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Back-Test: Poensgen Dunkles Körnerbrot

Nachdem ich als Glutenfrei-Neuling noch immer auf der Suche bin nach DEM leckersten, saftigsten Brot bin, habe ich beschlossen hier auf meinem Blog verschiedene Brote auszuprobieren und euch die Ergebnisse zu zeigen. Ich reiche euch sozusagen ein Probescheibchen und hoffe es schmeckt euch 😉

Wohlfuehlinselwelt - glutenfreies Körnerbrot

Bevor ich mit der glutenfreien Ernährung begonnen habe, habe ich mein Brot (wie 99 % der anderen Menschen auch) beim Bäcker geholt. Und diese Brotergebnisse möchte ich nun irgendwie selbst erreichen. Aussen knusprig und innen saftig und weich. Einige der selbstgebackenen glutenfreien Brote bieten diese fantastische Kombination – aber leider nur am 1. Tag. Danach… naja verwandeln sich viele in… Zwieback?? Und wenn ich es toaste, dann eben in getoasteten Zwieback. Manchmal trotzdem sehr lecker.

Aussen knusprig – innen saftig

Jetzt habe ich den großen Vorteil, dass mein Herzallerliebster vor vielen, vielen Jahren mal Bäcker gelernt hat. Diese Zeiten sind schon lange vorbei, aber ein wenig von dem Wissen kann er mir immer noch beisteuern. 😀
Deshalb ist mir auch durchaus bewusst, das es genau dieses Klebereiweiss Gluten ist, dass den Teig geschmeidig macht und für saftigen Biss sorgt, da es die Feuchtigkeit im Teig hält.

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Auf meiner Suche nach Mehlmischungen für Brot bin ich u.a. auf die Bäckerei Poensgen gestossen. Bei dem online-Shop querfood.de  gibt es zu der Bäckerei Poensgen beim dunklen Körnerbrot folgende Beschreibung:

Fritz Poensgen, Bäckermeister und Inhaber, machte sich den Grundsatz zu Eigen: „Ein glutenfreies Brot soll aussehen, riechen und schmecken wie ein herkömmlich hergestelltes Brot“. Die Qualität steht bei der Spezial-Diät-Bäckerei Poensgen an erster Stelle. Um dieses zu erreichen, werden nur selbst hergestellte glutenfreie Mehle mit ausgewählten und kontrollierten Rohstoffen eingesetzt. Eine Kontamination wird durch eine rein glutenfreie Produktion ausgeschlossen. Des Weiteren garantiert die Umsetzung hygienischer Anforderungen, die strenge Einhaltung der HACCP Richtlinien.

Na, wenn sich das nicht lecker anhört!! Auf Weizen selbst bin ich Gott sei Dank nicht allergisch. So dass ich den Versuch mit glutenfreier Weizenstärke durchaus wagen kann.

Wohlfuehlinselwelt - glutenfreies Körnerbrot

Ich habe mich bei der Teigmischung und beim Backen genau an das Rezept auf der Packung gehalten.
Benutzt habe ich 2 Päckchen Trockenhefe und 450 ml Wasser. Diese Beiden habe ich zuerst mit einem Holzlöffel verrührt. Danach die Mehlmischung dazu gegeben und ca. 1 Minute mit dem Holzlöffel verrührt. Das Ganze wurde dann 3 Minuten in meiner Küchenmaschine mit dem Knethacken ganz sanft auf kleinster Stufe durchgeknetet. Da ich Kastenbrote nicht so gerne mag, habe ich den Teig in meinem Gusseisernen Schmortopf gehen lassen und später auch darin gebacken. ( 180 Grad Umluft, Topf ohne Deckel)

Wohlfuehlinselwelt - glutenfreies Körnerbrot

So schmeckt´s

Die erste Einschätzung: Das Brot ist außen nicht ganz so knusprig, aber innen ein Traum. Saftig und mit einer „elastischen Krume“ wie der Liebste sagt. Also einer Konsistenz wie „normales“ Weizenweißbrot. Geschmacklich ist es ganz leicht salzig ohne Brotgewürz. Ich mag auch die Leinsaat im Brot.

