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30/10 Projekt – Tag 4 – einfach auf die Matte

Oggl_092510 Minuten Stille. 10 Minuten Zeit für mich. Niemand möchte etwas von mir und es wartet auch nicht Wichtiges auf mich.
Ich gönne mir die einzelnen Bewegung laaangsaam auszuführen. Mein Atem fließt wie von selbst und ich entdecke überrascht, dass sich der Atem den Bewegungen wie von selbst anpasst. Oder sind es die Bewegungen die sich dem Atmen anpassen?? Wie auch immer… egal…. meine Zeit. Es darf einfach gut tun. Wann gönnt man sich sowas schon mal?

Heute ist Samstag und ich bin vor einer Stunde mit der besten Tochter von einer ausgedehnten Shoppingtour wieder zu Hause angekommen. Müde und mit viiel Lust auf einen Cappuccino.

Dann habe ich mir aber meine Matte geschnappt, ein Kerzelchen angemacht und den Wecker gestellt. 10 Minuten.
Ich habe wieder den Sonnengruß geübt….. und er fühlte sich ganz anders an…?!
Erstaunlich. Liegt es daran, dass nach einem turbulenten Tag so ganz plötzlich Ruhe einkehrt und man sich dann anders fühlt?? So wie wenn Besuch da war und der sich dann irgendwann nach viel lachen, erzählen und Trubel wieder verabschiedet. Dann kommt mir das Haus auch oft so ungewohnt still vor. So ähnlich geht es mir heute beim Yoga.
Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren ob mir dieses Gefühl nun gefällt oder nicht… .Hm… es zeigt mir doch zumindest, dass mich Yoga ganz schnell und vielleicht auch unvermittelt in eine Stille bringt, die in einem großen Gegensatz zum heutigen Tag steht.

Auf meiner Matte bin ich ganz bei mir. Spüre meinen Körper und für meine Gedanken gibt es keine Ablenkung mehr. Den ganzen Tag nehmen meine Sinne auf. Geräusche. Bilder. Farben. Begegnungen. Musik. Nachrichten. So vieles fließt vorbei. Das meiste unbewusst und unbeachtet. Doch auf meiner Yogamatte war es heute, als würde ich es während des gewohnten Ablaufes und Bewegens sortieren und „verdauen“.

Und noch etwas ist mir aufgefallen: Die einzelnen Asanas fielen mir leichter als am 1. Tag!
Ich hatte heute immerhin die Möglichkeit auf meinen Atem zu achten, da mein Körperchen brav und geschmeidig in die Haltungen geglitten ist. Immer noch wird mir immens warm bei diesen „nur“ 10 Minuten aber etwas ist anders. Schön! 🙂

Den Link zum Mondgruß von der lieben Zitronentarte habe ich erst später entdeckt, sonst hätte ich heute mit Sicherheit den Mundgruß ausprobiert. Denn es war ja doch schon 18.00 Uhr und nach dem Shoppen wäre es bestimmt eine tolle Abfolge geworden. Aber es liegen ja noch einige Tage vor mir ❤

Jetzt bin ich durchgewärmt und entspannt und ein wenig müde. So wohlig in Feierabend-Stimmung 🙂

XOXO Renate

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30/10 Projekt – 3. Tag – total fertig

das heute ist so ein typischer Tag, wie er mir schon so oft in die Parade gefahren ist. Aber: heute bin ich auf der Hut!

Heute morgen, zu meiner Yogazeit, hatte ich nicht eine Minute um zu üben. Freitags ist schwierig. Da habe ich das Haus voll. Mit unserer Sekretärin und meiner Perle die durchs Haus wirbelt ist an Yoga nicht zu denken.

Doch ich nehme mir gaaanz fest vor es heute Abend nachzuholen. Bestimmt. Naja, ich melde mich ob´s geklappt hat 😉

WP_20140505_017Und… geübt??

