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10. Raunacht – Wo soll´s hingehen ??

So langsam nähern sich die Raunächte ihrem Ende. Der heutige Tag steht für Melchior oder auch Margarethe.
Melchior bedeutet: „König des Lichts“ und Margarethe: „Perle“ wobei manche auch eine Verbindung zu Morvarid: pers. für „Perle“ oder „Kind des Lichts“ herstellen.

Wohlfuehlinselwelt - Winterparadies

Deshalb gönne ich den heutigen Tag dem Thema Licht.
Licht mit Kerzen ….   „Licht am Ende des Tunnels“ …. „Dir werde ich heimleuchten“ ….. „ist dir ein Licht aufgegangen?“. Kurz und gut: wo will ich hin?

Ist mir ein Licht aufgegangen wohin die Reise durch das neue Jahr mich führen soll?
Was will ich, dass am Ende des Jahres als Erfahrung, Gesehendes, Gespürtes und Erlebtes in mein Seelchen gepackt ist?

Im Moment bin ich ein wenig verschnupft, ich kann deshalb nicht soo viel tun… aber mich warm einpacken, durch die Winterlandschaft laufen und mir hinterher einen heißen Kakao gönnen…. das geht auf jeden Fall 😀

Und dabei kann ich auch so wunderbar meine Gedanken auf Wanderschaft schicken….

Ich pack jetzt meine Taschentücher, mummel mich ein und lass es mir gutgehen.

Wintertraum - Wohlfuehlinselwelt.com

Was wünschst du dir für dieses Jahr? Setzt du dir Jahresziele??

Ich freu mich auf Eure Kommentare ♥

XOXO Eure Renate

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9. Raunacht – den Goldesel pflegen und füttern

Bei uns sind im Moment die Heiligen Drei Könige unterwegs, segnen die Häuser mit Weihrauch und malen die bekannten Buchstaben C + M + B  auf die Haustüre. Und obwohl es zu diesen Buchstaben auch andere Erklärungen gibt, so ist die verbreitetste doch die, dass sie für diese Namen stehen: Caspar Melchior Balthasar

ein wunderschöner Wintersonnentag :-)

ein wunderschöner Wintersonnentag 🙂

Caspar dem der heutige Tag gilt, bedeutet im persischen „Schatzmeister“ und daher stecke ich an diesem Tag alle guten Wünsche und meine Energie in den Geldfluß für´s neue Jahr.

Den Geldfluss aufdrehen

Heute möchte ich mit euch meinen kleinen „Geldzauber“ teilen.

Zuallererst das Wichtigste: ich stelle mir meinen Wohlstand bildlich vor… Ich träume vor mich hin…
Was tue ich, wenn ich genug Geld habe? Was möchte ich unterstützen?
Unser Unterbewußtsein, der Teil von uns der Wunder in unser Leben bringen kann, liebt Bilder. Es ist wie ein kleines Kind. Mit Papierscheinen kann es nix anfangen, aber die Vorstellung von den schönen Dingen, die ich „uns“ dann leiste spornt es gehörig an, um genau diese Träume wahr zu machen. 😉

ein Winterspaziergang in der Sonne... *schnurr*

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Denn: die Energie folgt immer den Bewußtsein. Ohne Ausnahme. Immer.
Je nachdem worauf ich mein Denken richte, das wird mehr in meinem Leben. Das ist keine Zauberrei, sondern das kennen wir doch alle. Da heißt es zum Beispiel: „Als Schwangere siehst du plötzlich lauter Kinderwägen“. So oder so ähnlich haben wir das doch Alle schon mal gehört, oder?? Schicken wir jetzt unsere Gedanken in die Richtung von: „Hach nee, ich hab´ gar keine Kohle und alle Anderen sind so reich“, dann werden wir auch immer nur die Dinge sehen, die wir uns eben nicht leisten können. Bei veränderten Gedanken fiele es uns wahrscheinlich gar nicht auf. Das wiederum nährt das Gefühl von „nicht genug“ und das bringt mehr von dem „nicht genug“.