Einen Teil des Brotes habe ich scheibenweise eingefroren und werde es mal getoastet und mal „nur“ aufgetaut probieren. Den Rest lasse ich einfach. Mal sehen, wie es morgen schmeckt und wieviel es sich von seiner Saftigkeit erhalten kann 😉

Wohlfuehlinselwelt - glutenfreies Körnerbrot

Welche Brote backt ihr? Habt ihr ein Lieblingsbrot?
Lasst mir doch bitte ein „Gefällt mir“ da, wenn ihr gerne mehr von solchen Tests wollt.

Jetzt werd ich mir nochmal ein Scheibchen gönnen…. mit dick Butter…. oder Mandel-Tonka-Creme…. Yummie…
XOXO Eure Renate

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Ich hab’s…ich hab’s…..

Seit Jahren hatte ich mit immer den gleichen Problemen zu kämpfen und da kein Arzt eine Erklärung und/oder Hilfe für mich parat hatte, habe ich mich am Schlawittchen gepackt und mir gesagt: „Na nun stell dich mal nicht so an und lass dich nicht hängen. Das findet doch alles nur in deinem Kopf statt. Los ran an den Tag … alles ist gut“. Leider musste ich mich Morgen für Morgen wieder ganz neu davon überzeugen, denn ich wachte immer auf und… wie sag ich´s bloß 😉 … die Welt „knurrte“ mich an. Nun habe ich in meinem Leben einmal eine sehr schwere Zeit hinter mich bringen müssen und dachte das sich dieses Trauma bis heute eben auf diese Weise zeigt. Und dagegen half mir eben mein „Morgenschlawittchenpacken“ (siehe oben).

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Da in letzter Zeit mein Körperchen ein bisschen zickte, musste ich zum Arzt.
Und da zeigt sich mal wieder: „Nichts Schlechtes, wo nicht etwas Gutes dabei ist“
Nachdem mir auch diesmal die Ärzte keine eindeutige Erklärung und damit Empfehlung geben konnten, bin ich jetzt letztendlich bei meiner „neuen“ Heilpraktikerin gelandet, die sich alles anhörte und mir neben anderen Empfehlungen und Globulis auch empfahl ich solle doch mal auf Gluten verzichten. Gluten??? Hmmm….. jaaaaa ok….also gut….. Nur: was ist das und wo ist das eigentlich drin?

Mittlerweile weiß ich mehr und bin sehr erstaunt.

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Seit knapp zwei Wochen nehme ich meine Globuli sowie ein paar andere Helferlein  und verzichte eben auf Gluten.

Und: Es geht mir so gut wie schon so lange nicht mehr! 🙂  Ich laufe durch die Gegend mit einem Dauergrinsen im Gesicht. Jetzt gehörte ich noch nie zu den Menschen, die freudlos und grummelig durch den Tag gehen, aber an einigen Tagen war es doch sehr schwer in diese Freude zurück zu finden. Seit dem Start meiner Behandlung und meiner Umstellung der Ernährungsgewohnheiten mache ich morgens die Augen auf und:  *ping* die Welt lacht mich an und ich lache zurück.

Jetzt dachte ich „Naja, bist halt auf Drogen *grins*“ aber, was soll ich sagen, vorgestern habe ich geschlampert. Da gab es ein Stück Schokokuchen mit Weizen und abends Enchiladas – leider nicht nur aus Mais sondern eben auch mit Weizen- und am nächsten Morgen war es wieder da…dieses blöde Morgengefühl… die Welt machte nicht *ping* sondern wieder *knurr*.

Also habe ich jetzt wieder fein brav auf meine Ernährung geachtet und auf alle Gluten verzichtet. Und….man glaubt es kaum…. heute morgen hat es wieder *PING* gemacht.

