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so – oder so ähnlich – sieht er aus…..

Soooo muss man machen... nix Matte...

… oder zumindest so ähnlich….

Mein Schnuffel sieht im zum Verwechseln ähnlich...

Mein Schnuffel sieht im zum Verwechseln ähnlich…

Bei manchen Menschen sieht er ganz gräßlich aus… so ein Mischtyp von allen Scheußlichkeiten…und dann finde ich erkennt man wenigstens gleich was für ein kleines Monster es ist.

Bei  mir ist das leider anders…

Also bei mir ist er furchtbar niedlich, liebt die warme Couch und lesen und Schoki und…. Wen ich eigentlich meine?
Meinen inneren Schweinehund !! Ein wirklich süsser kleiner Racker… so äußerlich 😉

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Eigentlich ist es eher so ein Schweinewelpe… so mit Schlappöhrchen und sanftem Blick….. kann sich allerdings auch gerne mal in einen Kuschelkater verwandeln…

Alles ist ihm Recht! Hauptsache: Nicht umziehen! Nicht auf die Matte! Nicht schwitzen! Nicht Yoga!
Zumindest nicht jetzt. Später… Ja!! Später – ganz bestimmt! Vielleicht morgen….. dann dafür länger…..

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Um es kurz zu machen:  JA es fehlen ein paar Tage auf meinem Challenge-Plan! Da war ich in Berlin. Auf einer Messe. In einem ganz kleinen Hotelzimmer. Da war gar kein Platz für die Yogamatte. Und mein Schweinewelpchen war auch mit. (Nicht mein Hund – auch wenn er ihm verblüffend ähnlich sieht. Aber das führt jetzt irgendwie auch zu weit….)

Wie auch immer… Jedenfalls gab es viele sehr gute Gründe NICHT zu üben. 😉  Und dann falle ich wieder aus meinem Trott und schwupps –  ist es vorbei mit trikonasana und der Kuh / Katze und dem Zoo aus Yoga. Dann komme ich nach Hause und schau ganz schuldbewußt auf meinen Plan. Also los: „NEU“START

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Und dann tue ich mir etwas Gutes: ich lasse mich motivieren!!
Manchmal motivieren mich komische Sachen. z.B. Perfektion! Und: Zeit für die Ausführung der Perfektion zu haben!
Mit dieser Kombination bekommt man mich 🙂   Immer ! Deshalb habe ich mir ein bisschen Lehrstunde gegönnt:

So…. jetzt aber los: ab sofort gilt wieder: täglich meine kleine Yoga-Sequenz.
In der neuen Ausgabe der Gesund und Leben vom Stern ist übrigens auch ein wundervoller Bericht über Iyengar-Yoga!

Titel:   Achtsamer Leben, zu sich kommen

Sehr schön, für das Tässchen Tee nach dem Yoga.. zum Schmöckern… Belohnung muss sein!
Und zuvor noch ein kleiner Spaziergang durch den Spätherbst und die Novemberwunderwelt.

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Ich werde weiter berichten wie´s mit meiner 30-Tage-Challenge so läuft…..

Wie schaut das bei euch aus?  Gewinnt bei Euch auch immer wieder dieses kleine Schweinewelpenmonster?

xoxo Renate

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Einatmen….Ausatmen….

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Da stehe ich nun in meiner Asana, genauer gesagt im trikonasana – dem Dreieck – und denke immer wieder „einatmen…. ausatmen….entspannen…. Dehnung spüren“ ….  Immer wieder schleichen sich Gedanken ein wie „Na, die Haltung hast du aber auch schon sauberer hinbekommen“ aber was solls…. einatmen…  ausatmen….   jetzt ist erstmal nur wichtig überhaupt hier auf der Matte zu sein !

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Im Moment zeigt sich der November von seiner schönsten Seite. Die Tage sind frisch und kühl und wenn morgens der Nebel über der Landschaft liegt sieht alles ein bisschen nach Zauberwelt aus. Die Spinnfäden die sich um Hagebutten und restliche Blüten winden glitzern im Tau oder – wie im Moment – mit Regentropfen und sehen aus wie feinste Ketten für eine zarte Elfenprinzessin.

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So schön… Alles wird ruhig und langsamer…. An den dunkler werdenden Novembertagen muss ich nichts mehr… Das Wetter ruft dann nicht gerade nach stundenlangen Aufenthalten im Freien und auch wenn ich die täglichen Spaziergänge mit meinem Hund sehr geniesse, habe ich nicht das Gefühl jetzt sofort etwas zu verpassen wenn ich mich länger als eine Stunde im Haus aufhalte. Die Hektik der Weihnachtszeit ist noch nicht da und wie immer nehme ich mir fest vor mich auch dieses Jahr nicht anstecken zu lassen.

Die Natur zieht sich zurück. Im Garten gibt es „nur“ noch Aufräumarbeit: Blätter zusammenrechen, die gelb gewordenen Hostas zurückschneiden, das Laub von der Strasse vorm Haus kehren…Oggl_0261(1)

Oggl_0291Und gerade jetzt ist mir danach immer mehr hinzuschauen was ich als „Überlebenspaket“ mit in die dunkle Jahreszeit nehmen will.
Kennt ihr das auch?

Im Winter ziehe ich mich zurück, igle mich ein und finde alles ganz rasend gemütlich.
Ein Jahr ohne den Wechsel der Jahreszeiten könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Wie auch immer… im Zuge meines Paket schnürens habe ich mir auch überlegt was ich mir denn gerade jetzt Gutes tun soll / kann / darf……. 😉

Das führt mich dann geradewegs in meine 30 Tage Challenge:  Jeden Tag morgens 15 Minuten Yoga !!