Also stecke ich mir immer einen Fünfziger oder Hunderter in meinen Geldbeutel. Als „Schmugeld“. So habe ich immer das Gefühl, genug Geld zu haben, um mir etwas leisten zu können. Auch wenn ich es dann in den allermeisten Fällen nicht tue. Aber das Gefühl….. das Gefühl ist wirklich gut 😀

Und dann gibt es für den heutigen Tag noch ein bisschen extra Magie: ich nehme mir eine Schale, lege ein paar Münzen hinein und stelle sie auf unseren „Götterplatz“. Den Platz, der uns immer daran erinnert, dass wir nicht alles alleine durchstehen müssen, sondern beschützt sind. Und da ist es egal, ob das der klassische „Herrgottswinkel“, ein kleiner Hausaltar oder einfach nur eine geschmückte Ecke ist, die uns an die Natur erinnert.

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Auf unsererem Planeten sind Milliarden unterwegs, da ist es nicht so schwer selbst auch von dieser Fülle zu profitieren.

Also: wir sind alle ZauerberInnen und träumen unser Leben. Das ist das Schöne und Spannende und Wundervolle!

Ich wünsche Euch so viel Spaß beim Pflegen eures kleinen Goldeselchens….

XOXO Eure Renate

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Ich hab’s…ich hab’s…..

Seit Jahren hatte ich mit immer den gleichen Problemen zu kämpfen und da kein Arzt eine Erklärung und/oder Hilfe für mich parat hatte, habe ich mich am Schlawittchen gepackt und mir gesagt: „Na nun stell dich mal nicht so an und lass dich nicht hängen. Das findet doch alles nur in deinem Kopf statt. Los ran an den Tag … alles ist gut“. Leider musste ich mich Morgen für Morgen wieder ganz neu davon überzeugen, denn ich wachte immer auf und… wie sag ich´s bloß 😉 … die Welt „knurrte“ mich an. Nun habe ich in meinem Leben einmal eine sehr schwere Zeit hinter mich bringen müssen und dachte das sich dieses Trauma bis heute eben auf diese Weise zeigt. Und dagegen half mir eben mein „Morgenschlawittchenpacken“ (siehe oben).

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Da in letzter Zeit mein Körperchen ein bisschen zickte, musste ich zum Arzt.
Und da zeigt sich mal wieder: „Nichts Schlechtes, wo nicht etwas Gutes dabei ist“
Nachdem mir auch diesmal die Ärzte keine eindeutige Erklärung und damit Empfehlung geben konnten, bin ich jetzt letztendlich bei meiner „neuen“ Heilpraktikerin gelandet, die sich alles anhörte und mir neben anderen Empfehlungen und Globulis auch empfahl ich solle doch mal auf Gluten verzichten. Gluten??? Hmmm….. jaaaaa ok….also gut….. Nur: was ist das und wo ist das eigentlich drin?

Mittlerweile weiß ich mehr und bin sehr erstaunt.

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Seit knapp zwei Wochen nehme ich meine Globuli sowie ein paar andere Helferlein  und verzichte eben auf Gluten.

Und: Es geht mir so gut wie schon so lange nicht mehr! 🙂  Ich laufe durch die Gegend mit einem Dauergrinsen im Gesicht. Jetzt gehörte ich noch nie zu den Menschen, die freudlos und grummelig durch den Tag gehen, aber an einigen Tagen war es doch sehr schwer in diese Freude zurück zu finden. Seit dem Start meiner Behandlung und meiner Umstellung der Ernährungsgewohnheiten mache ich morgens die Augen auf und:  *ping* die Welt lacht mich an und ich lache zurück.

Jetzt dachte ich „Naja, bist halt auf Drogen *grins*“ aber, was soll ich sagen, vorgestern habe ich geschlampert. Da gab es ein Stück Schokokuchen mit Weizen und abends Enchiladas – leider nicht nur aus Mais sondern eben auch mit Weizen- und am nächsten Morgen war es wieder da…dieses blöde Morgengefühl… die Welt machte nicht *ping* sondern wieder *knurr*.

Also habe ich jetzt wieder fein brav auf meine Ernährung geachtet und auf alle Gluten verzichtet. Und….man glaubt es kaum…. heute morgen hat es wieder *PING* gemacht.