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Verständlicherweise (zumindest bin ich so) war der Gedanke „Einbildung – weil kann nicht sein“ sehr schnell da. Doch dann habe ich festgestellt: ich bin nicht die Einzige, die so reagiert. Ich bin auf einen post von Herba gestossen, der mir ein wissendes Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Darin beschreibt sie, dass auch sie, wenn sie dem Weizen in Form von Pizza verfällt 😉 es (neben körperlichen Problemen) sofort an ihrer Stimmung merkt. Ich verlinke euch hier ihren post.

Und so bin ich jetzt auf einer „neuen“ Reise. Nämlich der, ganz bewußt auf meine Ernährung zu achten. Da ich überhaupt keine Allergien hatte/habe ist das eine neue Erfahrung für mich. Aber es ist eine spannende Reise und es macht mir Spaß herauszufinden was geht und was eben nicht. Brot selbst backen… ganz was Neues. Nicht die Breze für den kleinen Hunger unterwegs (wegen dem Gluten) sondern Brot mitnehmen und Obst ;-). Mit den Nudeln geht es weiter, auch die müssen jetzt glutenfrei sein. Der Italiener ist jetzt auch erstmal passé. Macht nix. Auch da wird sich irgendeine Lösung finden.

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Für mich heißt es ja Gott sei Dank nicht: für immer ohne Gluten, sondern laut meiner Heilpraktikerin: für die nächsten Monate. Ich freue mich auf diese Erfahrung und bin gespannt was sie mir mitbringt.

Wie schaut es bei Euch aus? Habt ihr auch eine Glutensensibilität oder eine andere Allergie? Wie geht ihr damit um, wenn ihr irgendwo zu Besuch oder im Restaurant seid? Es würde mich freuen, wenn ihr Tipps habt.

Ich gehe jetzt und nasche noch ein glutenfreies, selbstgebackenes Vanillekipferl. Lecker !!

XOXO Renate

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so – oder so ähnlich – sieht er aus…..

Soooo muss man machen... nix Matte...

… oder zumindest so ähnlich….

Mein Schnuffel sieht im zum Verwechseln ähnlich...

Mein Schnuffel sieht im zum Verwechseln ähnlich…

Bei manchen Menschen sieht er ganz gräßlich aus… so ein Mischtyp von allen Scheußlichkeiten…und dann finde ich erkennt man wenigstens gleich was für ein kleines Monster es ist.

Bei  mir ist das leider anders…

Also bei mir ist er furchtbar niedlich, liebt die warme Couch und lesen und Schoki und…. Wen ich eigentlich meine?
Meinen inneren Schweinehund !! Ein wirklich süsser kleiner Racker… so äußerlich 😉

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Eigentlich ist es eher so ein Schweinewelpe… so mit Schlappöhrchen und sanftem Blick….. kann sich allerdings auch gerne mal in einen Kuschelkater verwandeln…

Alles ist ihm Recht! Hauptsache: Nicht umziehen! Nicht auf die Matte! Nicht schwitzen! Nicht Yoga!
Zumindest nicht jetzt. Später… Ja!! Später – ganz bestimmt! Vielleicht morgen….. dann dafür länger…..

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Um es kurz zu machen:  JA es fehlen ein paar Tage auf meinem Challenge-Plan! Da war ich in Berlin. Auf einer Messe. In einem ganz kleinen Hotelzimmer. Da war gar kein Platz für die Yogamatte. Und mein Schweinewelpchen war auch mit. (Nicht mein Hund – auch wenn er ihm verblüffend ähnlich sieht. Aber das führt jetzt irgendwie auch zu weit….)

