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3. Raunacht – Wünsche…Wünsche…

Mit diesem Tag der Raunächte sind wir im März angekommen und bei auch bei der Frage: was wünsche ich mir für´s neue Jahr ??
Der März bringt uns den Frühling und damit den Aufbruch. Es wird wieder neues Grün sprießen, einige Blumen werden sich wieder aus der Erde trauen und im Garten schaffe ich Platz für neues Wachsen.Blick von unserem Balkon
Und genau aus diesem Grund ist die Kraft des heutigen Tages ideal um mir zu überlegen: Was will ich denn nun im neuen Jahr????
Jetzt aber nicht im Sinne von: „Jetzt rauche ich nicht mehr, esse keine Süßigkeiten und gehe 5x in der Woche zum Sport….“ 😉 , sondern vielleicht mehr in Richtung…. was will ich säen (um Gartenbild zu bleiben 🙂 ) ??

Mit Zielen sicherer ankommen

Vor einiger Zeit habe ich einmal einen Bericht gehört, wonach Wissenschaftler festgestellt haben, dass nur 20 % !!! von dem, was wir den ganzen Tag tun, uns unseren Ziele näher bringt. Also dem, von dem wir immer sagen: „Das möchte ich gerne haben / machen / erleben“. Bei Menschen, die ihre eigenen Ziele wirklich definiert haben, sich diese Ziele auch immer wieder bewußt machen und sich Listen erstellen mit einzelnen Teilschritten, steigt die Prozentzahl signifikant an.

Und eigentlich ist das auch ganz simpel, aber wie oft überlisten wir uns selbst. Weil wir halt nicht drandenken. Oder geht es etwa nur mir so????

Also überlege ich mir, was ich mir denn für das nächste Jahr wünschen mag.
Und während ich das schreibe, fällt mir auf, dass das der schwerste Punkt ist. Was wiederum eigentlich ganz wunderbar ist, denn es zeigt, dass ich ein tolles Leben führe. Es gibt keine Wünsche die mir auf der Seele brennen, weil ich in der glücklichen Lage bin nicht hungern und frieren zu müssen. Wir sind alle gesund und dürfen in einem hübschen Haus wohnen. Ich lebe mit meinen Lieblingsmenschen zusammen und darf beruflich genau das tun, was mir so unfaßbar viel Freude bereitet.

Trotzdem möchte ich gerne für das neue Jahr in mein Herz hören bei welchen Wünschen es zu hüpfen beginnt.

Summerfeeling....

Auf den Weg zum Urlaub

Bei mir gehört neben meiner Ernährung (die weiterhin glutenfrei gestalte) zum Beispiel eine Urlaubsreise dazu. Einfach mal raus. Andere Sprachen hören, andere Düfte riechen, andere Lebensweisen kennenlernen und dazu noch das Rauschen des Meeres. Hach… da wird mir ganz kribbelig zumute 🙂

Wenn ich dann jedoch meine Urlaubskasse ansehe, dann klimpern mir im Moment leider nur ein paar einsame Münzen entgegen. Für mich heißt es also: Planen und sparen und evtl. ein paar Dinge umorganisieren.

