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Jetzt isses soweit…

Letzte Woche ist es tatsächlich passiert. Nach dem morgendlichen Familienfrühstück, Tisch abdecken und Kaffee geniessen fand ich mich plötzlich – einfach so – auf meiner Yogamatte wieder. Meine Übungszeit war schon fast um und ich habe mir schonmal den Gedanken gegönnt dass ich „jetzt gleich auf meiner tracker-Liste mein Geschafft-Pünktchen aufkleben kann“… da habe ich erstmal gestoppt…Moment mal… hatte ich gestern meinen Yoga-Punkt vermerkt?? Und dann kam es mir: die 30 Tage sind ja schon um! Und ich bin immer noch dabei ! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich in diesem Moment gefreut habe. Mein Weg auf die Matte braucht kein Überlegen und kein Zögern mehr. Sondern einfach ein loslegen. Oh wie schön.

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Zeitgleich habe ich mich auch bei einem Yoga-Kurs angemeldet. Mein letzter Kurs liegt schon Jahre zurück. Und deshalb es war ungewohnt mal wieder in einer Gruppe zu üben. Aber ich empfinde es auch als Luxus mit einer Lehrerin arbeiten zu können, die die einzelnen Asanas sehr genau herausarbeitet. Denn alleine auf der Matte blieb ich immer irgendwo in meiner Komfort-Zone und schlampte mich durch manch eine Übung.

Jetzt baue ich mein Morgenyoga mit Übungen der Stunde zusammen. Das kann z.B. so aussehen: 3 Runden Sonnengruß, Krieger I, Krieger II, Dreieck, Vorwärtsbeugen und Hüftöffner (da sitzt meine „Problemzone“). Alleine die Bergstellung und den Sonnengruß wirklich sauber zu üben, langsam… und bewusst… macht den Körper schön warm. Das restliche Programm bringt mich dann zum schwitzen und dehnt mich ganz durch. Verschafft meinem Rücken Entlastung und befreit ihn von den Blockaden und Schmerzen. Nach den Übungen fühle ich mich geschmeidiger und warm und stolz mein Schweinehündchen ausgetrickst zu haben.

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Und jetzt überlege ich wie meine nächste 30 Tage Challenge aussehen könnte. Was möchte ich verändern…neu dazu nehmen… üben….??

Doch jetzt erstmal: Weihnachten genießen, Plätzchen knabben, für das neue Jahr Pläne schmieden und sich drauf freuen

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Wie ist das bei Euch? Habt Ihr auch Übungen die ihr täglich macht? Yoga?? oder eher Joggen?

Und wie habt ihr diese Gewohnheit in eurem Leben etabliert?

XOXO Renate

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Einatmen….Ausatmen….

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Da stehe ich nun in meiner Asana, genauer gesagt im trikonasana – dem Dreieck – und denke immer wieder „einatmen…. ausatmen….entspannen…. Dehnung spüren“ ….  Immer wieder schleichen sich Gedanken ein wie „Na, die Haltung hast du aber auch schon sauberer hinbekommen“ aber was solls…. einatmen…  ausatmen….   jetzt ist erstmal nur wichtig überhaupt hier auf der Matte zu sein !

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Im Moment zeigt sich der November von seiner schönsten Seite. Die Tage sind frisch und kühl und wenn morgens der Nebel über der Landschaft liegt sieht alles ein bisschen nach Zauberwelt aus. Die Spinnfäden die sich um Hagebutten und restliche Blüten winden glitzern im Tau oder – wie im Moment – mit Regentropfen und sehen aus wie feinste Ketten für eine zarte Elfenprinzessin.

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So schön… Alles wird ruhig und langsamer…. An den dunkler werdenden Novembertagen muss ich nichts mehr… Das Wetter ruft dann nicht gerade nach stundenlangen Aufenthalten im Freien und auch wenn ich die täglichen Spaziergänge mit meinem Hund sehr geniesse, habe ich nicht das Gefühl jetzt sofort etwas zu verpassen wenn ich mich länger als eine Stunde im Haus aufhalte. Die Hektik der Weihnachtszeit ist noch nicht da und wie immer nehme ich mir fest vor mich auch dieses Jahr nicht anstecken zu lassen.