Wie auch immer… Jedenfalls gab es viele sehr gute Gründe NICHT zu üben. 😉  Und dann falle ich wieder aus meinem Trott und schwupps –  ist es vorbei mit trikonasana und der Kuh / Katze und dem Zoo aus Yoga. Dann komme ich nach Hause und schau ganz schuldbewußt auf meinen Plan. Also los: „NEU“START

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Und dann tue ich mir etwas Gutes: ich lasse mich motivieren!!
Manchmal motivieren mich komische Sachen. z.B. Perfektion! Und: Zeit für die Ausführung der Perfektion zu haben!
Mit dieser Kombination bekommt man mich 🙂   Immer ! Deshalb habe ich mir ein bisschen Lehrstunde gegönnt:

So…. jetzt aber los: ab sofort gilt wieder: täglich meine kleine Yoga-Sequenz.
In der neuen Ausgabe der Gesund und Leben vom Stern ist übrigens auch ein wundervoller Bericht über Iyengar-Yoga!

Titel:   Achtsamer Leben, zu sich kommen

Sehr schön, für das Tässchen Tee nach dem Yoga.. zum Schmöckern… Belohnung muss sein!
Und zuvor noch ein kleiner Spaziergang durch den Spätherbst und die Novemberwunderwelt.

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Ich werde weiter berichten wie´s mit meiner 30-Tage-Challenge so läuft…..

Wie schaut das bei euch aus?  Gewinnt bei Euch auch immer wieder dieses kleine Schweinewelpenmonster?

xoxo Renate

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Einatmen….Ausatmen….

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Da stehe ich nun in meiner Asana, genauer gesagt im trikonasana – dem Dreieck – und denke immer wieder „einatmen…. ausatmen….entspannen…. Dehnung spüren“ ….  Immer wieder schleichen sich Gedanken ein wie „Na, die Haltung hast du aber auch schon sauberer hinbekommen“ aber was solls…. einatmen…  ausatmen….   jetzt ist erstmal nur wichtig überhaupt hier auf der Matte zu sein !

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Im Moment zeigt sich der November von seiner schönsten Seite. Die Tage sind frisch und kühl und wenn morgens der Nebel über der Landschaft liegt sieht alles ein bisschen nach Zauberwelt aus. Die Spinnfäden die sich um Hagebutten und restliche Blüten winden glitzern im Tau oder – wie im Moment – mit Regentropfen und sehen aus wie feinste Ketten für eine zarte Elfenprinzessin.

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So schön… Alles wird ruhig und langsamer…. An den dunkler werdenden Novembertagen muss ich nichts mehr… Das Wetter ruft dann nicht gerade nach stundenlangen Aufenthalten im Freien und auch wenn ich die täglichen Spaziergänge mit meinem Hund sehr geniesse, habe ich nicht das Gefühl jetzt sofort etwas zu verpassen wenn ich mich länger als eine Stunde im Haus aufhalte. Die Hektik der Weihnachtszeit ist noch nicht da und wie immer nehme ich mir fest vor mich auch dieses Jahr nicht anstecken zu lassen.

Die Natur zieht sich zurück. Im Garten gibt es „nur“ noch Aufräumarbeit: Blätter zusammenrechen, die gelb gewordenen Hostas zurückschneiden, das Laub von der Strasse vorm Haus kehren…Oggl_0261(1)

Oggl_0291Und gerade jetzt ist mir danach immer mehr hinzuschauen was ich als „Überlebenspaket“ mit in die dunkle Jahreszeit nehmen will.
Kennt ihr das auch?

Im Winter ziehe ich mich zurück, igle mich ein und finde alles ganz rasend gemütlich.
Ein Jahr ohne den Wechsel der Jahreszeiten könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Wie auch immer… im Zuge meines Paket schnürens habe ich mir auch überlegt was ich mir denn gerade jetzt Gutes tun soll / kann / darf……. 😉

Das führt mich dann geradewegs in meine 30 Tage Challenge:  Jeden Tag morgens 15 Minuten Yoga !!

