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4. Raunacht – So tun als ob….

Der heutige Tag bietet sich an, um einmal „so zu tun als ob“. Und damit meine ich: ich zaubere mir mein Leben …

Was wir in unserer Vorstellung tun, das hat auch immer Auswirkungen auf unseren Körper und unser Leben. Der Ayurveda weiß um diesen Mechanismus und nennt es: Sankalpa. Willensäußerung, Entscheidung, Absicht.  Heute will ich genau diese Resource nutzen. 😀

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Die Hirnforschung hat diese Verbindung von Vorstellung und … wie soll ich sagen… Ergebnis im Leben erforscht. Um es abzukürzen: Nachdem Sportler „nur“ geistig bestimmte Bewegungsabläufe „trainiert“ hatten, wurde festgestellt, das damit ähnliche Gehirnareale aktiviert wurden wie beim „echten“ Training und es verbesserte sich zudem die Koordination und die Kraft. Es war also sehr wohl ein Unterschied feststellbar, ob ein Sportler geistig etwas „erschuf“ oder es eben nicht tat.

Wenn nicht das… was dann?

Der heutige Tag der Raunächte ist der „Tag der unschuldigen Kindlein“ und soll an Herodes erinnern, der die Kleinkinder töten ließ. Da dies ja nun wirklich eine Tat ist die man später bereut, ist der heutige Tag also Dingen geweiht, die man bedauert.
Für mich bedeutet das: Was hab ich letztes Jahr nicht getan, obwohl ich es gerne tun wollte? Was habe ich getan und es tut mir heute leid? Wo habe ich nicht durchgehalten obwohl ich es so gerne wollte? Kurz: was war doof und will ich im alten Jahr zurücklassen? Ich hab ja gar keine Lust ein schlechtes Gewissen ins neue Jahr mitzuschleppen 😉

Als erstes fällt mir ein: Meine abendlichen Knusperfutterattacken. Wie oft schon wollte ich die abstellen. Wenn ich also nicht mehr genascht hätte, was hätte ich dann getan? In meiner Vorstellung sehe ich mich also abends auf der Couch sitzen und……..

….meine Finger wandern nicht zu Chips und Co, sondern spüren wie seidige Wolle durch meine Finger gleitet und neue Granny-Squares fertig werden. Die Farben sind wunderschön und wenn ich die einzelnen Squares zusammenfüge dann kann ich das Gewicht der Decke richtig spüren. Dazu schmecke ich den leckeren Chai, der so wohlig warm macht. *seufz*  schöön. Ja, so hätte ich es gerne gehabt. Ich tue einfach so als ob. Ich träume mir eine andere Möglichkeit.
Also kommt auf einen Zettel: Knusperfutterabende.  Den schmeiße ich dann weg, oder verbrenne ihn oder….Auf jeden Fall lasse ich den Ärger darüber im alten Jahr zurück.

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Neues Jahr – neues Glück

Damit mein Kopf und mein Körperchen das Neue auch wirklich festhalten können und es sich verankert, mache ich es wie die Sportler: ich spiele mein Kopfkino immer und immer wieder ab. Sankalpa. Meine Willensäußerung. Das möchte ich. Da soll der Weg hingehen. Und ich tue einfach so als ob ich es schon längst getan hätte.
Das mache ich auch mit anderen Situationen und Dingen. Wenn ich mich immer noch ärgere, weil mich jemand verletzt hat, dann frage ich mich: was hätte ich mir stattdessen gewünscht? Da kann ich mir dann liebe Menschen dazu denken, die mir helfen und mich veteidigen. Oder Jemanden, der mich in den Arm nimmt. Was auch immer. Ich versuche es zu spüren und ganz und gar wahrzunehmen. Kopfkino. Und dann lasse ich den alten Ärger zurück. Denn auf einer anderen Ebene habe ich es ja verändert. Und das ist ja sowieso die einzige Ebene, auf der ich noch etwas verändern kann, das bereits geschehen ist. Damit öffne ich aber die Türe zu neuen Handlungsweisen für mich. Sankalpa – ich habe den Willen es anders zu sehen und Ärger zurück zu lassen.