Das heißt: jeden Tag…. also wirklich JEDEN Tag…. mal keine Ausreden….
Damit ich für alle Eventualitäten vorbereitet bin, habe ich mir einen Plan erstellt! Als Planliebhaberin seeehr wichtig 🙂
Wenn ich keine Lust habe dann: 15´ ruhiges Yoga  – also auf der Matte liegen… atmen…. Krokodil, Katze, Fisch……  den ganzen Zoo….
Wenn es „grad gar nicht passt“: dann  Abends  und evtl. siehe oben…
Mir all die guten Gründe aufgelistet warum ich auf jeden Fall mein Yoga machen möchte.  Und davon gibt’s genug!!
Und dazu ein Checkblatt auf der ich immer mein Häckchen machen darf wenn es geschafft ist.

Wunderbare Vorlagen dazu gibt es auf etsy.
Ich habe mich dafür entschieden: https://www.etsy.com/de/listing/208852107/habit-the-pretty-documented-planner-add?ref=shop_home_feat_1   Mir hilft soetwas sehr 😉 .
Bisher läuft es sehr gut.. Täglich bin ich hier und übe und atme und dehne mich und stärke meine etwas unflexibel gewordenen Muskeln.

Und so kommt es, dass ich auch jetzt auf meiner Matte stehe, versuche mich aufs Atmen zu konzentrieren und mein Yoga sehr genieße.
Nach 30 Tagen hat man eine neue Gewohnheit geschaffen. Na dann…..  ich hab richtig Lust drauf……

Bis bald

xoxo Renate

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Herbsttraum

Der Herbst rückt unweigerlich näher und mit ihm die Zeit von kuscheligen Decken, Kerzen, heißem Tee und gemütlichen Stunden im warmen Haus. Draussen wabert der Nebel und der Wind treibt die bunten Blätter vor sich her.

Wie schön ist es da, wenn wir jetzt noch einmal die Sonne und das herrliche  Wetter genießen können.
Was für ein wunderschöner Altweibersommertag war das doch gestern! Sonnig und warm.Oggl_0126
Nach einem doch recht anstrengendem Samstag an dem wir viel gearbeitet haben und einer nicht weniger arbeitsreichen Woche, habe ich mir gestern einen wunderbaren Sonntag gegönnt. So richtig mit ganz viel Nichtstun…und einem leckeren Sonntagsfrühstück mit frischen Brötchen….den Garten herbstlich herrichten (das bedeutet: Büsche schneiden 😉  ) und einem ausgedehnten Herbstspaziergang.Oggl_0136
Mein Herzallerliebster, unser kleiner Hund und ich sind los um die Sonne zu genießen und ein bisschen „auszulüften“. Bei unserem ausgedehnten Spaziergang kamen wir an Wege, an denen ich in all der Zeit noch nie war. Und die Stimmung war einfach wundervoll. Die Sonne hatte noch richtig Kraft, wärmte erstaunlich und die Erde duftete nach Herbstlaub. Am Himmel hörte man ein Flugzeug brummen und irgendwo ganz in der Nähe tuckerte ein Traktor, Vögel sangen und um mich herum summten Bienen. Es war einfach unbeschreiblich schön.
Und dann sind wir einfach mitten auf dem Feldweg stehen geblieben. Am liebsten hätte ich mich mit einer Decke auf das Feld gesetzt um nur ja die Zeit anzuhalten und zu genießen. All die Geräusche und Gerüche….
Und wieder einmal habe ich gemerkt, dass das Glück nur im Augenblick zu finden ist. Manchmal verfalle ich in den Fehler in der Vergangenheit zu kramen (mit viiiell   hätte…. und wäre…) oder tanze bereits in der Zukunft herum bei nächsten Dingen bin die es zu tun gilt oder die ich in Angriff nehmen könnte

Und dann…  ja dann verpasse ich genau diesen einen kostbaren Augenblick der alles enthält.
Meist erlauben wir uns dieses Nichtstun nicht. Dabei ist es gerade diese Zeit des Treibenlassens, die uns viel an schönen Erlebnissen beschert, uns wieder auftankt und entspannt.Oggl_0096

Genau wie die Natur sollten wir jetzt Überflüssiges loslassen! Etwas mehr zur Ruhe kommen. Auch die Natur zieht sich jetzt in einer explosiven Farbenpracht zurück. Winterruhe vorbereiten.
Der Ayurveda nennt so etwas Jahreszeiten-Routine ritucharya.
Muss ich wirklich am Samstagvormittag in die Innenstadt und mich durch die meist vollen Läden kämpfen? Muss oder soll ich wirklich jede Einladung annehmen? Muss ich das neueste Buch unbedingt jetzt sofort haben (obwohl noch ein anderes darauf wartet gelesen zu werden)? Der perfekte Garten, das blitzende Haus, die fertig gewaschene, fein säuberlich gestapelte Wäsche… muss das wirklich alles heute und sofort sein?  Oder können wir nicht alles ein bisschen langsamer angehen?Oggl_0132

Lasst uns diesen Herbst genießen!

Mit all seinen wunderschönen Tagen …. dem bunten, raschelnden Laub… dem leise fallenden Regen… den gemütlichen Stunden im Haus, wenn wieder das erste Feuer des Jahres im Kamin knistert und wir uns mit einer leckeren Tasse Ayurveda-Tee zurücklehnen.

Ich stelle mal den Teekessel auf und wünsche Euch eine wunder-volle Zeit

XOXO Renate

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