Endlich wieder zu Hause. Nach den Bürostunden bin ich noch in die nahe Großstadt gefahren und habe mich mit meinen Lieblingsmenschen getroffen und bei Kaffee geratscht, die Sonne genossen und gelacht. Einfach super schön. Und jetzt bin ich redlich müde. Ich fühle mich so, wie mein Hund aussieht 🙂

Aber: Es wartet ja noch mein Yoga auf mich. Also habe ich die Matte ausgerollt und wirklich losgelegt. Nicht mit den Sonnengrüßen, sondern mit Allem was meinem Rücken gut tut: Beckenschaukel, Kuh und  Katze, Krokodil, Drehsitz, Langsitz….

Ich habe das Gefühl meinen Rücken wieder entspannt und die Wirbel „aufgefädelt“ zu haben. Das tat jetzt noch richtig gut. Trotz Müdigkeit. Aber ich will ehrlich sein: ohne mein Projekt hätte ich wahrscheinlich geschwänzt 😉 Dabei sind die Minuten nur so geflogen.

Ich weiß, dass es neben den Sonnengruß auch eine Abfolge für den Abend gibt. Mondgruß???  Aber leider kenne ihn den Ablauf nicht. Schade. Darauf hätte ich so richtig Lust gehabt.

Kann mir jemand von Euch weiterhelfen? Kennt jemand diese Übungsfolge für Abends? Ich würde mich über Kommentare riesig freuen.

Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Abend

Alles Liebe
XOXO Renate

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30/10 Projekt – 2. Tag

… und weiter geht es mit den 30 Tagen und 10 Minuten Yoga. Und: heute hatte ich sogar Besuch… wenn auch nicht ganz so angenehmen 😉

Oggl_0917

Es ist ja doch so, auch wenn es „nur“ 10 Minuten Yoga sind, so habe ich dabei doch gerne meine Ruhe. Also hab ich mir den Morgen ausgesucht für meine Zeit auf der Matte. Denn: nach dem Frühstück geht mein Herzallerliebster mit unserem Hund über die Felder und die beste Tochter von allen klappt um 7.00 h die Tür zu um zum Bus zu sprinten.

Normalerweise! Heute jedoch hatten es Töchterlein nicht eilig. Jetzt lockt das schöne Wetter und da wird mit dem Rad gefahren. Also heißt das: erst viel später los. So um halb acht. Und da bei mir ja auch morgens die Praxistermine starten ist das alles doch ziemlich getaktet. Da linse ich schon auf die Uhr wenn mir Minuten flöten gehen.

Wäre das nicht eine herrliche Ausrede um heute mal nicht…….

Aber ich habe – nachdem alle draußen waren – meine Matte ausgerollt, die Uhr gestartet und dann durchgeatmet.
Zeit um die Schultern zu kreisen (Gott bin ich verspannt), mich dann wieder zum Himmel zu strecken (herrlich – wie das räckeln morgens im Bett), nach unten zu fließen – oder ist es ein sich fallen lassen?? (meine Güte ich merke die Muskeln auf der Beinrückseite) und mit dem Sonnengruß mitzugehen.

Die Mamsell

Die Gedanken sind heute auf jeden Fall ruhiger. Es gibt auch keine Diskussion mit mir selbst. Ich bemerke nur erstaunt, dass ich (mal wieder??) in meinen Perfektionswahn falle.
Die strenge Mamsell in mir nörgelt mal wieder: „Na, der Winkel des aufgestellten Beines stimmt aber so auch nicht. Wenn du es nicht richtig machst, dann kannst du es auch gleich lassen“ Mit einer lässigen Handbewegung wische ich einfach ihren Einwand beiseite: „Besser falsch als gar nicht. Ich lasse mir die Zeit und werde es nach und nach korrigieren“ schnappe ich  zurück. Da ist dann Ruhe und ich kann mich wieder auf´s Üben konzentrieren.