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Glücklich sein

Ich träume mir mein Leben schön! Bin ich realitätsfremd? Nein, das glaube ich nicht. Ich versuche nur, meine neue Realität nicht mit altem Kram zu belasten. Denn ein neues, spannendes Jahr mit vielen neuen Geschichten, Begegnungen und Menschen wartet auf mich. Ich habe so Lust Neues zu erfahren und zu erleben.

Und: bevor irgendetwas auf dieser Welt existiert hat, hat jemand davon gesprochen.. und davor war es nur in ihren/seinen Gedanken… jede Erfindung – jede Entdeckung – alles hat im Kopf begonnen.

Du kannst in deinem Kopf kreieren was immer du möchtest! Dann kannst du drüber sprechen, dann…..

Yippieehhh – das Leben ist schön ! Wohlfuehlinselwelt.com   Oggl_0498

Was erträumst du dir neu?

Viel Spaß dabei!

XOXO Eure Renate

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Jetzt isses soweit…

Letzte Woche ist es tatsächlich passiert. Nach dem morgendlichen Familienfrühstück, Tisch abdecken und Kaffee geniessen fand ich mich plötzlich – einfach so – auf meiner Yogamatte wieder. Meine Übungszeit war schon fast um und ich habe mir schonmal den Gedanken gegönnt dass ich „jetzt gleich auf meiner tracker-Liste mein Geschafft-Pünktchen aufkleben kann“… da habe ich erstmal gestoppt…Moment mal… hatte ich gestern meinen Yoga-Punkt vermerkt?? Und dann kam es mir: die 30 Tage sind ja schon um! Und ich bin immer noch dabei ! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich in diesem Moment gefreut habe. Mein Weg auf die Matte braucht kein Überlegen und kein Zögern mehr. Sondern einfach ein loslegen. Oh wie schön.

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Zeitgleich habe ich mich auch bei einem Yoga-Kurs angemeldet. Mein letzter Kurs liegt schon Jahre zurück. Und deshalb es war ungewohnt mal wieder in einer Gruppe zu üben. Aber ich empfinde es auch als Luxus mit einer Lehrerin arbeiten zu können, die die einzelnen Asanas sehr genau herausarbeitet. Denn alleine auf der Matte blieb ich immer irgendwo in meiner Komfort-Zone und schlampte mich durch manch eine Übung.

Jetzt baue ich mein Morgenyoga mit Übungen der Stunde zusammen. Das kann z.B. so aussehen: 3 Runden Sonnengruß, Krieger I, Krieger II, Dreieck, Vorwärtsbeugen und Hüftöffner (da sitzt meine „Problemzone“). Alleine die Bergstellung und den Sonnengruß wirklich sauber zu üben, langsam… und bewusst… macht den Körper schön warm. Das restliche Programm bringt mich dann zum schwitzen und dehnt mich ganz durch. Verschafft meinem Rücken Entlastung und befreit ihn von den Blockaden und Schmerzen. Nach den Übungen fühle ich mich geschmeidiger und warm und stolz mein Schweinehündchen ausgetrickst zu haben.

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Und jetzt überlege ich wie meine nächste 30 Tage Challenge aussehen könnte. Was möchte ich verändern…neu dazu nehmen… üben….??

Doch jetzt erstmal: Weihnachten genießen, Plätzchen knabben, für das neue Jahr Pläne schmieden und sich drauf freuen

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Wie ist das bei Euch? Habt Ihr auch Übungen die ihr täglich macht? Yoga?? oder eher Joggen?

Und wie habt ihr diese Gewohnheit in eurem Leben etabliert?

XOXO Renate

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Einfach tun…

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Es ist ein wunderschöner Tag. So mit Sonne und Urlaub und allem… Und als zusätzliches Zuckerchen kündigt sich die beste Freundin an…was will man mehr??

Bei lecker Kaffee und räckeln auf der Sonnenterrasse landen wir auch irgendwann bei Dingen die nerven. Dazu gehört für mich:

einfach nicht genug Zeit haben… Zeit für all die 1000 Dinge, die ich machen möchte…

Und was sagt – nach einer kurzen, bedeutungsschweren Pause – die beste aller Freundinnen dazu:

„ich weiß was falsch läuft: du denkst einfach zu viel“.