Die Natur zieht sich zurück. Im Garten gibt es „nur“ noch Aufräumarbeit: Blätter zusammenrechen, die gelb gewordenen Hostas zurückschneiden, das Laub von der Strasse vorm Haus kehren…Oggl_0261(1)

Oggl_0291Und gerade jetzt ist mir danach immer mehr hinzuschauen was ich als „Überlebenspaket“ mit in die dunkle Jahreszeit nehmen will.
Kennt ihr das auch?

Im Winter ziehe ich mich zurück, igle mich ein und finde alles ganz rasend gemütlich.
Ein Jahr ohne den Wechsel der Jahreszeiten könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Wie auch immer… im Zuge meines Paket schnürens habe ich mir auch überlegt was ich mir denn gerade jetzt Gutes tun soll / kann / darf……. 😉

Das führt mich dann geradewegs in meine 30 Tage Challenge:  Jeden Tag morgens 15 Minuten Yoga !!

Das heißt: jeden Tag…. also wirklich JEDEN Tag…. mal keine Ausreden….
Damit ich für alle Eventualitäten vorbereitet bin, habe ich mir einen Plan erstellt! Als Planliebhaberin seeehr wichtig 🙂
Wenn ich keine Lust habe dann: 15´ ruhiges Yoga  – also auf der Matte liegen… atmen…. Krokodil, Katze, Fisch……  den ganzen Zoo….
Wenn es „grad gar nicht passt“: dann  Abends  und evtl. siehe oben…
Mir all die guten Gründe aufgelistet warum ich auf jeden Fall mein Yoga machen möchte.  Und davon gibt’s genug!!
Und dazu ein Checkblatt auf der ich immer mein Häckchen machen darf wenn es geschafft ist.

Wunderbare Vorlagen dazu gibt es auf etsy.
Ich habe mich dafür entschieden: https://www.etsy.com/de/listing/208852107/habit-the-pretty-documented-planner-add?ref=shop_home_feat_1   Mir hilft soetwas sehr 😉 .
Bisher läuft es sehr gut.. Täglich bin ich hier und übe und atme und dehne mich und stärke meine etwas unflexibel gewordenen Muskeln.

Und so kommt es, dass ich auch jetzt auf meiner Matte stehe, versuche mich aufs Atmen zu konzentrieren und mein Yoga sehr genieße.
Nach 30 Tagen hat man eine neue Gewohnheit geschaffen. Na dann…..  ich hab richtig Lust drauf……

Bis bald

xoxo Renate

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5 Steps damit Neues zur Gewohnheit wird

Im Ayurveda wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir – wenn wir den Wunsch nach Veränderung haben – nur 1/16 unserer Gewohnheiten ändern sollen, da sonst unser Körper/Geist/Seele Konstrukt in eine Disbalance kommt.

Diese neuen Gewohnheiten entstehen dann auch nicht von heute auf morgen… diese Veränderungen brauchen Zeit um überhaupt zu neuen Gewohnheiten zu werden.

Soweit so gut.

Bei mir ist es ja eher so: ich weiß was der Ayurveda empfiehlt und möchte dies möglichst SOFORT und IMMER umsetzen.
Zeitgleich möchte ich dann auch noch Sport in mein Leben einbauen, mehr trinken, entgiften und überhaupt immer und zu jedem freundlich sein, natürlich alles neben einem ab sofort viiel gepflegterem Haus und einem Tip-Top-Garten und mehr Zeit für die Familie, den Hund und mich selbst 🙂

Komischerweise klappt das NIE.

Nachdem jetzt auch mein Hmmm-Projekt arg oft ins Wanken gekommen ist, habe ich mich auf eine Strategie besonnen, die schon immer geklappt hat:

Organisation !!

Diese 5 Schritte bzw. Überlegungen helfen mir dabei:

  1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
  2. Womit möchte ich beginnen?
  3. Welche kleinen Schritte brauche ich dafür?
  4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen?
  5. Brauche ich dafür eine To-Do-Liste oder einen Plan?
Und los gehts:
1. Was genau möchte ich auf Dauer verändern?
Ernährungsumstellung

Gesund und lecker

In meinem Fall möchte ich mit meiner Erährung anfangen.

Im Großen und Ganzen funktioniert das schon ganz gut.