Doch die Mamsell schleicht um mich rum, mit ihrer spitzen Nase und dem strengen Dutt. Die macht mich noch ganz irre. Kann sie nicht einfach irgendwo anders hin??  „Solltest du nicht  auch andere Übungen machen?? Nur der Sonnengruß das ist doch nichts!“ näselt sie. Ich bin ja so stolz auf meine unendliche Geduld: „Nein, wir machen jetzt einfach nur den Sonnengruß. Das soll so!“ ….Nicht weiter drauf achten. Und den Fuss vor und jetzt den zweiten….runter… rauf…Hände vor die Brust…
Nach einem strengen Blick und einem „pfffft“ verschwindet sie endlich.
Ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass ich nur noch 2:39 Minuten habe. Da hab ich doch zumindest schon mal später auf die Uhr geguckt als gestern. Und es fällt mir jetzt auch gar nicht so schwer. Ich schwitze zwar aber ich genieße es auch 🙂

Jetzt hab´ ich sie

Wo taucht die Mamsell eigentlich sonst noch so auf? Der Gedanke: „wenn du es  da du es (jetzt) nicht richtig machst, brauchst du es erst gar nicht machen“ taucht bei mir doch öfter auf. Gerne bei gesunden Dingen. Oder auch unangenehmen (wie Kellerräumen). Wie auf der Matte, so im Leben. Vielleicht liegt in meinen 10 Minuten ja die Chance dieses nasale Nörgeln schneller zu erkennen und zum Schweigen zu bringen?? Die Mamsell blickt mir über die Schulter und liest indigniert diese Zeilen, steckt eine lose Haarsträhne wieder in den Dutt und verschwindet mit einem leisen „puff“.

Ich glaube jetzt ist sie beleidigt 😉

Wohnt bei Euch auch so eine Mamsell, die Dauernörglerin die immer alles besser weiß?? Lasst mir doch einen Kommentar da. Ich freue mich drüber! 🙂

XOXO Eure Renate

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30/10 Projekt – Yoga 1. Tag

30/10 Projekt soll heißen: 30 Tage lang täglich 10 Minuten Yoga.

…. jaja… es ist immer noch ein Thema, an dem ich arbeite. Meine täglichen 10 Minuten. Man möchte nicht glauben was mir da alles so einfällt warum es gerade jetzt – gerade heute – nicht geht. Da gibt es terminliche, gesundheitliche, familiäre, seelische und unerklärbare Gründe. Beliebig auswechselbar.

Frühlingsblumen

Deshalb habe ich mich jetzt entschlossen das Ganze als Projekt zu verpacken.

Denn die Bestandsaufnahme ist: ich habe zu viel auf den Rippen, werde immer unbeweglicher und bin mit mir ganz und gar nicht zufrieden.

Ziel

Und was möchte ich mit diesem Projekt?

Eigentlich „nur“ beobachten.
Ich habe so viele gehört die sagen: „Ach 10 Minuten bringen doch wirklich gaar nichts. Da musst du schon wenigstens 30 Minuten täglich üben, damit du was merkst“.  Aber es ist mit so manchen Dingen. Jeder weiß was – aber keiner weiß es wirklich. Hat es ausprobiert oder mit jemandem gesprochen der es ausprobiert hat. Ich möchte also in diesen Tagen einfach nur beobachten was passiert mit mir?