Erst lache ich mich schlapp und dann stelle ich verdutzt fest: Sie hat Recht! So einfach ist das!

Manchmal verliere ich mich in Planungen.

Ich denke darüber nach was alles zu erledigen ist, was ich machen möchte wenn das „Notwendige“ geschafft ist und wann ich dass dann mal alles in Angriff nehme.
Ich versuche alle Unwägbarkeiten unter Kontrolle zu kriegen und meine Sachen so perfekt wie nur irgend möglich zu erledigen.
Ich erstelle To-Do-Listen in der Hoffnung damit meine Alltagspflichten zu gut wie mögilch zu organisieren.
Ich versuche effizient zu arbeiten. Was dann so aussieht: während ich die Waschmaschine lade, werden Telefonate erledigt und gleichzeitig die Einkaufsliste notiert.

Dann komme ich mir vor wie ein Hamster im Rad. Ein ziemlich bekloppter Hamster.

Und wenn dann das Rad mal anhält und ich erkenne, dass es nichts Wichtiges zu tun gibt… Mache ich mir darüber Gedanken, was ich eventuell übersehen habe und deshalb jetzt sofort in Angriff nehmen sollte…

Schon beim Niederschreiben hängt einem da die Zunge aus dem Hals 😮

Und jetzt kommt die Beste, schlürft an ihrem Kaffee und löst das Problem ganz pragmatisch in ihrer unbezahlbaren Art.
Da haben wir es!!!!!

Und was soll ich Euch sagen.. es funktioniert. Also es kommt jetzt nicht plötzlich eine Fee mit zusätzlichen Stunden und sagt „hier Schätzchen… für dich“  aber es fühlt sich doch irgendwie genau so an.

In meinem Garten gibt gab es neben meinen heißgeliebten Blumen einen riiieeeßigen Unkraut-Dschungel. Den ich mit der Machete bekämpfen wollte, wenn ich mal wieder Zeit habe… und das wollte ich mal richtig planen…. (ihr wißt Bescheid 😉   )

Jetzt aber: nix mehr planen. Und wenn ich „nur“ 10 Minuten Zeit habe … was solls…
Gartenschere raus und los….ein paar Seiten in der Lieblingszeitschrift schmöckern…durchs Haus tanzen und hier und da stöbern…einfach so… mir jetzt die Zeit nehmen…. ein bisschen planlos aber schöön.

Ja, ja : es ist eigentlich so furchtbar logisch und derart simpel…das weiß doch Jede(r)…

Aber auch das Tun muss klappen.

Wie oft hört man: „ich möchte so gerne …. aber ich habe leider gar keine Zeit dafür!“
Ich sag Euch eins: AUSREDE!!
Und dann habe ich mich auch wieder daran erinnert, dass es auch noch einen Teil meines Lebens gibt, den ich ruhig in einem großen Vertrauen abgeben darf… Abgeben muss… Weil ich ihn eh nicht in der Hand habe und nicht ändern kann.
Das sind die Momente, in denen ich still werde und froh und gutgelaunt meine Sorgen und Bitten und mein „Danke“ an diese große göttliche Kraft schicke.Schließlich muss ich ja nicht alles alleine machen… das weiß ich mit Sicherheit 🙂

Alles andere nehm ich selbst in die Hand. Es muss nicht alles perfekt sein – ich muss es nur mit Freude und so gut wie nur möglich machen. Mit Begeisterung eben. Ohne ALLES IMMER zu planen. Eben: einfach tun…

Und schwupps passt mein Gartenschnibbeln, die Häckeldecke, mein Blogstöbern, das Hundekuscheln, das Smoothiemixen und so viel mehr in den Tag hinein.
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Könnt ihr das verstehen?? Geht es euch auch so??

xoxo Renate

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5 Steps damit Neues zur Gewohnheit wird

Im Ayurveda wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir – wenn wir den Wunsch nach Veränderung haben – nur 1/16 unserer Gewohnheiten ändern sollen, da sonst unser Körper/Geist/Seele Konstrukt in eine Disbalance kommt.

Diese neuen Gewohnheiten entstehen dann auch nicht von heute auf morgen… diese Veränderungen brauchen Zeit um überhaupt zu neuen Gewohnheiten zu werden.

