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5 Steps damit Neues zur Gewohnheit wird

Im Ayurveda wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir – wenn wir den Wunsch nach Veränderung haben – nur 1/16 unserer Gewohnheiten ändern sollen, da sonst unser Körper/Geist/Seele Konstrukt in eine Disbalance kommt.

Diese neuen Gewohnheiten entstehen dann auch nicht von heute auf morgen… diese Veränderungen brauchen Zeit um überhaupt zu neuen Gewohnheiten zu werden.

Soweit so gut.

Bei mir ist es ja eher so: ich weiß was der Ayurveda empfiehlt und möchte dies möglichst SOFORT und IMMER umsetzen.
Zeitgleich möchte ich dann auch noch Sport in mein Leben einbauen, mehr trinken, entgiften und überhaupt immer und zu jedem freundlich sein, natürlich alles neben einem ab sofort viiel gepflegterem Haus und einem Tip-Top-Garten und mehr Zeit für die Familie, den Hund und mich selbst 🙂

Komischerweise klappt das NIE.

Nachdem jetzt auch mein Hmmm-Projekt arg oft ins Wanken gekommen ist, habe ich mich auf eine Strategie besonnen, die schon immer geklappt hat:

Organisation !!

Diese 5 Schritte bzw. Überlegungen helfen mir dabei:

  1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
  2. Womit möchte ich beginnen?
  3. Welche kleinen Schritte brauche ich dafür?
  4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen?
  5. Brauche ich dafür eine To-Do-Liste oder einen Plan?
Und los gehts:
1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
Ernährungsumstellung

Gesund und lecker

In meinem Fall möchte ich mit meiner Erährung anfangen.

Im Großen und Ganzen funktioniert das schon ganz gut.

Wir essen oft vegetarisch und manchmal auch bewußt vegan. Gemüse ist ein fester Bestandteil meines Essens.
Und doch gibt es ein paar Punkte, die durchaus noch Luft nach oben haben:

  • Abends ausschließlich Suppe bzw. Gemüse ohne Kohlenhydrate essen.
    Das heißt für mich konkret: kein Brot, Kartoffeln oder Nudeln zum Abendessen, da ich nach einem solchen Abendessen Nachts mit schlechtem Schlaft und manchmal sogar mit Übelkeit und Bauchschmerzen reagiere.
  • Einen Essensplan erstellen
    was genau will ich eigentlich Täglich / Wöchentlich auf jeden Fall essen?
  • und dann darauf aufbauend einen Wochenplan entwerfen
    das erleichtert das Einkaufen, erledigt die täglich wiederkehrende Frage: „Was essen wir heute“ und hilft mir die schnellen Snacks zu vermeiden. (Denn ans Kochen denke ich oft erst, wenn ich schon Hunger habe.)
  • täglich 2 Liter trinken
    für mich eine Wahnsinnsmenge. Aber: wir bestehen zu zwei Drittel aus Wasser. Unser ganzes System ist auf Flüssigkeit aufgebaut. Unsere Zellen können nur mit Wasser überleben, unser Blut fließt durch die Adern und bröselt nicht 😉 , unser Gehirn schwimmt in Flüssigkeit wie ein Baby und alle Giftstoffe und Stoffwechselabfälle können nur mit genügend Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschieden werden. Unsere Niere und Leber brauchen Wasser um diese Stoffe verdünnt überhaupt verarbeiten zu können. Und unsere Verdauung braucht ebenfalls Wasser. Trockene Augen zeugen von zuwenig Flüssigkeit genau wie Konzentrationsprobleme…. All das zeigt: trinken ist wichtig! Manchmal haben wir auch gar keinen Hunger – sondern eigentlich Durst! Nur interpretieren wir dies offensichtlich manchmal falsch.
  • meinen Vormittags-Hunger durch grüne Smoothies ersetzen
    das möche ich doch gerne mal ausprobieren! (Falls ihr leckere Rezepte habt: immer her damit 🙂 )
  • meinen Körper beim Ausleiten von Giftstoffen unterstützen
    ich habe viele wirklich gute Helferlein beim Entgiften. Leider ist aber auch so: als Disziplin verteilt wurde, war ich Näschen pudern.
    Das soll sich ändern. Zumindest was diese Kleinigkeit angeht. Denn der Ayurveda und die Naturheilkunde bieten viele Kräuterchen und Tees die unserem Körper einfach nur gut tun. Wenn man sie denn öfter als – na sagen wir mal – 3x nimmt. Also so im Ganzen – nicht täglich! Das ist ja wieder was anderes.
2. Womit möchte ich beginnen?

Beginnen möchte ich mit einem Essensplan. Darauf aufbauend kann ich dann meinen wöchentlichen Leckerbissenspeiseplan entwerfen.

3. Welchen Schritt brauche ich dafür?

Eigentlich muss ich mir „nur“ überlegen was mir wichtig ist. Dafür habe ich mich im Netz schlau gemacht, was frau denn nun so zu sich nehmen sollte. Fernab von den Diskussionen um vegane oder vegetarische Ernährung habe ich mich für eine (für mich) gesunde Mischung entschieden.

4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen:

Das war in diesem Fall einfach: einfach machen !!  😉

Meine Zusammenstellung sieht jetzt so aus:

mein Essensplan

mein Essensplan

 5. Brauche ich eine To-Do-Liste oder Plan?

Daraus entwickle ich meinen Plan was ich wann in der Woche kochen will.

Mit diesem Gerüst kann ich dann meine Ausreißer besser umgehen. Denn mir passiert es im Moment immer wieder, das …nichts eingekauft ist… ich nicht weiß was ich kochen soll….  ich keine Lust habe mir lange Gedanken zu machen….

