schauer der Freude, der durch ihren Körper lief. Er lächelte und beugte sich vor, um sich wieder auf seine Schokolade zu konzentrieren.

Und so bemerkte er nicht, dass eine weitere Frau den Laden betrat.“

Meine Meinung:

Das Buch ist genau das, was ich nach dem Klappentext erwartet habe: eine witzige, schokoladenschwere Liebesgeschichte in Paris.

Die Charaktere Sylvain und Cade sind lebendig beschrieben und machen das Buch leicht und witzig. Cade ist auf der einen Seite die clevere Milliardärin und auf der anderen Seite die sinnliche und manchmal unsichere Frau und es fällt einem dadurch leicht ihre Handlungsweisen nachzuvollziehen. Das Buch fließt sinnlich dahin und lässt einen die Schokolade schmecken und in den Düften von Vanille, Zimt und Zitrone schwelgen. Auf den gedanklichen Streifzügen durch Paris spürt man den Flair dieser Stadt und sehnt sich danach, nach einem kalten Spaziergang an der Seine selbst wieder zu einem Becher heißer Schokolade zurück zu kehren.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich witzig, wenn auch manchmal verwunderlich. Die Erotik einiger Szenen trägt ebenfalls dazu bei, dass es Spaß macht das Buch zu lesen.

Im letzten Drittel zieht sich die Geschichte für meinen Geschmack ein wenig zu sehr in die Länge. Bereits am Anfang ist klar und absehbar worauf das Ganze hinausläuft. Das zeitweise unverständliche Zögern der Hauptcharaktere macht den Roman manchmal ein wenig zäh.

Fazit:

Trotzdem: ein wirklich schönes, leichtes, entspannendes Feierabendbuch für einen gemütlichen Lese-Abend mit heißer Schokolade und/oder einer Schachtel Pralinen.

4 Inselchen von 5

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11. und 12. Raunacht – Ziele, Wünsche, Weissagung

Die letzten Tage hat mich eine Erkältung erwischt und deshalb gibt es heute – am höchsten Raunachtsabend – nochmal Ideen für diese beiden Tage, die ich heute „nachholen“ kann.

Cafe

Der 11. Tag steht für Balthasar. Balthasar bedeutet: „Gott erhalte den König“ und ist deshalb ein wundervoller Tag um einen Segen zu erflehen – das eigene Haus und das neue Jahr zu segnen. Dafür muss nicht unbedingt ein Vertreter der Kirche geholt werden, auch wir selbst können etwas segnen. Zum Beispiel, indem wir all unserer guten Wünsche in das Haus und das Jahr hineinbitten, hineinsprechen. „Wer bittet, dem wird gegeben“…. um was mag ich fürs neue Jahr bitten?

Dieser Gedanke zaubert mir ein breites Lächeln ins Gesicht. Denn: wer träumt nicht von der guten Fee, die einem einen Wunsch erfüllt. Vielleicht, vielleicht sind wir Alle selbst unsere guten Feen 😀

Der 12. Tag ist am 05.01. und der Tag der Heiligen Drei Madl. Dieser Tag ist den Matronen, den Muttergöttinen geweiht.
Für mich bedeutet es: zum Einen mich selbst bemuttern und zum Anderen mich an eine Kraft wenden, bei der ich Trost und (als Frau) Verständnis finde wie bei einer Mutter.
Und deshalb habe ich mir gestern einen wundschönen Tag gegönnt mit einer lieben Freundin. Ein Tag mit Bummeln gehen, in einem hübschen Cafè ratschen, duftenden Tee kaufen und abends schön zum Italiener. *Hach* sehr schööön.

Cafe lecker Kakao

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, erfolgreiches neues Jahr, das mit dem heutigen Tag endgültig startet.

Schön, dass es euch gibt.

XOXO Renate

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10. Raunacht – Wo soll´s hingehen ??

So langsam nähern sich die Raunächte ihrem Ende. Der heutige Tag steht für Melchior oder auch Margarethe.
Melchior bedeutet: „König des Lichts“ und Margarethe: „Perle“ wobei manche auch eine Verbindung zu Morvarid: pers. für „Perle“ oder „Kind des Lichts“ herstellen.

Wohlfuehlinselwelt - Winterparadies

Deshalb gönne ich den heutigen Tag dem Thema Licht.
Licht mit Kerzen ….   „Licht am Ende des Tunnels“ …. „Dir werde ich heimleuchten“ ….. „ist dir ein Licht aufgegangen?“. Kurz und gut: wo will ich hin?

Ist mir ein Licht aufgegangen wohin die Reise durch das neue Jahr mich führen soll?
Was will ich, dass am Ende des Jahres als Erfahrung, Gesehendes, Gespürtes und Erlebtes in mein Seelchen gepackt ist?

Im Moment bin ich ein wenig verschnupft, ich kann deshalb nicht soo viel tun… aber mich warm einpacken, durch die Winterlandschaft laufen und mir hinterher einen heißen Kakao gönnen…. das geht auf jeden Fall 😀

Und dabei kann ich auch so wunderbar meine Gedanken auf Wanderschaft schicken….

Ich pack jetzt meine Taschentücher, mummel mich ein und lass es mir gutgehen.

Wintertraum - Wohlfuehlinselwelt.com

Was wünschst du dir für dieses Jahr? Setzt du dir Jahresziele??

Ich freu mich auf Eure Kommentare ♥

XOXO Eure Renate