Soweit so gut.

Bei mir ist es ja eher so: ich weiß was der Ayurveda empfiehlt und möchte dies möglichst SOFORT und IMMER umsetzen.
Zeitgleich möchte ich dann auch noch Sport in mein Leben einbauen, mehr trinken, entgiften und überhaupt immer und zu jedem freundlich sein, natürlich alles neben einem ab sofort viiel gepflegterem Haus und einem Tip-Top-Garten und mehr Zeit für die Familie, den Hund und mich selbst 🙂

Komischerweise klappt das NIE.

Nachdem jetzt auch mein Hmmm-Projekt arg oft ins Wanken gekommen ist, habe ich mich auf eine Strategie besonnen, die schon immer geklappt hat:

Organisation !!

Diese 5 Schritte bzw. Überlegungen helfen mir dabei:

  1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
  2. Womit möchte ich beginnen?
  3. Welche kleinen Schritte brauche ich dafür?
  4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen?
  5. Brauche ich dafür eine To-Do-Liste oder einen Plan?
Und los gehts:
1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
Ernährungsumstellung

Gesund und lecker

In meinem Fall möchte ich mit meiner Erährung anfangen.

Im Großen und Ganzen funktioniert das schon ganz gut.

Wir essen oft vegetarisch und manchmal auch bewußt vegan. Gemüse ist ein fester Bestandteil meines Essens.
Und doch gibt es ein paar Punkte, die durchaus noch Luft nach oben haben:

  • Abends ausschließlich Suppe bzw. Gemüse ohne Kohlenhydrate essen.
    Das heißt für mich konkret: kein Brot, Kartoffeln oder Nudeln zum Abendessen, da ich nach einem solchen Abendessen Nachts mit schlechtem Schlaft und manchmal sogar mit Übelkeit und Bauchschmerzen reagiere.
  • Einen Essensplan erstellen
    was genau will ich eigentlich Täglich / Wöchentlich auf jeden Fall essen?
  • und dann darauf aufbauend einen Wochenplan entwerfen
    das erleichtert das Einkaufen, erledigt die täglich wiederkehrende Frage: „Was essen wir heute“ und hilft mir die schnellen Snacks zu vermeiden. (Denn ans Kochen denke ich oft erst, wenn ich schon Hunger habe.)
  • täglich 2 Liter trinken
    für mich eine Wahnsinnsmenge. Aber: wir bestehen zu zwei Drittel aus Wasser. Unser ganzes System ist auf Flüssigkeit aufgebaut. Unsere Zellen können nur mit Wasser überleben, unser Blut fließt durch die Adern und bröselt nicht 😉 , unser Gehirn schwimmt in Flüssigkeit wie ein Baby und alle Giftstoffe und Stoffwechselabfälle können nur mit genügend Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschieden werden. Unsere Niere und Leber brauchen Wasser um diese Stoffe verdünnt überhaupt verarbeiten zu können. Und unsere Verdauung braucht ebenfalls Wasser. Trockene Augen zeugen von zuwenig Flüssigkeit genau wie Konzentrationsprobleme…. All das zeigt: trinken ist wichtig! Manchmal haben wir auch gar keinen Hunger – sondern eigentlich Durst! Nur interpretieren wir dies offensichtlich manchmal falsch.
  • meinen Vormittags-Hunger durch grüne Smoothies ersetzen
    das möche ich doch gerne mal ausprobieren! (Falls ihr leckere Rezepte habt: immer her damit 🙂 )
  • meinen Körper beim Ausleiten von Giftstoffen unterstützen
    ich habe viele wirklich gute Helferlein beim Entgiften. Leider ist aber auch so: als Disziplin verteilt wurde, war ich Näschen pudern.
    Das soll sich ändern. Zumindest was diese Kleinigkeit angeht. Denn der Ayurveda und die Naturheilkunde bieten viele Kräuterchen und Tees die unserem Körper einfach nur gut tun. Wenn man sie denn öfter als – na sagen wir mal – 3x nimmt. Also so im Ganzen – nicht täglich! Das ist ja wieder was anderes.
2. Womit möchte ich beginnen?

Beginnen möchte ich mit einem Essensplan. Darauf aufbauend kann ich dann meinen wöchentlichen Leckerbissenspeiseplan entwerfen.