Das heißt: jeden Tag…. also wirklich JEDEN Tag…. mal keine Ausreden….
Damit ich für alle Eventualitäten vorbereitet bin, habe ich mir einen Plan erstellt! Als Planliebhaberin seeehr wichtig 🙂
Wenn ich keine Lust habe dann: 15´ ruhiges Yoga  – also auf der Matte liegen… atmen…. Krokodil, Katze, Fisch……  den ganzen Zoo….
Wenn es „grad gar nicht passt“: dann  Abends  und evtl. siehe oben…
Mir all die guten Gründe aufgelistet warum ich auf jeden Fall mein Yoga machen möchte.  Und davon gibt’s genug!!
Und dazu ein Checkblatt auf der ich immer mein Häckchen machen darf wenn es geschafft ist.

Wunderbare Vorlagen dazu gibt es auf etsy.
Ich habe mich dafür entschieden: https://www.etsy.com/de/listing/208852107/habit-the-pretty-documented-planner-add?ref=shop_home_feat_1   Mir hilft soetwas sehr 😉 .
Bisher läuft es sehr gut.. Täglich bin ich hier und übe und atme und dehne mich und stärke meine etwas unflexibel gewordenen Muskeln.

Und so kommt es, dass ich auch jetzt auf meiner Matte stehe, versuche mich aufs Atmen zu konzentrieren und mein Yoga sehr genieße.
Nach 30 Tagen hat man eine neue Gewohnheit geschaffen. Na dann…..  ich hab richtig Lust drauf……

Bis bald

xoxo Renate

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Herbsttraum

Der Herbst rückt unweigerlich näher und mit ihm die Zeit von kuscheligen Decken, Kerzen, heißem Tee und gemütlichen Stunden im warmen Haus. Draussen wabert der Nebel und der Wind treibt die bunten Blätter vor sich her.

Wie schön ist es da, wenn wir jetzt noch einmal die Sonne und das herrliche  Wetter genießen können.
Was für ein wunderschöner Altweibersommertag war das doch gestern! Sonnig und warm.Oggl_0126
Nach einem doch recht anstrengendem Samstag an dem wir viel gearbeitet haben und einer nicht weniger arbeitsreichen Woche, habe ich mir gestern einen wunderbaren Sonntag gegönnt. So richtig mit ganz viel Nichtstun…und einem leckeren Sonntagsfrühstück mit frischen Brötchen….den Garten herbstlich herrichten (das bedeutet: Büsche schneiden 😉  ) und einem ausgedehnten Herbstspaziergang.Oggl_0136
Mein Herzallerliebster, unser kleiner Hund und ich sind los um die Sonne zu genießen und ein bisschen „auszulüften“. Bei unserem ausgedehnten Spaziergang kamen wir an Wege, an denen ich in all der Zeit noch nie war. Und die Stimmung war einfach wundervoll. Die Sonne hatte noch richtig Kraft, wärmte erstaunlich und die Erde duftete nach Herbstlaub. Am Himmel hörte man ein Flugzeug brummen und irgendwo ganz in der Nähe tuckerte ein Traktor, Vögel sangen und um mich herum summten Bienen. Es war einfach unbeschreiblich schön.
Und dann sind wir einfach mitten auf dem Feldweg stehen geblieben. Am liebsten hätte ich mich mit einer Decke auf das Feld gesetzt um nur ja die Zeit anzuhalten und zu genießen. All die Geräusche und Gerüche….
Und wieder einmal habe ich gemerkt, dass das Glück nur im Augenblick zu finden ist. Manchmal verfalle ich in den Fehler in der Vergangenheit zu kramen (mit viiiell   hätte…. und wäre…) oder tanze bereits in der Zukunft herum bei nächsten Dingen bin die es zu tun gilt oder die ich in Angriff nehmen könnte

Und dann…  ja dann verpasse ich genau diesen einen kostbaren Augenblick der alles enthält.
Meist erlauben wir uns dieses Nichtstun nicht. Dabei ist es gerade diese Zeit des Treibenlassens, die uns viel an schönen Erlebnissen beschert, uns wieder auftankt und entspannt.Oggl_0096