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Verständlicherweise (zumindest bin ich so) war der Gedanke „Einbildung – weil kann nicht sein“ sehr schnell da. Doch dann habe ich festgestellt: ich bin nicht die Einzige, die so reagiert. Ich bin auf einen post von Herba gestossen, der mir ein wissendes Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Darin beschreibt sie, dass auch sie, wenn sie dem Weizen in Form von Pizza verfällt 😉 es (neben körperlichen Problemen) sofort an ihrer Stimmung merkt. Ich verlinke euch hier ihren post.

Und so bin ich jetzt auf einer „neuen“ Reise. Nämlich der, ganz bewußt auf meine Ernährung zu achten. Da ich überhaupt keine Allergien hatte/habe ist das eine neue Erfahrung für mich. Aber es ist eine spannende Reise und es macht mir Spaß herauszufinden was geht und was eben nicht. Brot selbst backen… ganz was Neues. Nicht die Breze für den kleinen Hunger unterwegs (wegen dem Gluten) sondern Brot mitnehmen und Obst ;-). Mit den Nudeln geht es weiter, auch die müssen jetzt glutenfrei sein. Der Italiener ist jetzt auch erstmal passé. Macht nix. Auch da wird sich irgendeine Lösung finden.

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Für mich heißt es ja Gott sei Dank nicht: für immer ohne Gluten, sondern laut meiner Heilpraktikerin: für die nächsten Monate. Ich freue mich auf diese Erfahrung und bin gespannt was sie mir mitbringt.

Wie schaut es bei Euch aus? Habt ihr auch eine Glutensensibilität oder eine andere Allergie? Wie geht ihr damit um, wenn ihr irgendwo zu Besuch oder im Restaurant seid? Es würde mich freuen, wenn ihr Tipps habt.

Ich gehe jetzt und nasche noch ein glutenfreies, selbstgebackenes Vanillekipferl. Lecker !!

XOXO Renate

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Jetzt isses soweit…

Letzte Woche ist es tatsächlich passiert. Nach dem morgendlichen Familienfrühstück, Tisch abdecken und Kaffee geniessen fand ich mich plötzlich – einfach so – auf meiner Yogamatte wieder. Meine Übungszeit war schon fast um und ich habe mir schonmal den Gedanken gegönnt dass ich „jetzt gleich auf meiner tracker-Liste mein Geschafft-Pünktchen aufkleben kann“… da habe ich erstmal gestoppt…Moment mal… hatte ich gestern meinen Yoga-Punkt vermerkt?? Und dann kam es mir: die 30 Tage sind ja schon um! Und ich bin immer noch dabei ! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich in diesem Moment gefreut habe. Mein Weg auf die Matte braucht kein Überlegen und kein Zögern mehr. Sondern einfach ein loslegen. Oh wie schön.

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Zeitgleich habe ich mich auch bei einem Yoga-Kurs angemeldet. Mein letzter Kurs liegt schon Jahre zurück. Und deshalb es war ungewohnt mal wieder in einer Gruppe zu üben. Aber ich empfinde es auch als Luxus mit einer Lehrerin arbeiten zu können, die die einzelnen Asanas sehr genau herausarbeitet. Denn alleine auf der Matte blieb ich immer irgendwo in meiner Komfort-Zone und schlampte mich durch manch eine Übung.

Jetzt baue ich mein Morgenyoga mit Übungen der Stunde zusammen. Das kann z.B. so aussehen: 3 Runden Sonnengruß, Krieger I, Krieger II, Dreieck, Vorwärtsbeugen und Hüftöffner (da sitzt meine „Problemzone“). Alleine die Bergstellung und den Sonnengruß wirklich sauber zu üben, langsam… und bewusst… macht den Körper schön warm. Das restliche Programm bringt mich dann zum schwitzen und dehnt mich ganz durch. Verschafft meinem Rücken Entlastung und befreit ihn von den Blockaden und Schmerzen. Nach den Übungen fühle ich mich geschmeidiger und warm und stolz mein Schweinehündchen ausgetrickst zu haben.