3. Welchen Schritt brauche ich dafür?

Eigentlich muss ich mir „nur“ überlegen was mir wichtig ist. Dafür habe ich mich im Netz schlau gemacht, was frau denn nun so zu sich nehmen sollte. Fernab von den Diskussionen um vegane oder vegetarische Ernährung habe ich mich für eine (für mich) gesunde Mischung entschieden.

4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen:

Das war in diesem Fall einfach: einfach machen !!  😉

Meine Zusammenstellung sieht jetzt so aus:

mein Essensplan

mein Essensplan

 5. Brauche ich eine To-Do-Liste oder Plan?

Daraus entwickle ich meinen Plan was ich wann in der Woche kochen will.

Mit diesem Gerüst kann ich dann meine Ausreißer besser umgehen. Denn mir passiert es im Moment immer wieder, das …nichts eingekauft ist… ich nicht weiß was ich kochen soll….  ich keine Lust habe mir lange Gedanken zu machen….

So – und jetzt werf ich mich mal auf meinen Leckerbissenspeiseplan für die Woche…

Wie macht ihr das? Was funktioniert bei Euch um neue Gewohnheiten langfristig ins Leben einzubauen?
Freue mich auf eure Erfahrungen

xoxo Renate

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Ansichtssache… So geht gute Laune :o)

Es gibt Momente da macht es „Klick“ im Kopf

Die Sonne scheint, ein freier Tag liegt vor mir, mein Garten ruft und die Vögel zwitschern. Ein Tag, an dem man alle Möglichkeiten hat. Ausruhen, in der Sonne liegen, lesen, kochen, träumen oder mit dem Hund über die Felder streichen. Einfach ein perfekter Tag.

positiv Leben, Ansichtssache, Leben

Hund, Leben, positiv, Ansichtssache,

Und in diesen Tag platzt ein Telefonat mit einer sehr guten Freundin, die mir über die andere Seite der Medaille erzählt.
Von Müdigkeit und eigenen Schwächen, vom Beruf der entsetzlich anstrengend ist und von der Lustlosigkeit irgendetwas zu tun.
Und dann fällt ein Satz, der bei mir ein Glöckchen zum klingen bringt. Und dafür bin ich ihr sehr dankbar. Der Satz war: „Dir geht´s ja immer gut“.

Ja, wirklich? Geht es mir wirklich immer gut? Diese Ansicht über mich kenne ich auch aus meiner Praxis. Aber: stimmt es?

Und dann höre ich das Läuten dieses Glöckchens in mir: Ja – irgendwie stimmt das – und irgendwie auch wieder nicht.

Auch ich habe Tage, da ist alles zuviel. Mein Körper sieht nicht so aus wie er sollte und außerdem plagt er mich mit fiesen Rückenschmerzen. Mein Büro schreit nach Aufmerksamkeit und meine Praxistermine sowieso. An diesen Tagen sieht mich mein Hund vorwurfsvoll an, weil ich einfach zu wenig Zeit mit ihm verbringe und der Alltag geht mir furchtbar auf die Nerven.

Ja – solche Tage kenne ich auch.

ABER: an solchen Tagen suche ich mir Dinge die eben auch da sind. Schöne Dinge. Kleine Momente, die nicht nerven. Die einfach nur gut tun und die ich genieße.

Da sind zum Beispiel…Yoga, Leben, positiv, Zeit für mich

Morgens um 7.00 h meine Zeit auf der Yoga Matte. 20 Minuten nur für mich. Atmen… Dehnen…. Spüren… Ohne ein Müssen.
Dann „muss“ ich nicht in den perfekten Krieger oder Hund. Dann reicht es mir durchaus auch auf dem Rücken zu liegen und mit dem Atem mein Becken sanft wach zu schaukeln und meine Lendenwirbelsäule zu beruhigen und zu lockern. Und auch nur zu spüren wie sich meine Beinmuskeln anfühlen im surya namaskar – dem Sonnengruß. Dann grüße ich die Sonne sehr langsam und spürend. Und genieße.

Und dann sind da meine 10 Minuten Morgenlektüre. Erbauende Gedanken. Mich aufbauen lassen. Inspirieren lassen. Bei einer heißen Tasse Kaffee.