  • Wie geht es mir während des Übens?
  • und danach?
  • Was verändert sich körperlich?
  • Ändert sich überhaupt etwas?
  • Bekomme ich vielleicht mehr Lust an der Bewegung und damit auch an Joggen etc?? (Das käme einem Wunder gleich, aber ich traue Yoga ja so einiges zu 😉  )
  • Wie verändert es mein Denken, Fühlen?
  • oder bringen diese paar Minuten wirklich gar nichts – wie viele behaupten?
„Erstes“ Üben – 1. Tag

Ich habe beschlossen mit einem 10 Minuten Fluss von suryanamaskar – Sonnengrüßen – zu starten. Also 10 Minuten Sonnengrüße. Eigentlich kein Problem… dachte ich!
Beginnend mit dem Strecken und dehnen nach oben, dem fließen nach unten und dem Ablauf komme ich so langsam wieder in den gewohnten Fluss.
Zum Himmel… zur Erde…. im Hund den Rücken strecken *hmm tut gut*… nach vorne… und runter…

Da ertappe ich mich bereits nach ein paar Minütchen – es können höchstens 2 gewesen sein – dass ich mir schon überlege warum ich das hier eigentlich jetzt abrechen sollte: Ich muss dringend telefonieren, und eine Mail schreiben bevor ich´s vergesse, und eine Whatsapp wegen einem Termin soll auch schnell raus. Also warum nicht mal kurz unterbrechen und das alles erledigen. Ist doch dann viel entspannter und dauert ja auch nicht lange. Ein kleines Teufelchen im Ohr hat wirklich gute Argumente. Aber ich muss lachen. Himmel, es sind doch erst ein paar Minuten und ich bin schon auf der Flucht?? Wie auf der Matte, so im Leben heißt es doch. Haue ich da auch ab, wenn es mir zu anstrengend wird??

Während ich darüber nachdenke fließe ich weiter im suryanamaskar. Einfach Eins ans Andere reihend. Und so langsam wird mir warm. „Reicht schon! Zeit ist eh gleich um!!!“ Höre ich es in mir krähen. Also gut. Ein Blick auf die Uhr: noch 5:39 Minuten. Meine Güte. Ich hab das doch noch nie als so anstrengend empfunden.

Also zwinge ich mich weiter in mein Yoga. Das kann doch nicht sein, dass das so schwer ist. Ich weiß aus meinem früheren Yoga-Alltag, dass es immer einmal Tage gibt, an denen die Yogapraxis sich langzieht wie Kaugummi und an anderen kann ich gar nicht genug bekommen.

Heute ich ein Kaugummi-Tag.

Die letzte Runde kommt mir vor als müsse ich einen Elefanten zum Markt tragen. Ich schwitze und mein Körper fühlt sich träge und schwer an.
Dann erlöst mich das helle Ping meines Handys. Zeit um! Geschafft!

Und dann??

schwitzend habe ich heute meine Matte wieder aufgerollt. Ich finde es spannend wie aggressiv ich werden kann, wenn ich durch etwas Unangenehmes gezwungen werde. Selbst wenn ich es selbst bin, die sich zwingt. Aber ich habe es geschafft. Und mein Körper fühlt sich warm und – ich glaube es kaum – geschmeidig bewegt an.
Nur 10 Minuten – spannend *gnihihi*

Sagt mal, kennt ihr das auch? Das selbst so kurze 10 Minuten so schwer einzuhalten sind? Wie schafft ihr es euch nicht ablenken zu lassen. Ich freue mich über Eure Kommentare 🙂

XOXO Renate

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5 wirkungsvolle Detox Ayurveda Tipps zum Entschlacken und ein Rezept

Jetzt hat das neue Jahr schon wieder richtig Fahrt aufgenommen und die Schlemmertage sind bereits ein bisschen länger vorbei. Die letzten Plätzchen sind geknabbert (Gott sei Dank) und Fondue, Ente und Lebkuchen haben bei mir das Gefühl hinterlassen ein bisschen träge und schwer aus den Feiertagen ins Jahr hinein zu japsen.

Deshalb möchte ich mit Euch 5 Tipps aus dem Ayurveda teilen, mit denen ihr in den nächsten 14 Tage Stoffwechsel und Verdauung in Gang bringen und den Körper darin unterstützen könnt in eine gesunde Harmonie zurückzukehren.