  1. Planen: Wohin will ich eigentlich? Südsee oder Griechenland oder an die Nordsee nach Dänemark? Jedes Ziel hat seinen Reiz und ist wunderschön. Aber was will ich?
    Spätestens jetzt komme ich mir vor wie ein Kleinkind im Süssigkeitenladen. Hach – ist das Leben schön !!
  2. Feinplanung: wenn das Ziel feststeht: Angebote einholen. Ob übers Internet oder im Reisebüro – beides hat seine Vorteile. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann auch eine ungefähre Vorstellung was es kosten wird. Was mich sofort zu
  3. dem Organisatorischen führt: Aufbesserung meiner Reisekasse! Wo kann ich einsparen? Wie kann ich monatlich einen festen Betrag beiseite legen? Ist es vielleicht möglich meine Geburstagswünsche dafür zu verwenden? Und: falls ich feststelle, Südsee im 5 Sterne Hotel ist leider überhaupt nicht zu schaffen: Bin ich bereit, mein Ziel um 1 Jahr zu verschieben oder…tut es auch ein kuscheliges, wunderschönes kleines Hotel oder – auch eine Alternative –  nehme ich noch einen kleinen Nebenjob an? Wenn ich das auf meiner Liste erstmal geklärt habe, dann gönne ich mir noch kleine
  4.  ♥ Erinnerungsstupser ♥ mit Bildern und Ausschnitten am Kühlschrank / Schreibtisch / als Bucheinmerker… wo auch immer. So fällt es mir leichter, im Alltag nicht mal schnell zum Italiener zu gehen, weil mein kleiner Schweinehund zu faul zum kochen ist, das 736 Buch zu kaufen (das ich dann ganz bestimmt sofort lese), das sündteure Parfum mitzunehmen und der „Schnäppchenpulli“ wird auch erstmal überdacht. Ist eine neue Gardarobe das Ziel oder das Meeresrauschen 😉

toller Aufgang zu Big Buddha

Ein bisschen ist es wieder wie Weihnachten. Jetzt darf ich mir für das neue Jahr meine Wünsche zusammenbasteln. Damit ich eben nicht nur 20% in die Dinge oder Gewohnheiten stecke, die mir eigentlich wichtig sind.
Und es muss auch gar nicht der Urlaub sein. Vielleicht ist es für die Eine oder Andere von Euch auch eine Umstellung der Ernährung – weil du schon immer mal wissen wolltest wie es ist als Veganer zu leben? Oder: Endlich, endlich mit dem Italienisch anfangen – weil die Sprache wie Musik klingt?Sommer... Sonne... Strand...

Was auch immer es ist… heute ist ein guter Tag zum Aussuchen.

Ich wünsche Euch dabei unfaßbar viel Spaß

XOXO Eure Renate

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5 Steps damit Neues zur Gewohnheit wird

Im Ayurveda wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir – wenn wir den Wunsch nach Veränderung haben – nur 1/16 unserer Gewohnheiten ändern sollen, da sonst unser Körper/Geist/Seele Konstrukt in eine Disbalance kommt.

Diese neuen Gewohnheiten entstehen dann auch nicht von heute auf morgen… diese Veränderungen brauchen Zeit um überhaupt zu neuen Gewohnheiten zu werden.

Soweit so gut.

Bei mir ist es ja eher so: ich weiß was der Ayurveda empfiehlt und möchte dies möglichst SOFORT und IMMER umsetzen.
Zeitgleich möchte ich dann auch noch Sport in mein Leben einbauen, mehr trinken, entgiften und überhaupt immer und zu jedem freundlich sein, natürlich alles neben einem ab sofort viiel gepflegterem Haus und einem Tip-Top-Garten und mehr Zeit für die Familie, den Hund und mich selbst 🙂

Komischerweise klappt das NIE.

Nachdem jetzt auch mein Hmmm-Projekt arg oft ins Wanken gekommen ist, habe ich mich auf eine Strategie besonnen, die schon immer geklappt hat:

Organisation !!

Diese 5 Schritte bzw. Überlegungen helfen mir dabei:

  1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
  2. Womit möchte ich beginnen?
  3. Welche kleinen Schritte brauche ich dafür?
  4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen?
  5. Brauche ich dafür eine To-Do-Liste oder einen Plan?
Und los gehts:
1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
Ernährungsumstellung

Gesund und lecker

In meinem Fall möchte ich mit meiner Erährung anfangen.

Im Großen und Ganzen funktioniert das schon ganz gut.

