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6. Raunacht – Feten…. Feiern…. Knuspern

Nach den wunderbaren Trubel-Tagen von Weihnachten ist heute nochmal ein Tag zum Durchatmen bevor es morgen ein lecker Silvesterbuffet oder -fondue oder -raclette oder was auch immer gibt. Anschließend wird mit viel Halloo das alte Jahr verabschiedet bzw. das neue Jahr gebührend empfangen.

glutenfreie Rosinenkrapfen
Bei uns kommt an Silvester noch die Sitte dazu, dass mein Herzallerliebster (im früheren Leben Bäcker) für Alle im Umkreis am heimischen Herd frische, süße Krapfen bäckt. Meisterlich gefüllt mit selbstgemachter Marmeldade. Yummie…

Dieses Jahr nun muss das Ganze glutenfrei gemacht werden, da ich ja neuerdings auf Gluten verzichten muss. Wir sind ja schon soo neugierig wie das wohl wird 🙂
Das müssen wir dann ja auch gezwungenermaßen schon heute abend – sozusagen als Generalprobe – backen. Wir haben uns enschlossen in der Probe keine gefüllten Krapfen, sondern Rosinenkrapfen zu machen. So heiße, zuckrige Rosinenknusperkrapfen. Also hat mein Liebster einen leckeren Teig gemacht, gehen lassen, ab ins heiße Fett…..   und was soll ich sagen….

glutenfreie Rosinenkrapfen

ich war´s nicht..... ich war´s nicht.... hihihihi

ich war´s nicht….. ich war´s nicht…. hihihihi

Hier habe ich das Rezept für euch:

400 gr……….Mehl-Mix Universal von Bauckhof
40 gr…………frische Hefe (also etwas weniger als ein ganzer Würfel)
75 gr…………Zucker
1 Prise……..Salz
1………………Vanilleschote auskratzen
100 gr……….weiche Butter
1………………Ei
300 ml………Milch leicht erwärmen
100 gr……….Rosinen (kann man auch weglassen)

Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermengen. In die Mitte eine Vertiefung drücken. In diese Vertiefung die Hälfte der warmen Milch hineingeben und die frische Hefe reinbröckeln. Mit der Gabel vorsichtig verrühren und etwas von dem Mehl am Rand drüberstäuben. Abdecken und 20 Minuten stehen lassen.
Nach dieser Zeit Butter, restiliche Milch, das Ei und das Vanillemark dazugeben. Mit dem Knethacken der Küchenmaschine (oder Handrührgerät) 5 Min. zu einem Teig verrühren.
Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen, bis er sichtbar größer ist. (Muss nicht ganz doppelt so groß sein.) Dann mit einem Esslöffel Krapfen abstechen und in heißem Fett hellgold backen. Die Temperatur nicht zu hoch schalten. Bei meinem Ofen haben wir auf „5“ (von 9) gebacken. Zwischendurch drehen. Dann rausnehmen und in einer Mischung aus Zucker und Vanillezucker wälzen.

Leecker.

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Damit muss ich jetzt auch den Bogen kriegen zu den Raunächten und Tagen 😉 .

Der heutige Tag steht für den Juni. Und bei uns zu Hause haben sowohl ich als auch mein Liebster im Juni Geburtstag. Und auch da wird – zumindest manchmal- kräftig gefeiert und geschlemmt.

Zwischen den (Weihnachts-) Feiern zu den (Sylvester-) Feiern ein bisschen Ruhe, Durchatmen, Erholen, Geniessen…..   So ein schöner Tag 😀

Und jetzt – jetzt werde ich mich auf den Weg in die Küche machen, zum Probieren…..

Wie schaut es bei Euch aus? Gibt es auch bei Euch besondere Dinge, die ihr an Sylvester backt oder macht? Etwas, das vielleicht jedes Jahr einen wunderbaren Abschluss macht? So wie… Wünsche auf die Raketen-Hölzer schreiben und in den Himmel schießen, damit die da oben auch ganz bestimmt wissen was wir uns wünschen *kicher* Was macht ihr so??

XOXO Eure Renate

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Warum ein Hmmmm beim Abendessen durchaus schlank macht

Irgendwie ist es doch immer das Gleiche: morgens tappe ich müde ins Bad, dann habe ich einen langen Arbeitstag mit Büro und Praxis vor mir, am Feierabend steht noch einkaufen, Wäsche und der ganz normale Alltag auf dem Plan….
Das Abendessen soll dann einfach schnell gehen damit ich endlich zur Ruhe komme.
Also gibts Brote mit Käse, Wurst und Gürkchen, oder ein schnelles Schnitzel mit Kartoffeln, oder noch „gesünder“: wir geh´n ´nen Happen essen.
Weil dann für´s Kochen einfach nicht mehr der Nerv da ist… Glaube ich zumindest manchmal…..

