30/10 Projekt – Yoga 1. Tag

30/10 Projekt soll heißen: 30 Tage lang täglich 10 Minuten Yoga.

…. jaja… es ist immer noch ein Thema, an dem ich arbeite. Meine täglichen 10 Minuten. Man möchte nicht glauben was mir da alles so einfällt warum es gerade jetzt – gerade heute – nicht geht. Da gibt es terminliche, gesundheitliche, familiäre, seelische und unerklärbare Gründe. Beliebig auswechselbar.

Frühlingsblumen

Deshalb habe ich mich jetzt entschlossen das Ganze als Projekt zu verpacken.

Denn die Bestandsaufnahme ist: ich habe zu viel auf den Rippen, werde immer unbeweglicher und bin mit mir ganz und gar nicht zufrieden.

Ziel

Und was möchte ich mit diesem Projekt?

Eigentlich „nur“ beobachten.
Ich habe so viele gehört die sagen: „Ach 10 Minuten bringen doch wirklich gaar nichts. Da musst du schon wenigstens 30 Minuten täglich üben, damit du was merkst“.  Aber es ist mit so manchen Dingen. Jeder weiß was – aber keiner weiß es wirklich. Hat es ausprobiert oder mit jemandem gesprochen der es ausprobiert hat. Ich möchte also in diesen Tagen einfach nur beobachten was passiert mit mir?

  • Wie geht es mir während des Übens?
  • und danach?
  • Was verändert sich körperlich?
  • Ändert sich überhaupt etwas?
  • Bekomme ich vielleicht mehr Lust an der Bewegung und damit auch an Joggen etc?? (Das käme einem Wunder gleich, aber ich traue Yoga ja so einiges zu 😉  )
  • Wie verändert es mein Denken, Fühlen?
  • oder bringen diese paar Minuten wirklich gar nichts – wie viele behaupten?
„Erstes“ Üben – 1. Tag

Ich habe beschlossen mit einem 10 Minuten Fluss von suryanamaskar – Sonnengrüßen – zu starten. Also 10 Minuten Sonnengrüße. Eigentlich kein Problem… dachte ich!
Beginnend mit dem Strecken und dehnen nach oben, dem fließen nach unten und dem Ablauf komme ich so langsam wieder in den gewohnten Fluss.
Zum Himmel… zur Erde…. im Hund den Rücken strecken *hmm tut gut*… nach vorne… und runter…

Da ertappe ich mich bereits nach ein paar Minütchen – es können höchstens 2 gewesen sein – dass ich mir schon überlege warum ich das hier eigentlich jetzt abrechen sollte: Ich muss dringend telefonieren, und eine Mail schreiben bevor ich´s vergesse, und eine Whatsapp wegen einem Termin soll auch schnell raus. Also warum nicht mal kurz unterbrechen und das alles erledigen. Ist doch dann viel entspannter und dauert ja auch nicht lange. Ein kleines Teufelchen im Ohr hat wirklich gute Argumente. Aber ich muss lachen. Himmel, es sind doch erst ein paar Minuten und ich bin schon auf der Flucht?? Wie auf der Matte, so im Leben heißt es doch. Haue ich da auch ab, wenn es mir zu anstrengend wird??

Während ich darüber nachdenke fließe ich weiter im suryanamaskar. Einfach Eins ans Andere reihend. Und so langsam wird mir warm. „Reicht schon! Zeit ist eh gleich um!!!“ Höre ich es in mir krähen. Also gut. Ein Blick auf die Uhr: noch 5:39 Minuten. Meine Güte. Ich hab das doch noch nie als so anstrengend empfunden.

Also zwinge ich mich weiter in mein Yoga. Das kann doch nicht sein, dass das so schwer ist. Ich weiß aus meinem früheren Yoga-Alltag, dass es immer einmal Tage gibt, an denen die Yogapraxis sich langzieht wie Kaugummi und an anderen kann ich gar nicht genug bekommen.

Heute ich ein Kaugummi-Tag.

Die letzte Runde kommt mir vor als müsse ich einen Elefanten zum Markt tragen. Ich schwitze und mein Körper fühlt sich träge und schwer an.
Dann erlöst mich das helle Ping meines Handys. Zeit um! Geschafft!

Und dann??

schwitzend habe ich heute meine Matte wieder aufgerollt. Ich finde es spannend wie aggressiv ich werden kann, wenn ich durch etwas Unangenehmes gezwungen werde. Selbst wenn ich es selbst bin, die sich zwingt. Aber ich habe es geschafft. Und mein Körper fühlt sich warm und – ich glaube es kaum – geschmeidig bewegt an.
Nur 10 Minuten – spannend *gnihihi*

Sagt mal, kennt ihr das auch? Das selbst so kurze 10 Minuten so schwer einzuhalten sind? Wie schafft ihr es euch nicht ablenken zu lassen. Ich freue mich über Eure Kommentare 🙂

XOXO Renate

2 Gedanken zu “30/10 Projekt – Yoga 1. Tag

    • Liebe Sabine, bitte entschuldige ich habe deinen Kommentar erst jetzt gesehen …
      Ja, nachdem bei mir riesige Lücken klaffen bei meiner Routine, habe ich jetzt mit ein paar Übungen das Ganze ein bisschen aufgelockert. Du glaubst ja gar nicht, was meine Mamsell dazu sagt….. 😉 Ganz liebe Grüße

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