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Und jetzt überlege ich wie meine nächste 30 Tage Challenge aussehen könnte. Was möchte ich verändern…neu dazu nehmen… üben….??

Doch jetzt erstmal: Weihnachten genießen, Plätzchen knabben, für das neue Jahr Pläne schmieden und sich drauf freuen

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Wie ist das bei Euch? Habt Ihr auch Übungen die ihr täglich macht? Yoga?? oder eher Joggen?

Und wie habt ihr diese Gewohnheit in eurem Leben etabliert?

XOXO Renate

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so – oder so ähnlich – sieht er aus…..

Soooo muss man machen... nix Matte...

… oder zumindest so ähnlich….

Mein Schnuffel sieht im zum Verwechseln ähnlich...

Mein Schnuffel sieht im zum Verwechseln ähnlich…

Bei manchen Menschen sieht er ganz gräßlich aus… so ein Mischtyp von allen Scheußlichkeiten…und dann finde ich erkennt man wenigstens gleich was für ein kleines Monster es ist.

Bei  mir ist das leider anders…

Also bei mir ist er furchtbar niedlich, liebt die warme Couch und lesen und Schoki und…. Wen ich eigentlich meine?
Meinen inneren Schweinehund !! Ein wirklich süsser kleiner Racker… so äußerlich 😉

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Eigentlich ist es eher so ein Schweinewelpe… so mit Schlappöhrchen und sanftem Blick….. kann sich allerdings auch gerne mal in einen Kuschelkater verwandeln…

Alles ist ihm Recht! Hauptsache: Nicht umziehen! Nicht auf die Matte! Nicht schwitzen! Nicht Yoga!
Zumindest nicht jetzt. Später… Ja!! Später – ganz bestimmt! Vielleicht morgen….. dann dafür länger…..

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Um es kurz zu machen:  JA es fehlen ein paar Tage auf meinem Challenge-Plan! Da war ich in Berlin. Auf einer Messe. In einem ganz kleinen Hotelzimmer. Da war gar kein Platz für die Yogamatte. Und mein Schweinewelpchen war auch mit. (Nicht mein Hund – auch wenn er ihm verblüffend ähnlich sieht. Aber das führt jetzt irgendwie auch zu weit….)

Wie auch immer… Jedenfalls gab es viele sehr gute Gründe NICHT zu üben. 😉  Und dann falle ich wieder aus meinem Trott und schwupps –  ist es vorbei mit trikonasana und der Kuh / Katze und dem Zoo aus Yoga. Dann komme ich nach Hause und schau ganz schuldbewußt auf meinen Plan. Also los: „NEU“START

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Und dann tue ich mir etwas Gutes: ich lasse mich motivieren!!
Manchmal motivieren mich komische Sachen. z.B. Perfektion! Und: Zeit für die Ausführung der Perfektion zu haben!
Mit dieser Kombination bekommt man mich 🙂   Immer ! Deshalb habe ich mir ein bisschen Lehrstunde gegönnt:

So…. jetzt aber los: ab sofort gilt wieder: täglich meine kleine Yoga-Sequenz.
In der neuen Ausgabe der Gesund und Leben vom Stern ist übrigens auch ein wundervoller Bericht über Iyengar-Yoga!

Titel:   Achtsamer Leben, zu sich kommen

Sehr schön, für das Tässchen Tee nach dem Yoga.. zum Schmöckern… Belohnung muss sein!
Und zuvor noch ein kleiner Spaziergang durch den Spätherbst und die Novemberwunderwelt.

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Ich werde weiter berichten wie´s mit meiner 30-Tage-Challenge so läuft…..

Wie schaut das bei euch aus?  Gewinnt bei Euch auch immer wieder dieses kleine Schweinewelpenmonster?

xoxo Renate

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Einatmen….Ausatmen….

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Da stehe ich nun in meiner Asana, genauer gesagt im trikonasana – dem Dreieck – und denke immer wieder „einatmen…. ausatmen….entspannen…. Dehnung spüren“ ….  Immer wieder schleichen sich Gedanken ein wie „Na, die Haltung hast du aber auch schon sauberer hinbekommen“ aber was solls…. einatmen…  ausatmen….   jetzt ist erstmal nur wichtig überhaupt hier auf der Matte zu sein !