Genau wie die Natur sollten wir jetzt Überflüssiges loslassen! Etwas mehr zur Ruhe kommen. Auch die Natur zieht sich jetzt in einer explosiven Farbenpracht zurück. Winterruhe vorbereiten.
Der Ayurveda nennt so etwas Jahreszeiten-Routine ritucharya.
Muss ich wirklich am Samstagvormittag in die Innenstadt und mich durch die meist vollen Läden kämpfen? Muss oder soll ich wirklich jede Einladung annehmen? Muss ich das neueste Buch unbedingt jetzt sofort haben (obwohl noch ein anderes darauf wartet gelesen zu werden)? Der perfekte Garten, das blitzende Haus, die fertig gewaschene, fein säuberlich gestapelte Wäsche… muss das wirklich alles heute und sofort sein?  Oder können wir nicht alles ein bisschen langsamer angehen?Oggl_0132

Lasst uns diesen Herbst genießen!

Mit all seinen wunderschönen Tagen …. dem bunten, raschelnden Laub… dem leise fallenden Regen… den gemütlichen Stunden im Haus, wenn wieder das erste Feuer des Jahres im Kamin knistert und wir uns mit einer leckeren Tasse Ayurveda-Tee zurücklehnen.

Ich stelle mal den Teekessel auf und wünsche Euch eine wunder-volle Zeit

XOXO Renate

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Einfach tun…

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Es ist ein wunderschöner Tag. So mit Sonne und Urlaub und allem… Und als zusätzliches Zuckerchen kündigt sich die beste Freundin an…was will man mehr??

Bei lecker Kaffee und räckeln auf der Sonnenterrasse landen wir auch irgendwann bei Dingen die nerven. Dazu gehört für mich:

einfach nicht genug Zeit haben… Zeit für all die 1000 Dinge, die ich machen möchte…

Und was sagt – nach einer kurzen, bedeutungsschweren Pause – die beste aller Freundinnen dazu:

„ich weiß was falsch läuft: du denkst einfach zu viel“.

Erst lache ich mich schlapp und dann stelle ich verdutzt fest: Sie hat Recht! So einfach ist das!

Manchmal verliere ich mich in Planungen.

Ich denke darüber nach was alles zu erledigen ist, was ich machen möchte wenn das „Notwendige“ geschafft ist und wann ich dass dann mal alles in Angriff nehme.
Ich versuche alle Unwägbarkeiten unter Kontrolle zu kriegen und meine Sachen so perfekt wie nur irgend möglich zu erledigen.
Ich erstelle To-Do-Listen in der Hoffnung damit meine Alltagspflichten zu gut wie mögilch zu organisieren.
Ich versuche effizient zu arbeiten. Was dann so aussieht: während ich die Waschmaschine lade, werden Telefonate erledigt und gleichzeitig die Einkaufsliste notiert.

Dann komme ich mir vor wie ein Hamster im Rad. Ein ziemlich bekloppter Hamster.

Und wenn dann das Rad mal anhält und ich erkenne, dass es nichts Wichtiges zu tun gibt… Mache ich mir darüber Gedanken, was ich eventuell übersehen habe und deshalb jetzt sofort in Angriff nehmen sollte…

Schon beim Niederschreiben hängt einem da die Zunge aus dem Hals 😮

Und jetzt kommt die Beste, schlürft an ihrem Kaffee und löst das Problem ganz pragmatisch in ihrer unbezahlbaren Art.
Da haben wir es!!!!!

Und was soll ich Euch sagen.. es funktioniert. Also es kommt jetzt nicht plötzlich eine Fee mit zusätzlichen Stunden und sagt „hier Schätzchen… für dich“  aber es fühlt sich doch irgendwie genau so an.