So – und jetzt werf ich mich mal auf meinen Leckerbissenspeiseplan für die Woche…

Wie macht ihr das? Was funktioniert bei Euch um neue Gewohnheiten langfristig ins Leben einzubauen?
Freue mich auf eure Erfahrungen

xoxo Renate

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Warum ein Hmmmm beim Abendessen durchaus schlank macht

Irgendwie ist es doch immer das Gleiche: morgens tappe ich müde ins Bad, dann habe ich einen langen Arbeitstag mit Büro und Praxis vor mir, am Feierabend steht noch einkaufen, Wäsche und der ganz normale Alltag auf dem Plan….
Das Abendessen soll dann einfach schnell gehen damit ich endlich zur Ruhe komme.
Also gibts Brote mit Käse, Wurst und Gürkchen, oder ein schnelles Schnitzel mit Kartoffeln, oder noch „gesünder“: wir geh´n ´nen Happen essen.
Weil dann für´s Kochen einfach nicht mehr der Nerv da ist… Glaube ich zumindest manchmal…..

Aber bin ich nach dem Essen wirklich genährt und warm und wohlig und zur Ruhe gekommen??? Mal ehrlich: meistens nicht! Meistens habe ich einfach nur ein pappsattes, schweres Bäuchlein. Und das verlangt dann auch noch mit Heißhungerattacken nach Schoki und Leckereien.
Als Therapeutin weiß ich: eigentlich schreit das Körperchen lediglich aus Stress und weil ihm wirkliche Nahrung und Ruhe und Entspannung fehlt.

Deshalb:  Abends spätestens bis 19.00 h  leicht und warm essen, möglichst ohne Kohlehydrate – so ist der Plan.

Hört sich wunderbar an…so nach schlank werden….und gesund leben…. und wunderbar schlafen können….und all dem.
Doch warum ist das eigentlich so?
Ayurveda mit seiner Ernährungslehre bietet da verschiedene Gründe auf die ich gerne mit Euch teile:Edda mit Gemüse_w Ayurveda gesunde Ernährung wohlfuehlinselwelt

  1. Essen das warm ist, muss der Körper nicht erst auf Verdauungstemperatur bringen und kann es deshalb viiiel leichter verdauen.
  2. Das Zubereiten und in Ruhe geniessen fährt mein System runter
  3. Durch ein leckeres und gesundes Abendessen wie feine Suppen oder leicht verdauliches Gemüse komme ich zur Ruhe, kann den Tag ausklingen lassen und mich entspannen
  4. Wenn der Darm in der Nacht nicht mit Verdauungsarbeit beschäftigt ist, dann kann sich der Stoffwechsel auf Reinigung und Entsäuerung stürzen und mein Körperchen seine zellerneuernde Arbeit tun.
  5. und das führt dann dazu, dass wir über Nacht nicht Gewicht zulegen, sondern vielleicht sogar abbauen *tata*

Das alles verbessert das eigene Befinden unmittelbar und macht einfach dass ich gut schlafe, mich besser fühle und morgens gut gelaunt aufwache.

Also – los: Gemüse schnippeln und sich selbst verwöhnen.

Womit???  Leckere Suppen sind DAS ideale Abendessen. Und da darf es alles sein. Ob eine Brokkolicreme-Suppe, ein Kohlrabisüppchen oder eine leckere Minestrone. Eine würzige Suppe mit Blattspinat oder eine Tomatensuppe mit einem kleinen Sahnehäubchen…. der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂

Wer jedoch gerne auch mal ein ayurvedisches Rezept probieren möchte:

Das hier gebe ich Euch gleich mal mit in die Küche:

wohlfuehlinselwelt.com gesunde Ernährung Rezept AyurvedaKhichadi

Khichadi  ist eine indische Speise, die das Verdauungsfeuer anfacht, leicht verdaulich und sehr sättigend ist.

Zutaten:
1/2 Tasse gespaltene gelbe Mungbohnen (aus dem Bioladen) man kann aber auch rote Linsen verwenden
1 Tasse Basmatireis
Gemüse nach Wunsch, Kühlschrank und Geschmack (Möhren, Zucchini, Brokkoli, grüne Bohnen oder oder oder…)
2 – 3 Tl. Ghee (das ist geklärte Butter) oder Olivenöl
1/2 Tl. Kreuzkümmel ganz im Mörser zerkleinert (gibts auch im Bioladen)
1 Lorbeerblatt
1 Stück frischer Ingwer klein gehackt
1 Prise Hing (Asafoetida) (auch im Bioladen zu finden)
1/2 Tl. Kukuma
1 kleine Zimtstange
2 Nelken
2 – 3 Kardamomsamen auch gemörsert
Salz nach Bedarf
und ca die 5-fach Menge Wasser

Mungbohnen und Reis wenn möglich eine Stunde vorher einweichen. (Bei den roten Linsen könnt ihr euch das sparen.)
Dann waschen bis das ablaufende Wasser klar ist.
Ghee/Olivenöl erhitzen. Kreuzkümmel, Kardamom und Nelken hinzufügen, kurz anbraten, danach die restlichen Gewürze und den Ingwer zufügen und glasig andünsten. Als nächstes das kleingeschnittene Gemüse mit in den Topf und etwas salzen. Wasser hinzufügen, aufkochen lassen anschließend Hitze reduzieren und köcheln lassen. Mit Mungbohnen dauert das ca. 35 – 40 Minuten bis sie weich sind.

Mit frischem Koriandergrün oder Petersilie servieren.

In Ruhe hinsetzen und genießen! 🙂

xoxo Renate

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