Fenchel-Anis-Kümmel Tee

Im Ayurveda sind Reinigungsmassnahmen für den Körper seit Urzeiten bekannt und bewährt. In einer panchakarma-Kur sind es sehr tiefgehende Verfahren, während im Alltag einfach umsetzbare Anwendungen empfohlen werden.

Zeit für mich

5 dieser Anweisungen möchte ich dir heute vorstellen:

  1. Beginne den Tag mit einem Glas warmen Wasser
    Direkt nach dem Aufwachen trinke ein Glas warmes Wasser. Dazu kann man bereits abends heißes Wasser in einer Thermoskanne auf das Nachtkästchen stellen. Morgens ist es dann normalerweise immer noch gut warm.
    Dieses Wasser wirkt wie eine warme Dusche von innen. Die erste Reinigung für den Darm.
  2. Ölziehen und Zungenreinigung
    Nimm 1 TL bis 1 EL (je nachdem wie du es aushältst / gewohnt bist) Sesamöl in Bioqualität in den Mund und spüle damit deinen Mund 5 Minuten gründlich durch. Kaue, ziehe, spüle. Ziehe das Öl zwischen deine Zähne hindurch und durch die gesamte Mundhöhle. Schlucke es nicht hinunter! Nach Ablauf der Zeit spucke es in den Müll. Nicht in die Toilette oder das Waschbecken. Denn das Öl hat deine angesammelten Gifte aufgenommen und ist entsprechend toxisch.
    Nach dem Ölziehen benutze einen Zungenspatel oder – falls nicht vorhanden – einen normalen Teelöffel und schabe damit deine Zunge von hinten nach vorne ab. Du wirst feststellen, dass sich ein – mehr oder weniger – dicker weißer Belag von deiner Zunge lösen lässt. Schabe deine Zunge mehrmals vorsichtig ab, bist du das Gefühl hast, sie ist schön sauber.
    Anschließend spülst du den Mund mit heißem Wasser aus und putzt dir gründlich die Zähne
    ….
  3. 20 Minuten Bewegung
    Gönne dir in dieser Zeit – bestenfalls gleich morgens – 20 Minuten Bewegung. Der Ayurveda empfiehlt hier seine „Schwester“ Yoga. Ich selbst mache seit vielen Jahren Yoga. Immer mal wieder in einer Yoga-Gruppe unter der Anleitung einer Lehrerin. Aber ich versuche auch täglich meine 10 Minuten auf der Matte zu absolvieren. Jetzt. beim entgiften, dehne ich dieses Bewegen auf 20 Minuten aus.
    Das sind Übungen die ich dir dazu empfehlen kann (falls du sie nicht kennst, wende dich vertrauensvoll an (d)eine Yogalehrerin, die dir gerne die genaue Durchführung zeigt.

    1) kapalabhati – der Feueratmung aktiviert den Stoffwechsel und schenkt Energie
    2) 5 Runden surya namaskar – Sonnengrüßen wärmen durch bringen in´s schwitzen
    3) virabhadrasana 1 beide Seiten – Krieger I stimuliert die Verdauungsorgane
    4) ardha matsyendrasana – Drehsitz regt ebenfalls die Verdauung an
    5) navasana – das Boot stärkt die Bauchmuskeln
    6) shavasana – die Totenstellung zum loslassen und tiefen entspannen.