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Im Moment zeigt sich der November von seiner schönsten Seite. Die Tage sind frisch und kühl und wenn morgens der Nebel über der Landschaft liegt sieht alles ein bisschen nach Zauberwelt aus. Die Spinnfäden die sich um Hagebutten und restliche Blüten winden glitzern im Tau oder – wie im Moment – mit Regentropfen und sehen aus wie feinste Ketten für eine zarte Elfenprinzessin.

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So schön… Alles wird ruhig und langsamer…. An den dunkler werdenden Novembertagen muss ich nichts mehr… Das Wetter ruft dann nicht gerade nach stundenlangen Aufenthalten im Freien und auch wenn ich die täglichen Spaziergänge mit meinem Hund sehr geniesse, habe ich nicht das Gefühl jetzt sofort etwas zu verpassen wenn ich mich länger als eine Stunde im Haus aufhalte. Die Hektik der Weihnachtszeit ist noch nicht da und wie immer nehme ich mir fest vor mich auch dieses Jahr nicht anstecken zu lassen.

Die Natur zieht sich zurück. Im Garten gibt es „nur“ noch Aufräumarbeit: Blätter zusammenrechen, die gelb gewordenen Hostas zurückschneiden, das Laub von der Strasse vorm Haus kehren…Oggl_0261(1)

Oggl_0291Und gerade jetzt ist mir danach immer mehr hinzuschauen was ich als „Überlebenspaket“ mit in die dunkle Jahreszeit nehmen will.
Kennt ihr das auch?

Im Winter ziehe ich mich zurück, igle mich ein und finde alles ganz rasend gemütlich.
Ein Jahr ohne den Wechsel der Jahreszeiten könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Wie auch immer… im Zuge meines Paket schnürens habe ich mir auch überlegt was ich mir denn gerade jetzt Gutes tun soll / kann / darf……. 😉

Das führt mich dann geradewegs in meine 30 Tage Challenge:  Jeden Tag morgens 15 Minuten Yoga !!

Das heißt: jeden Tag…. also wirklich JEDEN Tag…. mal keine Ausreden….
Damit ich für alle Eventualitäten vorbereitet bin, habe ich mir einen Plan erstellt! Als Planliebhaberin seeehr wichtig 🙂
Wenn ich keine Lust habe dann: 15´ ruhiges Yoga  – also auf der Matte liegen… atmen…. Krokodil, Katze, Fisch……  den ganzen Zoo….
Wenn es „grad gar nicht passt“: dann  Abends  und evtl. siehe oben…
Mir all die guten Gründe aufgelistet warum ich auf jeden Fall mein Yoga machen möchte.  Und davon gibt’s genug!!
Und dazu ein Checkblatt auf der ich immer mein Häckchen machen darf wenn es geschafft ist.

Wunderbare Vorlagen dazu gibt es auf etsy.
Ich habe mich dafür entschieden: https://www.etsy.com/de/listing/208852107/habit-the-pretty-documented-planner-add?ref=shop_home_feat_1   Mir hilft soetwas sehr 😉 .
Bisher läuft es sehr gut.. Täglich bin ich hier und übe und atme und dehne mich und stärke meine etwas unflexibel gewordenen Muskeln.

Und so kommt es, dass ich auch jetzt auf meiner Matte stehe, versuche mich aufs Atmen zu konzentrieren und mein Yoga sehr genieße.
Nach 30 Tagen hat man eine neue Gewohnheit geschaffen. Na dann…..  ich hab richtig Lust drauf……

Bis bald

xoxo Renate

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Einfach tun…

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Es ist ein wunderschöner Tag. So mit Sonne und Urlaub und allem… Und als zusätzliches Zuckerchen kündigt sich die beste Freundin an…was will man mehr??