In meinem Garten gibt gab es neben meinen heißgeliebten Blumen einen riiieeeßigen Unkraut-Dschungel. Den ich mit der Machete bekämpfen wollte, wenn ich mal wieder Zeit habe… und das wollte ich mal richtig planen…. (ihr wißt Bescheid 😉   )

Jetzt aber: nix mehr planen. Und wenn ich „nur“ 10 Minuten Zeit habe … was solls…
Gartenschere raus und los….ein paar Seiten in der Lieblingszeitschrift schmöckern…durchs Haus tanzen und hier und da stöbern…einfach so… mir jetzt die Zeit nehmen…. ein bisschen planlos aber schöön.

Ja, ja : es ist eigentlich so furchtbar logisch und derart simpel…das weiß doch Jede(r)…

Aber auch das Tun muss klappen.

Wie oft hört man: „ich möchte so gerne …. aber ich habe leider gar keine Zeit dafür!“
Ich sag Euch eins: AUSREDE!!
Und dann habe ich mich auch wieder daran erinnert, dass es auch noch einen Teil meines Lebens gibt, den ich ruhig in einem großen Vertrauen abgeben darf… Abgeben muss… Weil ich ihn eh nicht in der Hand habe und nicht ändern kann.
Das sind die Momente, in denen ich still werde und froh und gutgelaunt meine Sorgen und Bitten und mein „Danke“ an diese große göttliche Kraft schicke.Schließlich muss ich ja nicht alles alleine machen… das weiß ich mit Sicherheit 🙂

Alles andere nehm ich selbst in die Hand. Es muss nicht alles perfekt sein – ich muss es nur mit Freude und so gut wie nur möglich machen. Mit Begeisterung eben. Ohne ALLES IMMER zu planen. Eben: einfach tun…

Und schwupps passt mein Gartenschnibbeln, die Häckeldecke, mein Blogstöbern, das Hundekuscheln, das Smoothiemixen und so viel mehr in den Tag hinein.
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DSCI0219 Wohlfuehlinselwelt

Könnt ihr das verstehen?? Geht es euch auch so??

xoxo Renate

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5 Steps damit Neues zur Gewohnheit wird

Im Ayurveda wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir – wenn wir den Wunsch nach Veränderung haben – nur 1/16 unserer Gewohnheiten ändern sollen, da sonst unser Körper/Geist/Seele Konstrukt in eine Disbalance kommt.

Diese neuen Gewohnheiten entstehen dann auch nicht von heute auf morgen… diese Veränderungen brauchen Zeit um überhaupt zu neuen Gewohnheiten zu werden.

Soweit so gut.

Bei mir ist es ja eher so: ich weiß was der Ayurveda empfiehlt und möchte dies möglichst SOFORT und IMMER umsetzen.
Zeitgleich möchte ich dann auch noch Sport in mein Leben einbauen, mehr trinken, entgiften und überhaupt immer und zu jedem freundlich sein, natürlich alles neben einem ab sofort viiel gepflegterem Haus und einem Tip-Top-Garten und mehr Zeit für die Familie, den Hund und mich selbst 🙂

Komischerweise klappt das NIE.

Nachdem jetzt auch mein Hmmm-Projekt arg oft ins Wanken gekommen ist, habe ich mich auf eine Strategie besonnen, die schon immer geklappt hat:

Organisation !!

Diese 5 Schritte bzw. Überlegungen helfen mir dabei:

  1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
  2. Womit möchte ich beginnen?
  3. Welche kleinen Schritte brauche ich dafür?
  4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen?
  5. Brauche ich dafür eine To-Do-Liste oder einen Plan?
Und los gehts:
1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
Ernährungsumstellung

Gesund und lecker

In meinem Fall möchte ich mit meiner Erährung anfangen.

Im Großen und Ganzen funktioniert das schon ganz gut.