  4. Trinke über den Tag verteilt 1 Liter heisses Wasser in kleinen Schlucken
    Damit ist kein heisses Wasser vom Schnellkocher oder aus der Leitung gemeint.
    Dieses Wasser muss 10 Minuten sprudelnd kochen. Dadurch erhält es die Eigenschaft, die der Ayurveda sukshma – durchdringend nennt.
    Dieses heisse Wasser regt das agni – das Verdauungsfeuer an, durchdringt die Zellen und reinigt sie. Spült ama – unverdaute Stoffe aus unserem System und unterstützt die Ausscheidung wasserlöslicher Toxine aus den dhatus – Geweben sehr wirkungsvoll.
  5. ESpice Series - Fennelrnähre dich mit warmen, leichten und gut gewürzten Speisen
    Die nächsten Tage vermeide jedes kalte Getränk und jedes kalte Essen. Das bedeutet, bestenfalls beginnst du den Tag mit einem warmen Brei. Ob Guten Morgen Frühstücksbrei von Rapunzel oder ein selbst gekochter Griesbreis. Auf jeden Fall lecker gewürzt mit Zimt und Kardamom. Wer seinen Brei süßen möchte kann auf Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup zurückgreifen. Mittags und Abends gibt es auch liebevoll zubereitetes, warmes Essen. Idealerweise kochst du dir als Abendessen eine Gemüsesuppe oder ein khichadi.

    Rezept für das khichadi:½ Tasse gespaltene gelbe Mungbohnen oder rote Linsen
    1 Tasse Basmatireis
    (Menge kann jederzeit variiert werden, das Verhältnis ist immer 1 Teil Mungo, 2 Teile Reis)
    2 – 3 Tl. Ghee – Butterschmalz
    1 Tl. Kreuzkümmel ganz
    2 Lorbeerblätter
    1 EL frischer geriebener Ingwer
    1 Prise Hing (Asafoetida)
    1 Tl. Kukuma
    1 kleine Zimtstange
    3 Nelken
    2 – 3 grüne Kardamomsamen
    Salz nach Bedarf
    5-fach Menge Wasser

    Mungbohnen und Reis gut waschen, wenn möglich 1 Stunde oder sogar über Nacht einweichen. Das ablaufende Wasser muss klar sein.

    Ghee erhitzen und Kreuzkümmel hinzufügen, kurz anbraten, danach die restlichen Gewürze zufügen und glasig andünsten. Salz hinzufügen. Das Wasser hinzufügen, aufkochen lassen, Hitze reduzieren und ca. 35 – 40 Minuten köcheln lassen, bis die Mungbohnen weich sind.

    Im Schnellkochtopf dauert es nach dem Hochkochen 12 Minuten.

    Zu dem Grundrezept kannst du verschiedene kleingeschnittene Gemüsesorten, wie Zucchini, Karotten, Erbsen etc. hinzugeben.

    Wenn das Khichadi fertig ist, einfach nochmal 1 Löffel Ghee dazu und genießen.

Freu dich auf die Zeit, in der du dir was Gutes gönnst. Die warmen Getränke und das warme, würzige Essen passen einfach wunderbar in die kalte Jahreszeit.

Was macht ihr, wenn ihr einfach mal ein bisschen entgiften wollt? Habt ihr besondere Tipps?

Schön, dass es euch gibt!

XOXO Renate

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5. Rauhnacht – Liebe – oder was ??

Es gibt Menschen die ich liebe, Menschen die mir fehlen und dann gibts noch die Arschlochengel….
Mit einem Gläschen Glühwein und leckeren Keksen lasse ich meine Beziehungen in 2014 Revue passieren und freue mich auf Überraschungen die Manche bekommen….

Mittlerweile sind wir also im Mai angekommen. Dem Wonnemonat. Und das ist für mich der Monat, in dem nicht nur Viele heiraten, sondern der Monat für die Liebe und die Freundschaften.

Ich bin gesegnet mit Menschen in meiner Umgebung, die ich von Herzen liebe und mit denen ich reden, lachen und Blödsinn machen kann. Auch streiten ab und an ist mal möglich. Das ist ja schließlich die hohe Kunst. Streiten und (spätestens danach) weiterlieben 😉

Winterwelt

Die etwas anderen Engel

Jetzt gibt es aber in meinem Umfeld auch noch andere Menschen. Menschen, die es mir… na sagen wir mal…. etwas schwerer machen auch nur an Freundschaft mit ihnen zu denken. Das sind meine Arschlochengel. Ja, ja auch die gibts. Sehr wertvoll 😉 Denn durch sie kann ich wunderbar üben, in allen das Gute zu sehen. Und das Yoga-Prinzip des ahimsa (Wiki erklärt: Sanskrit, f., अहिंसा, ahiṃsā, wörtlich das Nicht-Verletzen)  zu üben. Das fängt ja schon in den Gedanken an….  Nach anfänglichen Träumereien über Tritte in den Allwertesten und ähnlichem, habe ich gelernt darüber (im besten Fall) herzhaft zu lachen oder einfach auf Durchzug zu schalten.

