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5 wirkungsvolle Detox Ayurveda Tipps zum Entschlacken und ein Rezept

Jetzt hat das neue Jahr schon wieder richtig Fahrt aufgenommen und die Schlemmertage sind bereits ein bisschen länger vorbei. Die letzten Plätzchen sind geknabbert (Gott sei Dank) und Fondue, Ente und Lebkuchen haben bei mir das Gefühl hinterlassen ein bisschen träge und schwer aus den Feiertagen ins Jahr hinein zu japsen.

Deshalb möchte ich mit Euch 5 Tipps aus dem Ayurveda teilen, mit denen ihr in den nächsten 14 Tage Stoffwechsel und Verdauung in Gang bringen und den Körper darin unterstützen könnt in eine gesunde Harmonie zurückzukehren.

Fenchel-Anis-Kümmel Tee

Im Ayurveda sind Reinigungsmassnahmen für den Körper seit Urzeiten bekannt und bewährt. In einer panchakarma-Kur sind es sehr tiefgehende Verfahren, während im Alltag einfach umsetzbare Anwendungen empfohlen werden.

Zeit für mich

5 dieser Anweisungen möchte ich dir heute vorstellen:

  1. Beginne den Tag mit einem Glas warmen Wasser
    Direkt nach dem Aufwachen trinke ein Glas warmes Wasser. Dazu kann man bereits abends heißes Wasser in einer Thermoskanne auf das Nachtkästchen stellen. Morgens ist es dann normalerweise immer noch gut warm.
    Dieses Wasser wirkt wie eine warme Dusche von innen. Die erste Reinigung für den Darm.
  2. Ölziehen und Zungenreinigung
    Nimm 1 TL bis 1 EL (je nachdem wie du es aushältst / gewohnt bist) Sesamöl in Bioqualität in den Mund und spüle damit deinen Mund 5 Minuten gründlich durch. Kaue, ziehe, spüle. Ziehe das Öl zwischen deine Zähne hindurch und durch die gesamte Mundhöhle. Schlucke es nicht hinunter! Nach Ablauf der Zeit spucke es in den Müll. Nicht in die Toilette oder das Waschbecken. Denn das Öl hat deine angesammelten Gifte aufgenommen und ist entsprechend toxisch.
    Nach dem Ölziehen benutze einen Zungenspatel oder – falls nicht vorhanden – einen normalen Teelöffel und schabe damit deine Zunge von hinten nach vorne ab. Du wirst feststellen, dass sich ein – mehr oder weniger – dicker weißer Belag von deiner Zunge lösen lässt. Schabe deine Zunge mehrmals vorsichtig ab, bist du das Gefühl hast, sie ist schön sauber.
    Anschließend spülst du den Mund mit heißem Wasser aus und putzt dir gründlich die Zähne
    ….
  3. 20 Minuten Bewegung
    Gönne dir in dieser Zeit – bestenfalls gleich morgens – 20 Minuten Bewegung. Der Ayurveda empfiehlt hier seine „Schwester“ Yoga. Ich selbst mache seit vielen Jahren Yoga. Immer mal wieder in einer Yoga-Gruppe unter der Anleitung einer Lehrerin. Aber ich versuche auch täglich meine 10 Minuten auf der Matte zu absolvieren. Jetzt. beim entgiften, dehne ich dieses Bewegen auf 20 Minuten aus.
    Das sind Übungen die ich dir dazu empfehlen kann (falls du sie nicht kennst, wende dich vertrauensvoll an (d)eine Yogalehrerin, die dir gerne die genaue Durchführung zeigt.

    1) kapalabhati – der Feueratmung aktiviert den Stoffwechsel und schenkt Energie
    2) 5 Runden surya namaskar – Sonnengrüßen wärmen durch bringen in´s schwitzen
    3) virabhadrasana 1 beide Seiten – Krieger I stimuliert die Verdauungsorgane
    4) ardha matsyendrasana – Drehsitz regt ebenfalls die Verdauung an
    5) navasana – das Boot stärkt die Bauchmuskeln
    6) shavasana – die Totenstellung zum loslassen und tiefen entspannen.

  4. Trinke über den Tag verteilt 1 Liter heisses Wasser in kleinen Schlucken
    Damit ist kein heisses Wasser vom Schnellkocher oder aus der Leitung gemeint.
    Dieses Wasser muss 10 Minuten sprudelnd kochen. Dadurch erhält es die Eigenschaft, die der Ayurveda sukshma – durchdringend nennt.
    Dieses heisse Wasser regt das agni – das Verdauungsfeuer an, durchdringt die Zellen und reinigt sie. Spült ama – unverdaute Stoffe aus unserem System und unterstützt die Ausscheidung wasserlöslicher Toxine aus den dhatus – Geweben sehr wirkungsvoll.
  5. ESpice Series - Fennelrnähre dich mit warmen, leichten und gut gewürzten Speisen
    Die nächsten Tage vermeide jedes kalte Getränk und jedes kalte Essen. Das bedeutet, bestenfalls beginnst du den Tag mit einem warmen Brei. Ob Guten Morgen Frühstücksbrei von Rapunzel oder ein selbst gekochter Griesbreis. Auf jeden Fall lecker gewürzt mit Zimt und Kardamom. Wer seinen Brei süßen möchte kann auf Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup zurückgreifen. Mittags und Abends gibt es auch liebevoll zubereitetes, warmes Essen. Idealerweise kochst du dir als Abendessen eine Gemüsesuppe oder ein khichadi.

