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4. Raunacht – So tun als ob….

Der heutige Tag bietet sich an, um einmal „so zu tun als ob“. Und damit meine ich: ich zaubere mir mein Leben …

Was wir in unserer Vorstellung tun, das hat auch immer Auswirkungen auf unseren Körper und unser Leben. Der Ayurveda weiß um diesen Mechanismus und nennt es: Sankalpa. Willensäußerung, Entscheidung, Absicht.  Heute will ich genau diese Resource nutzen. 😀

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Die Hirnforschung hat diese Verbindung von Vorstellung und … wie soll ich sagen… Ergebnis im Leben erforscht. Um es abzukürzen: Nachdem Sportler „nur“ geistig bestimmte Bewegungsabläufe „trainiert“ hatten, wurde festgestellt, das damit ähnliche Gehirnareale aktiviert wurden wie beim „echten“ Training und es verbesserte sich zudem die Koordination und die Kraft. Es war also sehr wohl ein Unterschied feststellbar, ob ein Sportler geistig etwas „erschuf“ oder es eben nicht tat.

Wenn nicht das… was dann?

Der heutige Tag der Raunächte ist der „Tag der unschuldigen Kindlein“ und soll an Herodes erinnern, der die Kleinkinder töten ließ. Da dies ja nun wirklich eine Tat ist die man später bereut, ist der heutige Tag also Dingen geweiht, die man bedauert.
Für mich bedeutet das: Was hab ich letztes Jahr nicht getan, obwohl ich es gerne tun wollte? Was habe ich getan und es tut mir heute leid? Wo habe ich nicht durchgehalten obwohl ich es so gerne wollte? Kurz: was war doof und will ich im alten Jahr zurücklassen? Ich hab ja gar keine Lust ein schlechtes Gewissen ins neue Jahr mitzuschleppen 😉

Als erstes fällt mir ein: Meine abendlichen Knusperfutterattacken. Wie oft schon wollte ich die abstellen. Wenn ich also nicht mehr genascht hätte, was hätte ich dann getan? In meiner Vorstellung sehe ich mich also abends auf der Couch sitzen und……..

….meine Finger wandern nicht zu Chips und Co, sondern spüren wie seidige Wolle durch meine Finger gleitet und neue Granny-Squares fertig werden. Die Farben sind wunderschön und wenn ich die einzelnen Squares zusammenfüge dann kann ich das Gewicht der Decke richtig spüren. Dazu schmecke ich den leckeren Chai, der so wohlig warm macht. *seufz*  schöön. Ja, so hätte ich es gerne gehabt. Ich tue einfach so als ob. Ich träume mir eine andere Möglichkeit.
Also kommt auf einen Zettel: Knusperfutterabende.  Den schmeiße ich dann weg, oder verbrenne ihn oder….Auf jeden Fall lasse ich den Ärger darüber im alten Jahr zurück.

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Neues Jahr – neues Glück

Damit mein Kopf und mein Körperchen das Neue auch wirklich festhalten können und es sich verankert, mache ich es wie die Sportler: ich spiele mein Kopfkino immer und immer wieder ab. Sankalpa. Meine Willensäußerung. Das möchte ich. Da soll der Weg hingehen. Und ich tue einfach so als ob ich es schon längst getan hätte.
Das mache ich auch mit anderen Situationen und Dingen. Wenn ich mich immer noch ärgere, weil mich jemand verletzt hat, dann frage ich mich: was hätte ich mir stattdessen gewünscht? Da kann ich mir dann liebe Menschen dazu denken, die mir helfen und mich veteidigen. Oder Jemanden, der mich in den Arm nimmt. Was auch immer. Ich versuche es zu spüren und ganz und gar wahrzunehmen. Kopfkino. Und dann lasse ich den alten Ärger zurück. Denn auf einer anderen Ebene habe ich es ja verändert. Und das ist ja sowieso die einzige Ebene, auf der ich noch etwas verändern kann, das bereits geschehen ist. Damit öffne ich aber die Türe zu neuen Handlungsweisen für mich. Sankalpa – ich habe den Willen es anders zu sehen und Ärger zurück zu lassen.

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Glücklich sein

Ich träume mir mein Leben schön! Bin ich realitätsfremd? Nein, das glaube ich nicht. Ich versuche nur, meine neue Realität nicht mit altem Kram zu belasten. Denn ein neues, spannendes Jahr mit vielen neuen Geschichten, Begegnungen und Menschen wartet auf mich. Ich habe so Lust Neues zu erfahren und zu erleben.

Und: bevor irgendetwas auf dieser Welt existiert hat, hat jemand davon gesprochen.. und davor war es nur in ihren/seinen Gedanken… jede Erfindung – jede Entdeckung – alles hat im Kopf begonnen.