Den heutige Tag nutze ich, um mir zu überlegen welche Beziehungen ich einfach gehen lassen kann / muss / möchte. Zwischen der Höflichkeit, mit der ich allen Menschen begegnen möchte und einer, wie auch immer gearteten Beziehung, ist ein breiter Spielraum. Bringe ich es fertig, Einladungen dankend abzulehnen ohne Rechtfertigung und Erklärung? Gehe ich zu oft Konflikten aus dem Weg, nur um den Frieden zu wahren? Vielleicht muss ich auch gar nichts erklären. Nichts tun. Einfach nur lächeln und nett „Nein“ sagen. Das geht immer.

Und die Anderen?

Und dann gibt es ja auch noch die Anderen. Die Menschen, die ich gerne hatte und irgendwie, irgendwann einfach aus den Augen verloren habe. Immer wieder nehme ich mir vor: da rufst du mal an. Was ist wohl aus ihr / ihm / ihnen geworden. Und dann habe ich keine Zeit. Nur wegen 5 Minuten anrufen, dass lohnt sich nicht. Oder es ist schon zu spät / zu früh / falscher Zeitpunkt (Alle Ausreden beliebig austauschbar und kombinierbar 😉  ).

Heute kann ich bei einem gemütlichen Glühwein die Menschen Revue passieren lassen, die auf meinem Weg irgendwie verloren gegangen sind. Meistens ganz leise. Und dann kann ich mir überlegen, ob ich das nicht ändern möchte.

Das gibt dann eine schöne neue Liste. Mit geplanten Einladungen oder Telefonaten oder einfach mal ´ne Postkarte schicken oder ein Päckchen mit Kaffe und der Bitte anzurufen, wenn er fertig ist 😉

Ja, das mache ich….. da freu ich mich drauf. 😀

Wer weiß, vielleicht bekommt ja DU morgen so ein Päckchen, oder eine Karte… Dann freu dich und melde dich, denn es denkt jemand an dich.

Wer eine Karte möchte: Wünsche werden gerne entgegen genommen.

Alles Liebe, schön dass es Euch gibt

XOXO Renate

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4. Raunacht – So tun als ob….

Der heutige Tag bietet sich an, um einmal „so zu tun als ob“. Und damit meine ich: ich zaubere mir mein Leben …

Was wir in unserer Vorstellung tun, das hat auch immer Auswirkungen auf unseren Körper und unser Leben. Der Ayurveda weiß um diesen Mechanismus und nennt es: Sankalpa. Willensäußerung, Entscheidung, Absicht.  Heute will ich genau diese Resource nutzen. 😀

Wohlfuehlinselwelt.com   Oggl_0510

Die Hirnforschung hat diese Verbindung von Vorstellung und … wie soll ich sagen… Ergebnis im Leben erforscht. Um es abzukürzen: Nachdem Sportler „nur“ geistig bestimmte Bewegungsabläufe „trainiert“ hatten, wurde festgestellt, das damit ähnliche Gehirnareale aktiviert wurden wie beim „echten“ Training und es verbesserte sich zudem die Koordination und die Kraft. Es war also sehr wohl ein Unterschied feststellbar, ob ein Sportler geistig etwas „erschuf“ oder es eben nicht tat.

Wenn nicht das… was dann?

