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1. Rauhnacht

Ein Grund zum Feiern, Zurückblicken, Wünschen, Reinigen.
Die Raunächte sind die Tage und Nächte zwischen den Jahren… zwischen der Zeit.

Es gibt verschiedene Arten den Beginn und die Dauer der Raunächte zu zählen.
Ich selbst zähle, nach alter Tradition, beginnend mit der Nacht vom 24. auf den 25. bis zum 6. Januar.
Die Raunächte sind die Tage zwischen den Jahren. Wenn das alte Jahr schon zu Ende ist und das Neue noch nicht da.
In diesen Tagen ist der Schleier in die Anderswelt dünn und unsere Ahnen sind uns nahe. Daher fällt es leichter Zeichen für das kommende Jahr zu deuten und die Nähe derer zu spüren, die schon voraus gegangen sind und als Sterne in unser Leben leuchten.

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Welch wunderschöne Farben am Himmel

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Jedem dieser Raunächte und Tage wurden ganz bestimmte Qualitäten und Energien zugeordnet. Man nutzte die Zeit auch zum Reinigen und Räuchern. Damit das Alte ging und dem Neuen Platz machte. Auch heute sind in vielen Gegenden noch die Perchten unterwegs und treiben mit viel Lärm die Dämonen fort. Wir machen das immer noch mit unserem Silvesterfeuerwerk.

Der heutige Tag ist der 1. Tag der Raunächte.

Dieser Tag ist mit dem „woher komme ich?“ und „wo sind meine Wurzeln?“ verknüpft und damit auch mit der Basis meines Lebens und dem Leben überhaupt: Der Natur.
Außerdem steht dieser Tag für den Monat Januar im neuen Jahr. Das heißt die Zeichen können für den Monat Januar gedeutet werden. Manche ziehen Tarot-Karten oder Runen oder achten einfach auf die Qualität des heutigen Tages. Wie auch immer, manchmal gelingt es uns einen kleinen Blick zu erhaschen 😉

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Das steht auf meinem/unserem „Programm“ für die 1. Rauhnacht:

♥ Wir haben für unsere Lieben die bereits gegangen sind und für unsere gesamte Familie Lichter angezündet.
Wir denken an sie und es ist erstaunlich was für Geschichten einem dann wieder einfallen 🙂

♥ Mütterchen Natur und unseren Gartengeistern – in Form der kleinen Federkugeln, genannt Meisen, und der Blindschleichen, Kröten, Gastkatzen und ein paar anderen Gesellen – schenken wir Körnerkugeln, Räucherstäbchen und einen Teller Milch

♥ Heute Abend stellen wir für unsere Ahnen ein Licht auf die Terrasse und lassen es diese Nacht brennen.

♥ Dieses Licht stellen wir aber auch für Frau Holle raus. Göttin Holle… die Gute, die Holde… und hoffen dass sie uns auch im kommenden Jahr hold sein wird.

So, und jetzt werde ich mir einen Chai-Latte mit Maronen-Milch machen und mich ganz gemütlich mit meinen Lieblingsmenschen, meinem Schnuffelhund und einem Buch auf die Couch knödeln.

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Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Abend!

XOXO Renate

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