    Rezept für das khichadi:½ Tasse gespaltene gelbe Mungbohnen oder rote Linsen
    1 Tasse Basmatireis
    (Menge kann jederzeit variiert werden, das Verhältnis ist immer 1 Teil Mungo, 2 Teile Reis)
    2 – 3 Tl. Ghee – Butterschmalz
    1 Tl. Kreuzkümmel ganz
    2 Lorbeerblätter
    1 EL frischer geriebener Ingwer
    1 Prise Hing (Asafoetida)
    1 Tl. Kukuma
    1 kleine Zimtstange
    3 Nelken
    2 – 3 grüne Kardamomsamen
    Salz nach Bedarf
    5-fach Menge Wasser

    Mungbohnen und Reis gut waschen, wenn möglich 1 Stunde oder sogar über Nacht einweichen. Das ablaufende Wasser muss klar sein.

    Ghee erhitzen und Kreuzkümmel hinzufügen, kurz anbraten, danach die restlichen Gewürze zufügen und glasig andünsten. Salz hinzufügen. Das Wasser hinzufügen, aufkochen lassen, Hitze reduzieren und ca. 35 – 40 Minuten köcheln lassen, bis die Mungbohnen weich sind.

    Im Schnellkochtopf dauert es nach dem Hochkochen 12 Minuten.

    Zu dem Grundrezept kannst du verschiedene kleingeschnittene Gemüsesorten, wie Zucchini, Karotten, Erbsen etc. hinzugeben.

    Wenn das Khichadi fertig ist, einfach nochmal 1 Löffel Ghee dazu und genießen.

Freu dich auf die Zeit, in der du dir was Gutes gönnst. Die warmen Getränke und das warme, würzige Essen passen einfach wunderbar in die kalte Jahreszeit.

Was macht ihr, wenn ihr einfach mal ein bisschen entgiften wollt? Habt ihr besondere Tipps?

Schön, dass es euch gibt!

XOXO Renate

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6. Raunacht – Feten…. Feiern…. Knuspern

Nach den wunderbaren Trubel-Tagen von Weihnachten ist heute nochmal ein Tag zum Durchatmen bevor es morgen ein lecker Silvesterbuffet oder -fondue oder -raclette oder was auch immer gibt. Anschließend wird mit viel Halloo das alte Jahr verabschiedet bzw. das neue Jahr gebührend empfangen.

glutenfreie Rosinenkrapfen
Bei uns kommt an Silvester noch die Sitte dazu, dass mein Herzallerliebster (im früheren Leben Bäcker) für Alle im Umkreis am heimischen Herd frische, süße Krapfen bäckt. Meisterlich gefüllt mit selbstgemachter Marmeldade. Yummie…

Dieses Jahr nun muss das Ganze glutenfrei gemacht werden, da ich ja neuerdings auf Gluten verzichten muss. Wir sind ja schon soo neugierig wie das wohl wird 🙂
Das müssen wir dann ja auch gezwungenermaßen schon heute abend – sozusagen als Generalprobe – backen. Wir haben uns enschlossen in der Probe keine gefüllten Krapfen, sondern Rosinenkrapfen zu machen. So heiße, zuckrige Rosinenknusperkrapfen. Also hat mein Liebster einen leckeren Teig gemacht, gehen lassen, ab ins heiße Fett…..   und was soll ich sagen….

glutenfreie Rosinenkrapfen

ich war´s nicht..... ich war´s nicht.... hihihihi

ich war´s nicht….. ich war´s nicht…. hihihihi

Hier habe ich das Rezept für euch:

400 gr……….Mehl-Mix Universal von Bauckhof
40 gr…………frische Hefe (also etwas weniger als ein ganzer Würfel)
75 gr…………Zucker
1 Prise……..Salz
1………………Vanilleschote auskratzen
100 gr……….weiche Butter
1………………Ei
300 ml………Milch leicht erwärmen
100 gr……….Rosinen (kann man auch weglassen)

Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermengen. In die Mitte eine Vertiefung drücken. In diese Vertiefung die Hälfte der warmen Milch hineingeben und die frische Hefe reinbröckeln. Mit der Gabel vorsichtig verrühren und etwas von dem Mehl am Rand drüberstäuben. Abdecken und 20 Minuten stehen lassen.
Nach dieser Zeit Butter, restiliche Milch, das Ei und das Vanillemark dazugeben. Mit dem Knethacken der Küchenmaschine (oder Handrührgerät) 5 Min. zu einem Teig verrühren.
Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen, bis er sichtbar größer ist. (Muss nicht ganz doppelt so groß sein.) Dann mit einem Esslöffel Krapfen abstechen und in heißem Fett hellgold backen. Die Temperatur nicht zu hoch schalten. Bei meinem Ofen haben wir auf „5“ (von 9) gebacken. Zwischendurch drehen. Dann rausnehmen und in einer Mischung aus Zucker und Vanillezucker wälzen.

Leecker.

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Damit muss ich jetzt auch den Bogen kriegen zu den Raunächten und Tagen 😉 .

Der heutige Tag steht für den Juni. Und bei uns zu Hause haben sowohl ich als auch mein Liebster im Juni Geburtstag. Und auch da wird – zumindest manchmal- kräftig gefeiert und geschlemmt.

Zwischen den (Weihnachts-) Feiern zu den (Sylvester-) Feiern ein bisschen Ruhe, Durchatmen, Erholen, Geniessen…..   So ein schöner Tag 😀

Und jetzt – jetzt werde ich mich auf den Weg in die Küche machen, zum Probieren…..

Wie schaut es bei Euch aus? Gibt es auch bei Euch besondere Dinge, die ihr an Sylvester backt oder macht? Etwas, das vielleicht jedes Jahr einen wunderbaren Abschluss macht? So wie… Wünsche auf die Raketen-Hölzer schreiben und in den Himmel schießen, damit die da oben auch ganz bestimmt wissen was wir uns wünschen *kicher* Was macht ihr so??

XOXO Eure Renate