Wir essen oft vegetarisch und manchmal auch bewußt vegan. Gemüse ist ein fester Bestandteil meines Essens.
Und doch gibt es ein paar Punkte, die durchaus noch Luft nach oben haben:

  • Abends ausschließlich Suppe bzw. Gemüse ohne Kohlenhydrate essen.
    Das heißt für mich konkret: kein Brot, Kartoffeln oder Nudeln zum Abendessen, da ich nach einem solchen Abendessen Nachts mit schlechtem Schlaft und manchmal sogar mit Übelkeit und Bauchschmerzen reagiere.
  • Einen Essensplan erstellen
    was genau will ich eigentlich Täglich / Wöchentlich auf jeden Fall essen?
  • und dann darauf aufbauend einen Wochenplan entwerfen
    das erleichtert das Einkaufen, erledigt die täglich wiederkehrende Frage: „Was essen wir heute“ und hilft mir die schnellen Snacks zu vermeiden. (Denn ans Kochen denke ich oft erst, wenn ich schon Hunger habe.)
  • täglich 2 Liter trinken
    für mich eine Wahnsinnsmenge. Aber: wir bestehen zu zwei Drittel aus Wasser. Unser ganzes System ist auf Flüssigkeit aufgebaut. Unsere Zellen können nur mit Wasser überleben, unser Blut fließt durch die Adern und bröselt nicht 😉 , unser Gehirn schwimmt in Flüssigkeit wie ein Baby und alle Giftstoffe und Stoffwechselabfälle können nur mit genügend Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschieden werden. Unsere Niere und Leber brauchen Wasser um diese Stoffe verdünnt überhaupt verarbeiten zu können. Und unsere Verdauung braucht ebenfalls Wasser. Trockene Augen zeugen von zuwenig Flüssigkeit genau wie Konzentrationsprobleme…. All das zeigt: trinken ist wichtig! Manchmal haben wir auch gar keinen Hunger – sondern eigentlich Durst! Nur interpretieren wir dies offensichtlich manchmal falsch.
  • meinen Vormittags-Hunger durch grüne Smoothies ersetzen
    das möche ich doch gerne mal ausprobieren! (Falls ihr leckere Rezepte habt: immer her damit 🙂 )
  • meinen Körper beim Ausleiten von Giftstoffen unterstützen
    ich habe viele wirklich gute Helferlein beim Entgiften. Leider ist aber auch so: als Disziplin verteilt wurde, war ich Näschen pudern.
    Das soll sich ändern. Zumindest was diese Kleinigkeit angeht. Denn der Ayurveda und die Naturheilkunde bieten viele Kräuterchen und Tees die unserem Körper einfach nur gut tun. Wenn man sie denn öfter als – na sagen wir mal – 3x nimmt. Also so im Ganzen – nicht täglich! Das ist ja wieder was anderes.
2. Womit möchte ich beginnen?

Beginnen möchte ich mit einem Essensplan. Darauf aufbauend kann ich dann meinen wöchentlichen Leckerbissenspeiseplan entwerfen.

3. Welchen Schritt brauche ich dafür?

Eigentlich muss ich mir „nur“ überlegen was mir wichtig ist. Dafür habe ich mich im Netz schlau gemacht, was frau denn nun so zu sich nehmen sollte. Fernab von den Diskussionen um vegane oder vegetarische Ernährung habe ich mich für eine (für mich) gesunde Mischung entschieden.

4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen:

Das war in diesem Fall einfach: einfach machen !!  😉

Meine Zusammenstellung sieht jetzt so aus:

mein Essensplan

mein Essensplan

 5. Brauche ich eine To-Do-Liste oder Plan?

Daraus entwickle ich meinen Plan was ich wann in der Woche kochen will.

Mit diesem Gerüst kann ich dann meine Ausreißer besser umgehen. Denn mir passiert es im Moment immer wieder, das …nichts eingekauft ist… ich nicht weiß was ich kochen soll….  ich keine Lust habe mir lange Gedanken zu machen….

So – und jetzt werf ich mich mal auf meinen Leckerbissenspeiseplan für die Woche…

Wie macht ihr das? Was funktioniert bei Euch um neue Gewohnheiten langfristig ins Leben einzubauen?
Freue mich auf eure Erfahrungen

xoxo Renate

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