Aber bin ich nach dem Essen wirklich genährt und warm und wohlig und zur Ruhe gekommen??? Mal ehrlich: meistens nicht! Meistens habe ich einfach nur ein pappsattes, schweres Bäuchlein. Und das verlangt dann auch noch mit Heißhungerattacken nach Schoki und Leckereien.
Als Therapeutin weiß ich: eigentlich schreit das Körperchen lediglich aus Stress und weil ihm wirkliche Nahrung und Ruhe und Entspannung fehlt.

Deshalb:  Abends spätestens bis 19.00 h  leicht und warm essen, möglichst ohne Kohlehydrate – so ist der Plan.

Hört sich wunderbar an…so nach schlank werden….und gesund leben…. und wunderbar schlafen können….und all dem.
Doch warum ist das eigentlich so?
Ayurveda mit seiner Ernährungslehre bietet da verschiedene Gründe auf die ich gerne mit Euch teile:Edda mit Gemüse_w Ayurveda gesunde Ernährung wohlfuehlinselwelt

  1. Essen das warm ist, muss der Körper nicht erst auf Verdauungstemperatur bringen und kann es deshalb viiiel leichter verdauen.
  2. Das Zubereiten und in Ruhe geniessen fährt mein System runter
  3. Durch ein leckeres und gesundes Abendessen wie feine Suppen oder leicht verdauliches Gemüse komme ich zur Ruhe, kann den Tag ausklingen lassen und mich entspannen
  4. Wenn der Darm in der Nacht nicht mit Verdauungsarbeit beschäftigt ist, dann kann sich der Stoffwechsel auf Reinigung und Entsäuerung stürzen und mein Körperchen seine zellerneuernde Arbeit tun.
  5. und das führt dann dazu, dass wir über Nacht nicht Gewicht zulegen, sondern vielleicht sogar abbauen *tata*

Das alles verbessert das eigene Befinden unmittelbar und macht einfach dass ich gut schlafe, mich besser fühle und morgens gut gelaunt aufwache.

Also – los: Gemüse schnippeln und sich selbst verwöhnen.

Womit???  Leckere Suppen sind DAS ideale Abendessen. Und da darf es alles sein. Ob eine Brokkolicreme-Suppe, ein Kohlrabisüppchen oder eine leckere Minestrone. Eine würzige Suppe mit Blattspinat oder eine Tomatensuppe mit einem kleinen Sahnehäubchen…. der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂

Wer jedoch gerne auch mal ein ayurvedisches Rezept probieren möchte:

Das hier gebe ich Euch gleich mal mit in die Küche:

wohlfuehlinselwelt.com gesunde Ernährung Rezept AyurvedaKhichadi

Khichadi  ist eine indische Speise, die das Verdauungsfeuer anfacht, leicht verdaulich und sehr sättigend ist.

Zutaten:
1/2 Tasse gespaltene gelbe Mungbohnen (aus dem Bioladen) man kann aber auch rote Linsen verwenden
1 Tasse Basmatireis
Gemüse nach Wunsch, Kühlschrank und Geschmack (Möhren, Zucchini, Brokkoli, grüne Bohnen oder oder oder…)
2 – 3 Tl. Ghee (das ist geklärte Butter) oder Olivenöl
1/2 Tl. Kreuzkümmel ganz im Mörser zerkleinert (gibts auch im Bioladen)
1 Lorbeerblatt
1 Stück frischer Ingwer klein gehackt
1 Prise Hing (Asafoetida) (auch im Bioladen zu finden)
1/2 Tl. Kukuma
1 kleine Zimtstange
2 Nelken
2 – 3 Kardamomsamen auch gemörsert
Salz nach Bedarf
und ca die 5-fach Menge Wasser

Mungbohnen und Reis wenn möglich eine Stunde vorher einweichen. (Bei den roten Linsen könnt ihr euch das sparen.)
Dann waschen bis das ablaufende Wasser klar ist.
Ghee/Olivenöl erhitzen. Kreuzkümmel, Kardamom und Nelken hinzufügen, kurz anbraten, danach die restlichen Gewürze und den Ingwer zufügen und glasig andünsten. Als nächstes das kleingeschnittene Gemüse mit in den Topf und etwas salzen. Wasser hinzufügen, aufkochen lassen anschließend Hitze reduzieren und köcheln lassen. Mit Mungbohnen dauert das ca. 35 – 40 Minuten bis sie weich sind.

Mit frischem Koriandergrün oder Petersilie servieren.

In Ruhe hinsetzen und genießen! 🙂

xoxo Renate

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