Wir essen oft vegetarisch und manchmal auch bewußt vegan. Gemüse ist ein fester Bestandteil meines Essens.
Und doch gibt es ein paar Punkte, die durchaus noch Luft nach oben haben:

  • Abends ausschließlich Suppe bzw. Gemüse ohne Kohlenhydrate essen.
    Das heißt für mich konkret: kein Brot, Kartoffeln oder Nudeln zum Abendessen, da ich nach einem solchen Abendessen Nachts mit schlechtem Schlaft und manchmal sogar mit Übelkeit und Bauchschmerzen reagiere.
  • Einen Essensplan erstellen
    was genau will ich eigentlich Täglich / Wöchentlich auf jeden Fall essen?
  • und dann darauf aufbauend einen Wochenplan entwerfen
    das erleichtert das Einkaufen, erledigt die täglich wiederkehrende Frage: „Was essen wir heute“ und hilft mir die schnellen Snacks zu vermeiden. (Denn ans Kochen denke ich oft erst, wenn ich schon Hunger habe.)
  • täglich 2 Liter trinken
    für mich eine Wahnsinnsmenge. Aber: wir bestehen zu zwei Drittel aus Wasser. Unser ganzes System ist auf Flüssigkeit aufgebaut. Unsere Zellen können nur mit Wasser überleben, unser Blut fließt durch die Adern und bröselt nicht 😉 , unser Gehirn schwimmt in Flüssigkeit wie ein Baby und alle Giftstoffe und Stoffwechselabfälle können nur mit genügend Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschieden werden. Unsere Niere und Leber brauchen Wasser um diese Stoffe verdünnt überhaupt verarbeiten zu können. Und unsere Verdauung braucht ebenfalls Wasser. Trockene Augen zeugen von zuwenig Flüssigkeit genau wie Konzentrationsprobleme…. All das zeigt: trinken ist wichtig! Manchmal haben wir auch gar keinen Hunger – sondern eigentlich Durst! Nur interpretieren wir dies offensichtlich manchmal falsch.
  • meinen Vormittags-Hunger durch grüne Smoothies ersetzen
    das möche ich doch gerne mal ausprobieren! (Falls ihr leckere Rezepte habt: immer her damit 🙂 )
  • meinen Körper beim Ausleiten von Giftstoffen unterstützen
    ich habe viele wirklich gute Helferlein beim Entgiften. Leider ist aber auch so: als Disziplin verteilt wurde, war ich Näschen pudern.
    Das soll sich ändern. Zumindest was diese Kleinigkeit angeht. Denn der Ayurveda und die Naturheilkunde bieten viele Kräuterchen und Tees die unserem Körper einfach nur gut tun. Wenn man sie denn öfter als – na sagen wir mal – 3x nimmt. Also so im Ganzen – nicht täglich! Das ist ja wieder was anderes.
2. Womit möchte ich beginnen?

Beginnen möchte ich mit einem Essensplan. Darauf aufbauend kann ich dann meinen wöchentlichen Leckerbissenspeiseplan entwerfen.

3. Welchen Schritt brauche ich dafür?

Eigentlich muss ich mir „nur“ überlegen was mir wichtig ist. Dafür habe ich mich im Netz schlau gemacht, was frau denn nun so zu sich nehmen sollte. Fernab von den Diskussionen um vegane oder vegetarische Ernährung habe ich mich für eine (für mich) gesunde Mischung entschieden.

4. Wie kann ich den ersten Schritt in den Alltag einbauen:

Das war in diesem Fall einfach: einfach machen !!  😉

Meine Zusammenstellung sieht jetzt so aus:

mein Essensplan

mein Essensplan

 5. Brauche ich eine To-Do-Liste oder Plan?

Daraus entwickle ich meinen Plan was ich wann in der Woche kochen will.

Mit diesem Gerüst kann ich dann meine Ausreißer besser umgehen. Denn mir passiert es im Moment immer wieder, das …nichts eingekauft ist… ich nicht weiß was ich kochen soll….  ich keine Lust habe mir lange Gedanken zu machen….

So – und jetzt werf ich mich mal auf meinen Leckerbissenspeiseplan für die Woche…

Wie macht ihr das? Was funktioniert bei Euch um neue Gewohnheiten langfristig ins Leben einzubauen?
Freue mich auf eure Erfahrungen

xoxo Renate

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