Oder ich nehme meine Mittagspause ganz bewußt. Nicht nur schnell was essen, die Waschmaschine ausräumen, im Büro die Mails checken bevor der nächste Termin kommt.
Nein. An solchen Tage werde ich bockig. Mit dem Leben. Nach dem Motto: „Wenn du heute schon so blöd bist liebes Fräulein Alltag – dann kann ich auch gaaanz anders – dann tu ich eben nix mehr“. Zumindest in der Mittagspause ;o)  Und als Selbständige ist das schon eine Leistung (das Nixtun)

Und vor allen Dingen versuche ich nicht darüber zu reden, wie doof wiedermal alles ist – denn dann bekommt es noch mehr Kraft und Präsenz.

Dann suche ich vielmehr nach Dingen die eben einfach schön sind. Kleine Dinge.
Und wenn der Kater auf die Küchenfliesen kotzt – dann wars wenigsten nicht die Coach. Yeah – Glück gehabt.Und wenn im Büro andauernd das Telefon klingelt – dann läufts wenigstens !  Supi – keine Sorgen!
Und wenn der Kühlschrank mal wieder leergefuttert ist und ich auch noch einkaufen muss – dann kann ich mich zurücklehnen und mir denken: „Na und?! Ich kann wenigstens einkaufen gehen ohne darüber nachdenken zu müssen wie ich das nun wieder bezahlen soll“
Denn das es anderen Menschen da auch ganz anders geht, das weiß ich. Und das macht mich dann sehr still und sehr dankbar.

Es ist halt einfach Ansichtssache. Alle Dinge haben zwei Seiten.

Der Job meiner Freundin ist wirklich anstrengend. Sie ist Chefin und trägt Verantwortung. Aber Himmel nochmal – die Kehrseite ist: sie kann die für sie passenden Entscheidungen fällen und muss nicht einen Unsinn ausführen den ein/e Andere/r sich ausgedacht hat und von dem sie weiß: es ist Quatsch.
Und DAS hat beileibe auch was.

Also auch wenn es manchmal eben nicht gut geht und das Leben doof ist – so what – irgendwas ist ja immer.

Und so ist auch immer irgendwas in Ordnung und schön und tut einfach gut.

Wir finden schon etwas – wenn wir nur lange genug danach suchen 😉

Viel Spaß dabei !!

Was sind Eure Highlights an solchen Tagen? Was holt Euch da wieder raus? Vielleicht klaue ich mir da eine Idee….

xoxo Renate

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Das war mal wieder schön…

am Freitag war es endlich mal wieder soweit. Eine Freundin von mir lud zu einem Frauen-Salon. Oh wie wunderbar !

Diese Abende stehen unter dem Motto einer Frau die in irgendeiner Weise „besonders“ ist. Da gab es Abende über Coco Chanell, Alexandra David-Neel und anderen. Während dieser Frauen-Salons zaubert die fantastische Gisela Landesberger (schaut mal auf http://www.gisela-landesberger.de ) die Atmosphäre dieser Frauen in den Raum. Bei Alexandra David-Neel gibt es eben gesalzene Butter und Tee als Homage an diese große Tibet-Reisende und bei Coco ein Gläschen Sekt und Deko in Schwarz-Weiß. Kurzum es ist ein traumhafter Abend an dem die Welt dieser -manchmal mehr manchmal weniger berühmten- Frauen wiederaufersteht.

An diesem Abend hat Gisela von Alice Munro erzählt. Der Literaturnobelpreisträgerin aus Kanada die mit ihren Erzählungen an die angelsächsische Tradition der Short Story anknüpft. Es gab einen Einblick in ihr Leben und die Erzählung einer ihrer Geschichten. Und zwar „Die albanische Jungfrau“. Die Geschichten sind leicht und schwer zugleich. Tiefsinnig und irgendwie offen lässt sie mich zurück mit 1000 Gedanken im Kopf. Kein festgelegtes Ende…oder doch??… und nicht sofort sichtbar…auf dem Silbertablett serviert??

Wie auch immer…ich bin nach Hause mit einem Gefühl des „tiefer tauchen wollens“. Wenn jemand eine Erzählung so dicht weben kann, dann stösst es etwas in mir an.