Wir essen oft vegetarisch und manchmal auch bewußt vegan. Gemüse ist ein fester Bestandteil meines Essens.
Und doch gibt es ein paar Punkte, die durchaus noch Luft nach oben haben:

  • Abends ausschließlich Suppe bzw. Gemüse ohne Kohlenhydrate essen.
    Das heißt für mich konkret: kein Brot, Kartoffeln oder Nudeln zum Abendessen, da ich nach einem solchen Abendessen Nachts mit schlechtem Schlaft und manchmal sogar mit Übelkeit und Bauchschmerzen reagiere.
  • Einen Essensplan erstellen
    was genau will ich eigentlich Täglich / Wöchentlich auf jeden Fall essen?
  • und dann darauf aufbauend einen Wochenplan entwerfen
    das erleichtert das Einkaufen, erledigt die täglich wiederkehrende Frage: „Was essen wir heute“ und hilft mir die schnellen Snacks zu vermeiden. (Denn ans Kochen denke ich oft erst, wenn ich schon Hunger habe.)
  • täglich 2 Liter trinken
    für mich eine Wahnsinnsmenge. Aber: wir bestehen zu zwei Drittel aus Wasser. Unser ganzes System ist auf Flüssigkeit aufgebaut. Unsere Zellen können nur mit Wasser überleben, unser Blut fließt durch die Adern und bröselt nicht 😉 , unser Gehirn schwimmt in Flüssigkeit wie ein Baby und alle Giftstoffe und Stoffwechselabfälle können nur mit genügend Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschieden werden. Unsere Niere und Leber brauchen Wasser um diese Stoffe verdünnt überhaupt verarbeiten zu können. Und unsere Verdauung braucht ebenfalls Wasser. Trockene Augen zeugen von zuwenig Flüssigkeit genau wie Konzentrationsprobleme…. All das zeigt: trinken ist wichtig! Manchmal haben wir auch gar keinen Hunger – sondern eigentlich Durst! Nur interpretieren wir dies offensichtlich manchmal falsch.
  • meinen Vormittags-Hunger durch grüne Smoothies ersetzen
    das möche ich doch gerne mal ausprobieren! (Falls ihr leckere Rezepte habt: immer her damit 🙂 )
  • meinen Körper beim Ausleiten von Giftstoffen unterstützen
    ich habe viele wirklich gute Helferlein beim Entgiften. Leider ist aber auch so: als Disziplin verteilt wurde, war ich Näschen pudern.
    Das soll sich ändern. Zumindest was diese Kleinigkeit angeht. Denn der Ayurveda und die Naturheilkunde bieten viele Kräuterchen und Tees die unserem Körper einfach nur gut tun. Wenn man sie denn öfter als – na sagen wir mal – 3x nimmt. Also so im Ganzen – nicht täglich! Das ist ja wieder was anderes.
2. Womit möchte ich beginnen?

Beginnen möchte ich mit einem Essensplan. Darauf aufbauend kann ich dann meinen wöchentlichen Leckerbissenspeiseplan entwerfen.

3. Welchen Schritt brauche ich dafür?

Eigentlich muss ich mir „nur“ überlegen was mir wichtig ist. Dafür habe ich mich im Netz schlau gemacht, was frau denn nun so zu sich nehmen sollte. Fernab von den Diskussionen um vegane oder vegetarische Ernährung habe ich mich für eine (für mich) gesunde Mischung entschieden.

4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen:

Das war in diesem Fall einfach: einfach machen !!  😉

Meine Zusammenstellung sieht jetzt so aus:

mein Essensplan

mein Essensplan

 5. Brauche ich eine To-Do-Liste oder Plan?

Daraus entwickle ich meinen Plan was ich wann in der Woche kochen will.

Mit diesem Gerüst kann ich dann meine Ausreißer besser umgehen. Denn mir passiert es im Moment immer wieder, das …nichts eingekauft ist… ich nicht weiß was ich kochen soll….  ich keine Lust habe mir lange Gedanken zu machen….

So – und jetzt werf ich mich mal auf meinen Leckerbissenspeiseplan für die Woche…

Wie macht ihr das? Was funktioniert bei Euch um neue Gewohnheiten langfristig ins Leben einzubauen?
Freue mich auf eure Erfahrungen

xoxo Renate

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