Du kannst in deinem Kopf kreieren was immer du möchtest! Dann kannst du drüber sprechen, dann…..

Yippieehhh – das Leben ist schön ! Wohlfuehlinselwelt.com   Oggl_0498

Was erträumst du dir neu?

Viel Spaß dabei!

XOXO Eure Renate

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Einfach tun…

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Es ist ein wunderschöner Tag. So mit Sonne und Urlaub und allem… Und als zusätzliches Zuckerchen kündigt sich die beste Freundin an…was will man mehr??

Bei lecker Kaffee und räckeln auf der Sonnenterrasse landen wir auch irgendwann bei Dingen die nerven. Dazu gehört für mich:

einfach nicht genug Zeit haben… Zeit für all die 1000 Dinge, die ich machen möchte…

Und was sagt – nach einer kurzen, bedeutungsschweren Pause – die beste aller Freundinnen dazu:

„ich weiß was falsch läuft: du denkst einfach zu viel“.

Erst lache ich mich schlapp und dann stelle ich verdutzt fest: Sie hat Recht! So einfach ist das!

Manchmal verliere ich mich in Planungen.

Ich denke darüber nach was alles zu erledigen ist, was ich machen möchte wenn das „Notwendige“ geschafft ist und wann ich dass dann mal alles in Angriff nehme.
Ich versuche alle Unwägbarkeiten unter Kontrolle zu kriegen und meine Sachen so perfekt wie nur irgend möglich zu erledigen.
Ich erstelle To-Do-Listen in der Hoffnung damit meine Alltagspflichten zu gut wie mögilch zu organisieren.
Ich versuche effizient zu arbeiten. Was dann so aussieht: während ich die Waschmaschine lade, werden Telefonate erledigt und gleichzeitig die Einkaufsliste notiert.

Dann komme ich mir vor wie ein Hamster im Rad. Ein ziemlich bekloppter Hamster.

Und wenn dann das Rad mal anhält und ich erkenne, dass es nichts Wichtiges zu tun gibt… Mache ich mir darüber Gedanken, was ich eventuell übersehen habe und deshalb jetzt sofort in Angriff nehmen sollte…

Schon beim Niederschreiben hängt einem da die Zunge aus dem Hals 😮

Und jetzt kommt die Beste, schlürft an ihrem Kaffee und löst das Problem ganz pragmatisch in ihrer unbezahlbaren Art.
Da haben wir es!!!!!

Und was soll ich Euch sagen.. es funktioniert. Also es kommt jetzt nicht plötzlich eine Fee mit zusätzlichen Stunden und sagt „hier Schätzchen… für dich“  aber es fühlt sich doch irgendwie genau so an.

In meinem Garten gibt gab es neben meinen heißgeliebten Blumen einen riiieeeßigen Unkraut-Dschungel. Den ich mit der Machete bekämpfen wollte, wenn ich mal wieder Zeit habe… und das wollte ich mal richtig planen…. (ihr wißt Bescheid 😉   )

Jetzt aber: nix mehr planen. Und wenn ich „nur“ 10 Minuten Zeit habe … was solls…
Gartenschere raus und los….ein paar Seiten in der Lieblingszeitschrift schmöckern…durchs Haus tanzen und hier und da stöbern…einfach so… mir jetzt die Zeit nehmen…. ein bisschen planlos aber schöön.

Ja, ja : es ist eigentlich so furchtbar logisch und derart simpel…das weiß doch Jede(r)…

Aber auch das Tun muss klappen.

Wie oft hört man: „ich möchte so gerne …. aber ich habe leider gar keine Zeit dafür!“
Ich sag Euch eins: AUSREDE!!
Und dann habe ich mich auch wieder daran erinnert, dass es auch noch einen Teil meines Lebens gibt, den ich ruhig in einem großen Vertrauen abgeben darf… Abgeben muss… Weil ich ihn eh nicht in der Hand habe und nicht ändern kann.
Das sind die Momente, in denen ich still werde und froh und gutgelaunt meine Sorgen und Bitten und mein „Danke“ an diese große göttliche Kraft schicke.Schließlich muss ich ja nicht alles alleine machen… das weiß ich mit Sicherheit 🙂

Alles andere nehm ich selbst in die Hand. Es muss nicht alles perfekt sein – ich muss es nur mit Freude und so gut wie nur möglich machen. Mit Begeisterung eben. Ohne ALLES IMMER zu planen. Eben: einfach tun…

Und schwupps passt mein Gartenschnibbeln, die Häckeldecke, mein Blogstöbern, das Hundekuscheln, das Smoothiemixen und so viel mehr in den Tag hinein.
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Könnt ihr das verstehen?? Geht es euch auch so??

xoxo Renate