Bei lecker Kaffee und räckeln auf der Sonnenterrasse landen wir auch irgendwann bei Dingen die nerven. Dazu gehört für mich:

einfach nicht genug Zeit haben… Zeit für all die 1000 Dinge, die ich machen möchte…

Und was sagt – nach einer kurzen, bedeutungsschweren Pause – die beste aller Freundinnen dazu:

„ich weiß was falsch läuft: du denkst einfach zu viel“.

Erst lache ich mich schlapp und dann stelle ich verdutzt fest: Sie hat Recht! So einfach ist das!

Manchmal verliere ich mich in Planungen.

Ich denke darüber nach was alles zu erledigen ist, was ich machen möchte wenn das „Notwendige“ geschafft ist und wann ich dass dann mal alles in Angriff nehme.
Ich versuche alle Unwägbarkeiten unter Kontrolle zu kriegen und meine Sachen so perfekt wie nur irgend möglich zu erledigen.
Ich erstelle To-Do-Listen in der Hoffnung damit meine Alltagspflichten zu gut wie mögilch zu organisieren.
Ich versuche effizient zu arbeiten. Was dann so aussieht: während ich die Waschmaschine lade, werden Telefonate erledigt und gleichzeitig die Einkaufsliste notiert.

Dann komme ich mir vor wie ein Hamster im Rad. Ein ziemlich bekloppter Hamster.

Und wenn dann das Rad mal anhält und ich erkenne, dass es nichts Wichtiges zu tun gibt… Mache ich mir darüber Gedanken, was ich eventuell übersehen habe und deshalb jetzt sofort in Angriff nehmen sollte…

Schon beim Niederschreiben hängt einem da die Zunge aus dem Hals 😮

Und jetzt kommt die Beste, schlürft an ihrem Kaffee und löst das Problem ganz pragmatisch in ihrer unbezahlbaren Art.
Da haben wir es!!!!!

Und was soll ich Euch sagen.. es funktioniert. Also es kommt jetzt nicht plötzlich eine Fee mit zusätzlichen Stunden und sagt „hier Schätzchen… für dich“  aber es fühlt sich doch irgendwie genau so an.

In meinem Garten gibt gab es neben meinen heißgeliebten Blumen einen riiieeeßigen Unkraut-Dschungel. Den ich mit der Machete bekämpfen wollte, wenn ich mal wieder Zeit habe… und das wollte ich mal richtig planen…. (ihr wißt Bescheid 😉   )

Jetzt aber: nix mehr planen. Und wenn ich „nur“ 10 Minuten Zeit habe … was solls…
Gartenschere raus und los….ein paar Seiten in der Lieblingszeitschrift schmöckern…durchs Haus tanzen und hier und da stöbern…einfach so… mir jetzt die Zeit nehmen…. ein bisschen planlos aber schöön.

Ja, ja : es ist eigentlich so furchtbar logisch und derart simpel…das weiß doch Jede(r)…

Aber auch das Tun muss klappen.

Wie oft hört man: „ich möchte so gerne …. aber ich habe leider gar keine Zeit dafür!“
Ich sag Euch eins: AUSREDE!!
Und dann habe ich mich auch wieder daran erinnert, dass es auch noch einen Teil meines Lebens gibt, den ich ruhig in einem großen Vertrauen abgeben darf… Abgeben muss… Weil ich ihn eh nicht in der Hand habe und nicht ändern kann.
Das sind die Momente, in denen ich still werde und froh und gutgelaunt meine Sorgen und Bitten und mein „Danke“ an diese große göttliche Kraft schicke.Schließlich muss ich ja nicht alles alleine machen… das weiß ich mit Sicherheit 🙂

Alles andere nehm ich selbst in die Hand. Es muss nicht alles perfekt sein – ich muss es nur mit Freude und so gut wie nur möglich machen. Mit Begeisterung eben. Ohne ALLES IMMER zu planen. Eben: einfach tun…

Und schwupps passt mein Gartenschnibbeln, die Häckeldecke, mein Blogstöbern, das Hundekuscheln, das Smoothiemixen und so viel mehr in den Tag hinein.
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DSCI0219 Wohlfuehlinselwelt

Könnt ihr das verstehen?? Geht es euch auch so??

xoxo Renate