Der heutige Tag der Raunächte ist der „Tag der unschuldigen Kindlein“ und soll an Herodes erinnern, der die Kleinkinder töten ließ. Da dies ja nun wirklich eine Tat ist die man später bereut, ist der heutige Tag also Dingen geweiht, die man bedauert.
Für mich bedeutet das: Was hab ich letztes Jahr nicht getan, obwohl ich es gerne tun wollte? Was habe ich getan und es tut mir heute leid? Wo habe ich nicht durchgehalten obwohl ich es so gerne wollte? Kurz: was war doof und will ich im alten Jahr zurücklassen? Ich hab ja gar keine Lust ein schlechtes Gewissen ins neue Jahr mitzuschleppen 😉

Als erstes fällt mir ein: Meine abendlichen Knusperfutterattacken. Wie oft schon wollte ich die abstellen. Wenn ich also nicht mehr genascht hätte, was hätte ich dann getan? In meiner Vorstellung sehe ich mich also abends auf der Couch sitzen und……..

….meine Finger wandern nicht zu Chips und Co, sondern spüren wie seidige Wolle durch meine Finger gleitet und neue Granny-Squares fertig werden. Die Farben sind wunderschön und wenn ich die einzelnen Squares zusammenfüge dann kann ich das Gewicht der Decke richtig spüren. Dazu schmecke ich den leckeren Chai, der so wohlig warm macht. *seufz*  schöön. Ja, so hätte ich es gerne gehabt. Ich tue einfach so als ob. Ich träume mir eine andere Möglichkeit.
Also kommt auf einen Zettel: Knusperfutterabende.  Den schmeiße ich dann weg, oder verbrenne ihn oder….Auf jeden Fall lasse ich den Ärger darüber im alten Jahr zurück.

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Neues Jahr – neues Glück

Damit mein Kopf und mein Körperchen das Neue auch wirklich festhalten können und es sich verankert, mache ich es wie die Sportler: ich spiele mein Kopfkino immer und immer wieder ab. Sankalpa. Meine Willensäußerung. Das möchte ich. Da soll der Weg hingehen. Und ich tue einfach so als ob ich es schon längst getan hätte.
Das mache ich auch mit anderen Situationen und Dingen. Wenn ich mich immer noch ärgere, weil mich jemand verletzt hat, dann frage ich mich: was hätte ich mir stattdessen gewünscht? Da kann ich mir dann liebe Menschen dazu denken, die mir helfen und mich veteidigen. Oder Jemanden, der mich in den Arm nimmt. Was auch immer. Ich versuche es zu spüren und ganz und gar wahrzunehmen. Kopfkino. Und dann lasse ich den alten Ärger zurück. Denn auf einer anderen Ebene habe ich es ja verändert. Und das ist ja sowieso die einzige Ebene, auf der ich noch etwas verändern kann, das bereits geschehen ist. Damit öffne ich aber die Türe zu neuen Handlungsweisen für mich. Sankalpa – ich habe den Willen es anders zu sehen und Ärger zurück zu lassen.

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Glücklich sein

Ich träume mir mein Leben schön! Bin ich realitätsfremd? Nein, das glaube ich nicht. Ich versuche nur, meine neue Realität nicht mit altem Kram zu belasten. Denn ein neues, spannendes Jahr mit vielen neuen Geschichten, Begegnungen und Menschen wartet auf mich. Ich habe so Lust Neues zu erfahren und zu erleben.

Und: bevor irgendetwas auf dieser Welt existiert hat, hat jemand davon gesprochen.. und davor war es nur in ihren/seinen Gedanken… jede Erfindung – jede Entdeckung – alles hat im Kopf begonnen.

Du kannst in deinem Kopf kreieren was immer du möchtest! Dann kannst du drüber sprechen, dann…..

Yippieehhh – das Leben ist schön ! Wohlfuehlinselwelt.com   Oggl_0498

Was erträumst du dir neu?

Viel Spaß dabei!

XOXO Eure Renate

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