Und es wurde mir mal wieder bewußt: ich darf mir ruhig erlauben mich aus dem Alltag raus zu nehmen und mir Geschichten erzählen lassen… Die Zeit verrinnt langsamer…wie in uralter Zeit…

Mein Resümee:                                                                 Eine feine Tasse Tee

1.)  mir mal wieder was gönnen!
Das kann sein: ein wundervoller Tee, ein schön gedeckter Tisch, Blumen die den Frühling ins  Haus bringen, ein Tag auf dem Sofa, ein Nickerchen mit meinem herzallerliebsten Hund an den Füßen, Stille geniesen …

2.) in meiner eigenen Geschichte kramen und nach innen hören
Das kann sein: den eigenen Gedanken zuhören, in alten Fotos kramen, in den alten Tagebüchern lesen, frühere Ideen wieder aufgreifen …

So, gehe jetzt lauter feine Dinge planen….

Alles Liebe

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Der Weg zu Klarheit im Chaos

Kennt ihr das auch: wenn Chaos – dann aber auch überall ??!
Man hat das Gefühl gar keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können und möchte eigentlich an 10 Ecken gleichzeitig mit verschiedenen Dingen anfangen. Ich ringe in solchen Zeiten immer um Klarheit und Ruhe…. und manchmal verliere ich… und Fräulein Chaos wirbelt mich völlig durcheinander und nimmt meinen letzten Nerv mit in die ewigen Jagdgründe….

Da fällt mir bei einer Tasse Tee ein:
Wenn im Kopf mal wieder Chaos herrscht, dann hat der Ayurveda ein Rezept:
Überprüfe den Gebrauch deiner Sinne!
Soll heißen: jede Krankheit und Disharmonie hat ihren Ursprung -auch- im falschen Umgang mit unseren Sinnen.

Ein bisschen Ayurveda-Philosopie  😉 : Die Sinne sind unsere Hauptpforten zur Außenwelt und „ernähren“ unser Bewusstsein.Der richtige Gebrauch der Sinne lässt uns gesund und glücklich sein – der falsche Gebrauch führt zu Störungen und Krankheiten.
Dr. David Frawley legt das in seinem Buch „Vom Geist des Ayurveda“ wunderbar dar. Einfach gesagt: Pflege deine Sinne und du hältst jedem Sturm stand.

Hört sich wirklich wunderbar an…. So einfach….    Und wo fange ich jetzt an ????

Also mache ich mich auf den Weg es umzusetzen. Bei mir als „Pitta-Frau“ findet ein wichtiger Teil dieser geistigen Ernährung über die visuellen Sinne statt. Heisst ganz simpel: mir ist wichtig, was ich sehe, nehme vieles über die Augen auf.

Und weil heute so ein wunderbares Frühlingswetter war, saß ich auf der Terrasse und sah mich mal bewusst um.
Vertrocknete Stängel und Blätter, altes Laub, Überreste von Balkonblumen, leere Blumentöpfe, der Couchbezug noch eingemottet………

Dann hab ich angefangen mit dem Garten Chaos.. denn wo ich anfange ist ja egal… Hauptsache loslegen 🙂

Collage

Und dann habe ich geschnibbelt, geräumt, gefegt und und und…
Je mehr ich getan habe, dest klarer wurde es in meinem Kopf. Wenn im Außen so ein Durcheinander herrscht, dann braucht es wirklich nicht viel, um Dasselbe in meinem Kopf zu haben. Aber: umgekehrt geht´s eben auch.

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Terrasse-fertig

Das fühlt sich gut an  🙂   🙂

Deshalb schnapp ich mir eine heiße Tasse Cappuchino und schlender durch den Garten und das Haus und lasse meinen Blick schweifen über die Ecken, die meine Augen stören.

Und ich sage Euch… es gibt viel zu tun… morgen packe ich´s wieder an! Denn es hat wunderbar funktioniert – mein Ayurveda-Rezept.

Und wie ist das bei Euch?? Wie bekommt ihr einen klaren Kopf in solchen Situationen?

Ich freue mich auf Eure Tips und Erfahrungen.

Ganz liebe Grüße